Vom E-Scooter gestürzt

Weil am Mittwoch, 4. März, zwei Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren mit einem E-Scooter stürzten, sich verletzten und es unterschiedliche Aussagen zum Unfallhergang gibt, suchen die Ermittler des Verkehrskommissariats 1 weitere Zeugen, die Hinweise zur Rekonstruktion des Unfallhergangs geben können.

Nach ersten Erkenntnissen überquerten die Jugendlichen gegen 19.30 Uhr gemeinsam auf einem E-Scooter die Bahnhofstraße in der Dormagener Innenstadt. Beim Wiederauffahren auf den Gehweg kamen die Mädchen zu Fall und verletzten sich am Kopf. Sie wurden zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ob an dem Sturz eine weitere Person beteiligt war, ist Gegenstand der Ermittlungen. Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizei unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen.

Ein E-Scooter ist ein Fortbewegungsmittel für nur eine Person. Für die Nutzung von zwei Personen sind sie oft nicht ausgelegt. Die Polizei empfiehlt zudem das Tragen eines Helms. Dieser kann einen Unfall oder Sturz zwar nicht verhindern, aber die Folgen vor allem bei Kopfverletzungen minimieren. E-Scooter unterliegen der Versicherungspflicht. Das Versicherungsjahr beginnt immer am 1. März eines jeden Jahres. Für dieses Jahr sind schwarze Versicherungskennzeichen an den Fahrzeugen anzubringen. Nur mit Versicherungsschutz ist gewährleistet, dass bei möglichen Schäden eine Kostenübernahme erfolgen kann. (md/-oli)

Sammlertreffen im Museum

Am Samstag, 14. März, geht von 11 bis 15.30 Uhr das traditionelle Sammlertreffen „Fliesen und Keramik des Jugendstils“ im Kreismuseum Zons über die Bühne. Schon die Fliesen laden auch den Nicht-Sammler zu einer ausgiebigen Entdeckungsreise ein. Von Blumen und Tieren über ganze Landschaften bis hin zu geometrisch-abstrakten Formen findet sich eine Vielzahl von Motiven. Auch kunstvolle Vasen, Schalen, Teller und noch vieles mehr kann man kaufen, tauschen oder einfach bestaunen. Passend dazu wird im Museum die Ausstellung „Formenspiel und Farbenrausch – Christian Neureuther und der Wächtersbacher Jugendstil“ präsentiert. Die beiden Sammler und Leihgeber der Ausstellung, Ulrich Berting und Dr. Jörg Eisert, bieten an dem Samstag um 13 Uhr eine Sonderführung mit einem persönlichen Einblick in ihre Kollektionen an. Die Führung ist im Museumseintritt inkludiert. (md/-oli)

Bundesförderung für Mühlensanierung

Die Stadt Dormagen erhält Bundesmittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien für die Sanierung der Zonser Windmühle. Darüber informierte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen, Carl-Philipp Sassenrath (CDU): „Ich freue mich sehr, dass es uns gemeinsam gelungen ist, diese Unterstützung einzuwerben.“Die Windmühle sei ein Wahrzeichen der Region und dank der Bundesförderung „kehrt dieses prägende Wahrzeichen nun zurück“, erklärte der Neusser.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms des Bundes und ist Teil der Kulturbau-Offensive des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer. Für die aktuelle Förderrunde stellt der Bund bundesweit insgesamt 120 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesem Programm werden national bedeutsame oder das kulturelle Erbe mitprägende Denkmäler bei ihrer Erhaltung unterstützt. Gefördert werden insbesondere Maßnahmen zur Substanzerhaltung und Restaurierung denkmalgeschützter Bauwerke.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 300.000 Euro. 108.901,66 Euro davon steuert nun der Bund hinzu. Konkret geht es um die dringend notwendige Erneuerung der Galerie der Windmühle. Ohne die Instandsetzung hätte sie aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen. Auch die Flügel der Mühle werden instandgesetzt. Zudem ist geplant, diese elektrisch drehbar zu machen. „Gerade in Zeiten knapper kommunaler Haushalte ist es wichtig, dass der Bund Verantwortung für unser kulturelles Erbe übernimmt und in unsere Geschichte investiert“, führte dazu der SPD-Bundestagsabgeordnete Daniel Rinkert aus. Auch der Grevenbroicher veröffentlichte zu der Förderung eine Pressemitteilung. (md/-oli)

Absichtlich aufgefahren

Am Dienstag, 3. März, kam es gegen kurz nach 16 Uhr in Horrem an der Kreuzung Franz-Gerstner-Straße/Provinzialstraße zu einem Auffahrunfall. Die beiden Fahrzeuginsassen des vorderen Wagens, ein 24 Jahre alter Autofahrer und seine 21 Jahre alte Beifahrerin aus Köln, wurden dabei leicht verletzt. Der Fahrer des auffahrenden Wagens entfernte sich ohne anzuhalten von der Unfallstelle. Rettungskräfte transportierten die Verletzten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Im Bereich Worringen soll der Fahrer eines älteren, silbernen Mercedes mit dem Kennzeichen BM-RR 2708 hinter dem Kölner bereits Schlangenlinien gefahren sein. Nach einem Überholmanöver verlor der 24-Jährige das andere Fahrzeug jedoch zunächst aus den Augen. Kurz vor der Kreuzung Franz-Gerstner-Straße/Provinzialstraße befand sich der silberne Mercedes plötzlich wieder hinter dem Smart des Kölners und fuhr mehrfach dicht auf den vorausfahrenden Wagen auf. Nachdem der Kölner wegen eines Wechsels der Ampel auf Rot an der Kreuzung bis zum Stillstand abbremsen musste, fuhr der Unbekannte auf und entfernte sich anschließend über den linken Fahrstreifen in Richtung Nievenheim. Bei dem Zusammenstoß hatte der Autofahrer sein vorderes Kennzeichen verloren. Überprüfungen ergaben, dass es auf eine andere Fahrzeugmarke zugelassen ist und auf dem Schild zudem falsche Siegel angebracht sind. Eine Zeugin hatte den Flüchtigen noch bis zur nächsten Kreuzung verfolgt, ihn aber nach einem Fahrmanöver an wartenden Fahrzeugen vorbei über einen Grünstreifen in Richtung K12 aus den Augen verloren.

Täterbeschreibung: männlich, etwa 20 bis 30 Jahre alt, dunkle Haare, schwarzer Vollbart, südländisches Erscheinungsbild. Zeugen, die Angaben zu dem flüchtigen Autofahrer oder einem silbernen Mercedes mit Beschädigungen im Frontbereich machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 1 der Polizei im Rhein-Kreis Neuss unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (md/-oli)

FC Zons zieht zurück

Der FC Zons hat seine erste Fußball-Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb in der Kreisliga A zurückgezogen. Die Verantwortlichen reagierten mit ihrer Entscheidung auf die lange Liste von Verletzten und Abgängen während der Saison. Die Versuche, das Team mit Spielern aus der zweiten Mannschaft und den Alten Herren zu komplettieren, brachten letztlich nichts ein. „Der Rückzug war auch Wunsch der verbliebenen Spieler, die uns über den Spielerrat informiert haben“, erklärt die für den Spielbetrieb verantwortliche Inge Dappen. Von der Entscheidung unberührt bleibt die von Trainer Thomas Schmidtke geführte zweite Mannschaft, die aktuell Tabellenfünfter der Kreisliga C, Gruppe 1, ist. Der Fokus der FC-Verantwortlichen liegt jetzt auf dem Neuanfang in der Kreisliga B, in der die Zonser in der nächsten Saison antreten müssen. Die Suche nach einem neuen Trainer läuft, so FC-Vorstand Mark Herbes. (md/-oli)

Spieletag in der Bücherei

Das Büchereiteam der evangelischen Kirchengemeinde veranstaltet am Samstag, 7. März, von 10 bis 22 Uhr einen Spieletag in den Räumen der Christuskirche, Ostpreußenallee 5. Neben einem Escape-Room in der Bücherei, einem Wimmelbild und vielen Gesellschaftsspielen steht auch Flip 7 bereit. Darüber hinaus erwartet die Besucher Klassiker wie Rummikub, Azul und Catan sowie aktuelle Spiele, die zum Entdecken und Ausprobieren einladen. Auch für Kinder stehen passende Spiele bereit, sodass wirklich jede Altersgruppe mitspielen kann. Für Snacks ist ebenfalls gesorgt. Der Eintritt ist frei. (md/av)

Trauerspaziergang am Samstag

Der monatliche „Trauerspaziergang“ der Hospizbewegung Dormagen lädt Menschen dazu ein, sich in der Natur zu bewegen und einen neuen Zugang zu ihrer Trauer zu finden. In den etwa anderthalb Stunden gibt es kostenfrei Raum für Stille und für Gespräche mit anderen Trauernden. Interessierte sind eingeladen, an dem von ausgebildeten Trauerbegleiterinnen begleiteten Angebot am Samstag, 7. März, ab 14 Uhr teilzunehmen. Treffpunkt ist die Bushaltestelle am Parkplatz vor dem Klosterhof. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 02133/47 86 61 oder per E-Mail an buero@hospizbewegung-dormagen.de. (md/-oli)