CDU kritisiert Lierenfeld

Als „unverantwortlich“ bezeichneten der CDU-Fraktionsvorsitzende Kai Weber und sein Stellvertreter Jo Deußen das Verhalten von Bürgermeister Erik Lierenfeld beim Thema „Stellenplan“ in einer Pressemitteilung am Montag, 9. Dezember. „Unverantwortlich im Sinne von: Der Bürgermeister wird seiner Verantwortung weder gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung noch gegenüber den Dormagener Bürgerinnen und Bürgern gerecht. Stattdessen spielt er ein zynisch anmutendes Spiel und schiebt der Politik den ,Schwarzen Peter’ für die mangelnde Erledigung der Hausaufgaben durch seine Person zu.“

„Es gehört eben mehr zum Amt eines Bürgermeisters, als sämtliche Repräsentationspflichten freudig wahrzunehmen“, meldete sich auch René Schneider, der im kommenden Jahr gerne die Nachfolge von Lierenfeld als Chef der Stadtverwaltung antreten möchte, kritisch zu Wort. „Der von ihm vorgelegte Stellenplan mit 29 zusätzlichen Stellen in der Verwaltung und den damit verbundenen langfristigen Personalkosten kann absehbar keine Mehrheit bei der Politik finden“, führte der CDU-Bürgermeisterkandidat aus. Das hätte Lierenfeld von vorneherein klar sein müssen. Schneider wundert sich, dass der Bürgermeister angesichts seiner Leistungsbilanz insbesondere mit Blick auf die städtischen Bauprojekte nicht mit mehr Demut unterwegs sei.

„Im ,Konzern Stadt Dormagen’ sind derzeit über 1.000 Personen beschäftigt“, so Weber. Es sei nicht Aufgabe der Fraktionen eine Bewertung vorzunehmen, wo durch Digitalisierung oder Neuorganisation Aufgabengebiete verändert werden müssen oder wo Ressourcen anders eingesetzt werden können. „Das ist gar nicht die Aufgabe der Politik, sondern die des Bürgermeisters, der stattdessen seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit seinem Offenen Brief verunsichert und mit seiner persönlichen Erklärung zu Beginn der Ratssitzung versucht hat, seine Hände öffentlichkeitswirksam in Unschuld zu waschen“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende.

„Konkret wollen wir bis zu der Sondersitzung des Stadtrates am 17. Dezember von ihm wissen, welche Stellen in der Verwaltung und im Eigenbetrieb innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre umgeschichtet werden können, indem beispielsweise der demografische Wandel und das altersbedingte Ausscheiden von Kolleginnen und Kollegen genutzt und die Digitalisierung von Verwaltungsabläufen vorangetrieben wird“, forderte Deußen. „Nach wie vor ist der städtische Haushalt strukturell nicht ausgeglichen. Die Planergebnisse der nächsten Jahre gehen signifikant zurück. Sollten die Steuereinnahmen sinken, gilt es auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Dormagen vor einer erneuten Haushaltssicherung zu schützen. Sich darüber bereits heute Gedanken zu machen, das wäre verantwortungsbewusst und nachhaltig“, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende weiter. (md/-oli)

Weihnachtsmarkt am Sonntag

Eine Woche vor Weihnachten ist es endlich wieder so weit: Nachdem der Rommerskirchener Weihnachtsmarkt in den vergangenen Jahren ein voller Erfolg war, lädt Bürgermeister Dr. Martin Mertens am dritten Adventssonntag (15. Dezember) gemeinsam mit der Unternehmerschaft und einer Vielzahl an Rommerskirchener Vereinen und Initiativen erneut zum Weihnachtsmarkt auf dem Markt ein. „Im ersten Jahr ist der Weihnachtsmarkt schon eingeschlagen wie eine Bombe und er wächst immer weiter. So waren es vor zwei Jahren rund ein Dutzend weihnachtlicher Hütten, während sich in diesem Jahr bereits insgesamt 21 Unternehmen und Vereine gemeinsam mit der Gemeinde auf dem Markt präsentieren“, so der Bürgermeister. In der Zeit von 12 bis 19 Uhr wird es also eine bunte Angebotspalette geben. Neben Glühwein und weihnachtlich süßen sowie herzhaften Köstlichkeiten gibt es zahlreiche individuelle Weihnachtsgeschenkideen. Nicht nur die Rommerskirchener Unternehmerschaft lockt mit tollen Geschenkideen vom kuscheligen Schal bis hin zu individuellen Geschenkartikeln, sondern auch die Rommerskirchener Vereine haben vieles im Angebot und die Einnahmen kommen dem jeweiligen Verein zu Gute. Ein ganz besonderes Highlight wird eine Fahrstrecke des Feld- und Werksbahnmuseums Oekoven sein, auf der Groß- und Klein zum Mitfahren eingeladen werden. „Dies ist eine tolle Gelegenheit für alle Neubürgerinnen und Neubürger unserer wachsenden Gemeinde, die örtlichen Unternehmen, die Vereine und auch die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die den Glühweinverkauf übernehmen in schöner vorweihnachtlicher Atmosphäre kennenzulernen“, erläutert der Bürgermeister. Natürlich gibt es auch ein buntes Bühnenprogramm mit Musik und weiteren Darbietungen. „Dabei freuen wir uns zum Beispiel besonders auf die Turmbläser von St. Martinus und Jerry Gold, den viele vom Weihnachtsmarkt am Kölner Dom kennen“, so Mertens. Auch an die kleinen Gäste des Weihnachtsmarktes wird gedacht. So ist der Nikolaus zu Besuch und wie in den Vorjahren gibt es auch dieses Jahr wieder eine weihnachtliche Bastelaktion. Damit ist für stimmungsvolle letzte Adventstage alles bereitet. (md/-oli)

StadtBus-Heck ausgebrannt

Ein StadtBus, der auf der Linie 882 unterwegs war, geriet am Freitag, 6. Dezember, gegen 8.15 Uhr auf der Europastraße in Brand. Das Fahrzeugheck brannte dabei aus. Weder einer der 15 Passagiere noch der Fahrer wurden verletzt. Die Feuerwehr Dormagen war mit 30 Einsatzkräften vor Ort und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Der Fahrer hatte den Bus zügig evakuiert und so Schlimmeres verhindert. „Durch sein besonnenes und professionelles Verhalten wurde verhindert, dass Menschen zu Schaden kommen“, sagte Stadtbus-Geschäftsführer Klaus Schmitz, der auch den Einsatzkräften der Feuerwehr dankte. Ursache des Brandes ist vermutlich ein technischer Defekt. „Wir haben bereits unseren Dienstleister aufgefordert, alle  Busse desselben Typs jetzt gezielt zu überprüfen“, so Schmitz weiter. (md/-oli)