Über Demenz austauschen

Am Mittwoch, 19. Januar, findet von 18 bis 20 Uhr der Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit Demenz im evangelischen Gemeindehaus, Ostpreußenallee 1, statt (Eingang am Kindergarten). Eine Demenzerkrankung bringt viele Veränderungen mit sich und stellt für Angehörige in verschiedener Hinsicht eine große Belastung dar. Im Verlauf der Erkrankung muss der Angehörige immer mehr Verantwortung übernehmen, was nicht selten zur absoluten Überbelastung führt. Daher ist es wichtig, dass Angehörige Entlastung finden. Für einige sehr hilfreich ist der Austausch mit anderen Angehörigen, die sich in sehr ähnlicher Lebenssituation befinden. Das Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Die Alzheimer Gesellschaft Rhein-Kreis Neuss bietet jeden dritten Mittwoch im Monat einen fachlich geleiteten Gesprächskreis an, moderiert durch Sandra Menge. Neben dem Gedankenaustauch der Angehörigen ist es dort möglich, sämtliche Fragen rund um das Thema Demenz loszuwerden und Hinweise zum Umgang mit dem Erkrankten zu erhalten. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert wegen der Corona-Pandemie unbedingt eine Anmeldung: Tel. 02131/22 21 10 oder per E-Mail an alzheimer-neuss@t-online.de. Für die Teilnahme gilt die 2G-Regel. (md/-oli)

Kauft Stadt das Ring-Center?

In der nächsten Sitzung des Hauptausschusses am 26. Januar beraten die Mitglieder im nicht-öffentlichen Teil über den Ankauf des „Ring-Centers“. Die finale Entscheidung obliegt danach dem Stadtrat. Bürgermeister Erik Lierenfeld sieht in dem geplanten Ankauf ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Innenstadt. Als Immobilieneigentümerin könnte die Stadt selbst bauliche Veränderungen, energetische Verbesserungen oder die Mieterstruktur und damit die strategische Innenstadtentwicklung aktiv mitgestalten. Als erste Maßnahme ist in Kooperation zwischen der energieversorgung dormagen (evd) und der City Ring Handels GmbH & Co. KG der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes vorgesehen. Über den Kaufpreis der Immobilie vereinbarten die an der Veräußerung beteiligten Parteien Stillschweigen. „Wer an Einkaufen in Dormagen denkt, denkt an das Traditions-Kaufhaus ‚Ring-Center‘ auf der Kölner Straße“, so der Verwaltungschef. Deswegen sei gerade diese Immobilie als Schlüsselelement der City für die Stadt besonders attraktiv.

Das Kaufhaus spielt für die Dormagener Innenstadt mit seinem breiten Sortiment als Frequenzbringer und als Arbeitgeber mit rund 90 Mitarbeitenden eine zentrale Rolle. „Das eigentümergeführte Kaufhaus mit circa 7.000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf vier Etagen und über 80.000 Produkten ist für eine Stadt in der Größe Dormagens eine positive Besonderheit und ein zentraler Kundenmagnet“, erläutert der Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), Michael Bison. Die Bedeutung der Innenstadt als Einkaufsort hänge maßgeblich von der Vielfalt des Angebotes und der Attraktivität des Umfeldes ab, so Bison. (md/-oli)

Kreisweit 623 Omikron-Fälle

Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 2.720 Personen (Vortag 2.563) eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen. Aufgrund ihrer Erkrankung an Covid-19 befinden sich aktuell 19 Personen (19) zur Behandlung in einem Krankenhaus. In Dormagen gibt es heute 316 Infizierte (301), in Rommerskirchen sind es 64 (60). Die Sieben-Tage-Inzidenz des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss heute bei 218,4 (220,6). Unter den im Kreisgebiet aktuell infizierten Personen ist in 623 Fällen (586) die Omikron-Variante und in 205 Fällen (242) die Delta-Variante nachgewiesen. Hierbei gibt es weiterhin keinen Hot-Spot. Zurzeit sind 1.695 Personen (1.782) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreisgesundheitsamtes in Quarantäne gesetzt. (md/-oli)