Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ lädt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Dormagen zum diesjährigen Herbstkonzert ein. Das Konzert findet am Samstag, 5. November, ab 19 Uhr in der Kulle an der Langemarkstraße in der Innenstadt statt. „Die Musikerinnen und Musiker freuen sich nach langer Pause endlich wieder auf ein Konzert, bei dem sie die unterschiedlichen Facetten der Blasmusik zeigen können. Das Spektrum reicht vom Konzertmarsch über Filmmusik bis hin zu Robbie Williams“, erklärt Karl Koch, der sich diesmal das Dirigat mit Markus Plachta teilt. „Mit Blick in die Zukunft steht das Motto jedoch auch für Veränderungen, die sich im Musikzug abzeichnen“, so der Vorsitzende des Vereins, Dr. Martin Brans. Eintrittskarten können zum Preis von jeweils 10 Euro in der City-Buchhandlung an der Kölner Straße, im Modehaus Herzogenrath in Delhoven und bei allen Mitwirkenden des Zuges erworben werden. (md/-oli)
Bargeld entwendet
Eine Seniorin wollte am Freitag, 21. Oktober, gegen 10 Uhr gerade eine Apotheke an der Röntgenstraße aufsuchen, als sie von zwei ihr unbekannten Frauen angesprochen wurde. Die beiden verwickelten sie kurz in ein Gespräch, während sie ihre Geldbörse in der Hand hatte. Als die Seniorin anschließend in der Apotheke bezahlen wollte, musste sie feststellen, dass Bargeld aus ihrer Geldbörse fehlte. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei. Die beiden Frauen sollen zwischen 25 und 30 Jahre alt gewesen sein, hatten lange dunkle Haare und waren von schlanker Statur. Sie sprachen nach Angaben der Dormagenerin nicht sehr gut Deutsch. Das Kriminalkommissariat 25 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Hinweise auf die beiden tatverdächtigen Frauen geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 02131/300-0 zu melden. (md/-oli)
Nun bei 652 Todesopfern
Ein 78-jähriger Mann aus Grevenbroich, ein 80-jähriger Mann aus Meerbusch und ein 85-jähriger Mann aus Neuss sind in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 verstorben. Damit ist die Zahl der Todesopfer im Rhein-Kreis Neuss auf 652 gestiegen. Im Kreisgebiet ist bei 3.506 Personen (Vortag 4.137) eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen. In Dormagen gibt es 399 Infizierte (505), in Rommerskirchen 105 (140). Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für den Rhein-Kreis bei 455,0 (494,4). (md/-oli)
Kein Geld herausgegeben
Zwei Jugendliche hielten sich am vergangenen Samstag, 22. Oktober, gegen 20.10 Uhr in Horrem an der Straße „Am Stellwerk“ in Richtung „Ahornweg“ auf, als sie von einem unbekannten Jugendlichen angesprochen wurden. Nach ersten Erkenntnissen sollten sie der männlichen Person auf einen Garagenhof in der Nähe folgen. Dort bedrohte er die beiden mit einem Butterfly-Messer und forderte die Herausgabe von Geld. Während der eine Dormagener ihm etwas Kleingeld gab, konnte der andere den Augenblick nutzen und flüchten. Der unbekannte Tatverdächtigte lief dem Geflüchteten hinterher, brach die Verfolgung jedoch kurze Zeit später ab. Der andere ergriff in diesem abgelenkten Moment die Chance und flüchtete ebenfalls.
Der Unbekannte wurde wie folgt beschrieben: Der circa 1,65 Meter große Jugendliche soll zwischen 13 und 14 Jahre alt gewesen sein und „südländisch“ ausgesehen haben. Er soll braune Haare haben und an dem Tag einen roten Kapuzenpullover sowie eine schwarze Maske getragen haben. Er soll akzentfrei Deutsch gesprochen haben. Das Kriminalkommissariat 25 hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen können sich dort unter Tel. 02131/300-0 melden. (md/-oli)
Zwei Mülltonnen brannten
Am vergangenen Samstag, 22. Oktober, fanden Polizeibeamte in Horrem an der Straße „Am Rath“ gegen 3.30 Uhr zwei brennende Mülltonnen vor. Warum diese in Brand geraten waren, konnte bislang nicht geklärt werden. Die Experten der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 02131/300-0 beim Kriminalkommissariat 11 zu melden. (md/-oli)
Auto über Nacht weg
Am vergangenen Samstag, 22. Oktober, musste ein Dormagener gegen 7.30 Uhr feststellen, dass sein Fahrzeug, ein schwarzer Audi A6 Kombi, entwendet worden war. Er hatte sein Auto am Vortag gegen 19 Uhr auf einem Grundstück an der Straße „Auf dem Sandberg“ in Rheinfeld abgestellt. Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen zum Tathergang und Verbleib des Fahrzeuges aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemachten haben oder Angaben zum Verbleib des Autos mit dem Kennzeichen NE-NG 1000 machen können, sich bei der Polizei unter Tel. 02131/300-0 zu melden. (md/-oli)
Bläck Fööss in aktueller Besetzung
Am 19. November, wird im Sportcenter bei „Dormagen feiert Kölsch“ wieder eifrig geschunkelt, mitgesungen und getanzt. Das Programm bietet wieder jede Menge Stars der närrischen Szene aus Köln. An dem Samstag beginnt die „Große Fechtersitzung“ um 17.30 Uhr. Auf der großen Bühne live dabei sind die Bands „Kasalla“, „Bläck Fööss“ (in der aktuellen Besetzung, also noch mit Sänger Erry Stoklosa und Gitarrist Günther „Bömmel“ Lückerath, die zum Jahreswechsel aus der Band ausscheiden), „Lupo“, „Rabaue“ und „Miljö“. Hinzu kommen Auftritte von Entertainer Guido Cantz, der „Stattgarde Colonia Ahoij“, der Karnevalsgesellschaft „Seiner Tollität Luftflotte 1926“ und von „Dä Tuppes vum Land“. Die Moderation übernimmt erneut Karl Koch. Die musikalische Begleitung kommt vom „Orchester Helmut Blödgen“.
Der besondere Charme von „Dormagen feiert Kölsch“ liegt in der lockeren Mischung aus Party und traditioneller Karnevalssitzung. Anders als bei den Prunksitzungen in Köln gibt es im TSV Bayer Sportcenter, An der Römerziegelei, keine Tische. Und von Anfang an war Selbstverpflegung zugelassen. Einzige Vorgabe: kein Glas, kein richtiges Besteck, kein Porzellan. Alles Verzehr- und Trinkbare muss per Plastickbecher, Plastikverpackung und -besteck eingenommen werden. Natürlich gibt es im Sportcenter auch Essen und Getränke, die käuflich erworben werden können. Auch dabei sind Glasbehälter (Flaschen oder Becher) wie die Fünf-Liter-Bierdosen nicht erlaubt. Diese und andere Sicherheitsauflagen werden durch den engagierten Sicherheitsdienst laufend überwacht und ihre Einhaltung im Fall der Fälle auch eingefordert. Analog zu den bisherigen Veranstaltungen geht der Erlös auch in diesem Jahr an die Fechterabteilung des TSV Bayer Dormagen. Ob in diesem Jahr am Ende ein Erlös verzeichnet werden kann, ist allerdings nicht mehr so sicher, wie es das noch vor der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg war. Wie in der gesamten Eventbranche lief der Vorverkauf auch bei „DfK 2022“ am Anfang eher schleppend. Viele Menschen halten ihr Geld zusammen, viele Menschen sind immer noch wegen Covid-19 verunsichert, viele Menschen entscheiden nur noch kurzfristig, ob und was sie machen. Der spontane Ticketerwerb sorgt bei den Veranstaltern aber nicht für Planungssicherheit. Im speziellen Fall handelt es sich ja um eine Benefizveranstaltung. Daher gibt es keine Rücklagen, da bisherige Erlöse für den guten Zweck abgeführt wurden. Tickets gibt es demnach noch in allen Kategorie – von 38,85 Euro bis 53,35 Euro. Diese sind online auf www.eventim.de buchbar. (O. Baum)









