Warnung wegen Sturms

Sturmtief „Sabine“ wird nach bisherigen Prognosen in der Nacht von Sonntag, 9. Februar, auf Montag, 10. Februar, auch die Stadt Dormagen treffen. Die Feuerwehr Dormagen und der städtische Bauhof sind bereits in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Wie in der Vergangenheit müssen gegebenenfalls Parkanlagen und Friedhöfe gesperrt werden. Darauf weist die Stadt Dormagen am Freitagmittag, 7. Februar, hin.

Für die Dormagener Schulen, die städtischen Kindertageseinrichtungen und die Kindertagesstätten der Dormagener Sozialdienst gGmbH gilt nach Angaben der Stadtverwaltung folgende Regelung: Die Eltern können am Montag selbst entscheiden, ob ihr Kind die Schule beziehungsweise Tageseinrichtung besucht.  Dabei muss das individuelle Risiko des Weges zur Schule abgewogen werden. Die Schulen und Tageseinrichtungen werden grundsätzlich geöffnet, so dass zumindest eine (Not-)Betreuung gewährleistet ist. Unabhängig davon entscheiden die Schulen in eigener Verantwortung, ob Unterricht stattfindet. Dazu erfolgt gegebenenfalls eine unmittelbare Information an die Eltern.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die allgemeinen Verhaltens- und Warnmeldungen zu beachten. (-md/-oli)

Radrennen am 22. August

Das große Dormagener Radrennen in der Innenstadt geht in diesem Jahr am Samstag, 22. August, über die Bühne. Das SCHAUFENSTER zum Sonntag ist als Medienpartner wie im Vorjahr wieder dabei, um das tolle City-Event zu unterstützen.

„Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr ist es mehr als konsequent, dieses sportliche Highlight für die Stadt Dormagen wieder stattfinden zu lassen“, bringt es  Organisator Martin Ritterbach auf den Punkt. Zusammen mit dem SCHAUFENSTER als Medienpartner und zahlreichen Sponsoren hatte Ritterbach im August des vergangenen Jahres nach fast 30-jähriger Pause dieses sportliche Event in der Innenstadt wiederaufleben lassen. Mehr als 300 Starter und Tausende von Besuchern machten das Radrennen zu einem bunten Fest für Groß und Klein. So soll es auch am 22. August seinb. Mit einem guten Starterfeld von der Jugend bis hin zur Elite, einem bunten Rahmenprogramm auf dem Helmut-Schmidt-Platz und einem ausgedehnten Zeitfenster der Veranstaltung von 12 bis 21 Uhr bietet das Radrennen erneut allerbeste Voraussetzungen, ein Fest für die gesamte Stadt zu werden.

„Wir legen viel Wert auf die Familienfreundlichkeit. Daher wird es auch wieder ein ,Fette-Reifen-Rennen’ für alle Kinder, die mitmachen möchten, geben. Leckere selbst gebackene Kuchen, eine große Hüpfburg, Imbiss- und Infostände runden das vielfältige Programm ab. Außerdem haben auch wieder die Karnevalisten der Karnevalsgesellschaft (KG) ,Ahl Dormagener Junge’, die übrigens an diesem Tag ihr Sommerfest mit Proklamation in der Kulturhalle feiern, ihre Unterstützung zugesagt. Sie werden den Getränkestand betreiben“, erklärt Ritterbach. Unterstützt wird der neue Vorsitzende des Radsportclubs (RSC) Nievenheim dabei wieder von Gino Baudrie, dem Cheforganisator des sehr bekannten „Cologne Classic“-Radrennens in Köln sowie von  SCHAUFENSTER-Mitarbeiter Holger Pissowotzki, Vereinskollege Henrik Albrecht und dem Dormagener Grafikdesigner Roger Ullrich.

Neben den verschiedenen und vielfältigen Radrennen in den unterschiedlichen Leistungsklassen soll es auch in diesem Jahr wieder ein richtiges Promirennen mit sehr vielen bekannten Gesichtern aus Dormagen sowie den zahlreichen Sponsoren geben. Außerdem steht die schöne Idee im Raum, dass die Veranstaltung durch einen großen City-Lauf bereichert werden könnte. (piso)

HSV hatte keine Chance

Super Stimmung im TSV-Bayer-Sportcenter am vergangenen Sonntagabend (2. Februar). Mit einer souveränen Leistung fertigte der TSV Bayer Dormagen den HSV Hamburg ab: Mit dem 32:23 (Halbzeit 18:11) waren die Gäste vor 2.122 Zuschauern, darunter etwa 20 Fans aus dem hohen Norden, am Ende noch gut bedient.

Denn hätte sich der heimische Handball-Zweitligist nicht zwischen der 45. und 54. Spielminute eine Torauszeit gegönnt, hätte TSV-Trainer Dusko Bilanovic dem nach seiner Finger-Operation nach vier Monaten endlich wieder einsatzbereiten Ian Hüter (1) nicht so viel Einsatzzeit gegönnt, die Hamburger wären noch deutlicher unter die Räder gekommen. Zudem hatte Julian Köster (1) am ersten Spieltag nach der EM-Pause nicht gerade Zielwasser getrunken. Alles das konnte die „Wiesel“ auf ihrem Weg zu einem unerwartet souveränen Heimsieg nicht aufhalten: Näher als auf sechs Tore kam der HSV nach dem Seitenwechsel nicht mehr heran. Egal, welche Abwehrformation HSV-Trainer Torsten „Toto“ Jansen auch gegen den Tabellensechsten versuchte, auf jede hatte der Gastgeber die passende Antwort.

Den Grundstein für den überraschend deutlichen Heimerfolg legte der TSV in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit. Von 8:8 (17. Minute) setzten sich die Hausherren vorentscheidend auf 18:11 ab. Dank einer sehr guten Deckungsleistung um den bärenstarken Heider Thomas und dank einer sehr guten Leistung von Sven Bartmann im Tor, der seine anfänglichen Probleme gegen die Würfe von Rechtsaußen Thies Bergemann (6) glücklicherweise schnell in den Griff bekam, kam der TSV in sein erfolgreiches Tempospiel aus erster und zweiter Welle. Phasenweise wurden die Gäste, die dann auch einige Zeitstrafen verkraften mussten, überrollt. Das geschah nach dem Seitenwechsel nicht mehr so oft, war aber auch nicht nötig, denn zu keiner Zeit kam das Gefühl auf, der HSV könne die Partie noch einmal richtig eng gestalten. Und in der Phase, wo im Angriff des TSV im Angesicht der sicheren Führung die Konzentration im Abschluss nachließ, war immer wieder auf Bartmann verlass, der den Hamburgern einige völlig freie Würfe wegnahm. Entsprechend enttäuscht und unzufrieden zeigte sich Jansen während des Spiels und danach: „So was wie heute habe ich lange nicht erlebt.“ Dem Ex-Weltmeister fehlte bei seinen Spielern die Grundaggressivität, zudem habe die Bewegung ohne Ball nicht gestimmt. Bilanovic hingegen strahlte und dankte den Fans für die leidenschaftliche Unterstützung von den Rängen. Weiter geht es für den TSV am Samstag, 8. Februar,  um 19.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim ThSV Eisenach. (Oliver Baum)