Zons wird dicht gemacht

Die Stadt Dormagen sperrt über das Osterwochenende wegen des zu erwartenden hohen Touristenandrangs die Zonser Altstadt. Das gilt von Karfreitag, 10. April, bis einschließlich Ostermontag, 13. April. „Die Altstadt ist ein Touristenmagnet, jährlich besuchen mehr als 500.000 Menschen die teilweise sehr engen Gassen. Die Einhaltung der Mindestabstände ist ohnehin schon schwierig – bei großem Andrang steigt das Infektionsrisiko“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Auch die rund 500 Bewohnerinnen und Bewohner der Altstadt müssen in ihrem Wohnumfeld mal an die frische Luft gehen können. Genau dafür sorgen wir durch die Sperrung“, so Lierenfeld weiter. Neben Kontrollen an den Zugängen zur Altstadt weisen die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes gemeinsam mit der Polizei bereits an den Zufahrten nach Zons (Aldenhovenstraße am Kreisverkehr zum Märchenviertel, Oberstraße in Stürzelberg in der Höhe der Aloysiusstraße sowie an der Schloßstraße und dem Herrenweg) auf die Sperrung hin. Die Bewohner der Altstadt, deren Besucher sowie Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen können die Absperrungen passieren. Verstöße gegen das Betretungsverbot werden mit 250 Euro Bußgeld geahndet. Die Parkplätze rund um Zons werden ebenfalls nur für Nicht-Touristen geöffnet. „Ich weiß, dass die Altstadt-Sperrung eine drastische Maßnahme ist. Sie ist mir nicht leicht gefallen. Aber der Infektionsschutz steht derzeit an allererster Stelle. Und leider reichen Appelle nicht aus, um den Bewohnern genügend Bewegungsfreiheit in ihrem direkten Wohnumfeld zu ermöglichen“, sagte der Bürgermeister, der alle Bürger bittet, für Spaziergänge oder Sport nicht mit dem Rad oder Auto an weiter entfernte Orte zu fahren: „Versuchen Sie bitte im Interesse aller Dormagener, solche Aktivitäten in ihrem Wohnumfeld zu unternehmen. Jetzt ist absolut nicht die Zeit für Reisen oder Ausflüge!“ (md/-oli)

321 Erkrankte wieder genesen

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 173 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 321 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 56 in Neuss, 24 in Dormagen, 21 in Meerbusch, 19 in Grevenbroich, 18 in Kaarst, 17 in Jüchen, zehn in Korschenbroich und acht in Rommerskirchen. Unverändert acht Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 502 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2.344 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 582 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Gerade mit Blick auf die anstehenden Ostertage gilt es sich weiter an die Verhaltensregeln zu halten. Besuchen Sie keine Freunde oder Verwandten. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch, zur Arbeit oder zum Spaziergehen im eigenen Familienverbund. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen.“ Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter Tel. 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist am Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und auch über die Ostertage von Karfreitag bis Ostermontag täglich von 10 bis 15 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage www.rhein-kreis-neuss.de/corona. (md/av)

Zahl der Todesopfer steigt auf acht

Eine 90-jährige Frau aus Grevenbroich und ein 94-jähriger Mann aus Neuss sind an der Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Rhein-Kreis Neuss auf acht. Kreisweit ist bei 184 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Insgesamt 301 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 61 in Neuss, 25 in Dormagen, 23 in Meerbusch, 21 in Grevenbroich, 18 in Kaarst, 16 in Jüchen, 13 in Korschenbroich und sieben in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 493 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2.303 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 582 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Gerade mit Blick auf die anstehenden Ostertage gilt es sich weiter an die Verhaltensregeln zu halten. Besuchen Sie keine Freunde oder Verwandten. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch, zur Arbeit oder zum Spaziergehen im eigenen Familienverbund. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen.“ Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter Tel. 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage  www.rhein-kreis-neuss.de/corona. (md/av)