Rauschgiftfunde

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens durchsuchten Polizeibeamte des Schwerpunktdienstes am vergangenen Freitag gegen 22.30 Uhr zwei Wohnungen am Rudolf-Harbig-Weg in Horrem. In der Wohnung zweier Männer konnten die Einsatzkräfte verschiedene Betäubungsmittel (Marihuana, Haschisch, Ecstasy und Kokain), Waffen (Klappmesser und Teleskopschlagstock) sowie einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sicherstellen. Einer der Männer hatte noch vergeblich versucht zu fliehen, dabei eine Polizeibeamtin umgerannt und leicht verletzt. Die Männer wurden wegen des Verdachts des Drogenhandels zunächst vorläufig festgenommen. Einer der Männer steht zudem im Verdacht, sich unerlaubt in Deutschland aufzuhalten. Nach ihren Vernehmungen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden sie wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. In der Wohnung eines 23 Jahre alten Mannes wurden Marihuana und Amphetamin sichergestellt. Der Wohnungsinhaber selbst wurde nicht angetroffen. Gegen ihn wurde ebenfalls ein Strafverfahren wegen mutmaßlichem Drogenhandel eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat 12 übernommen. (md/-oli)

Rentenamt diese Woche zu

Das Rentenamt der Stadt Dormagen ist bis einschließlich Freitag, 24. Juni, aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen nicht erreichbar. Voraussichtlich ab Montag, 27. Juni, gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten: montags, dienstags, mittwochs und freitags jeweils von 8.30 bis 12 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr. (md/-oli)

Angetrunkener Senior auf Rad

Am vergangenen Freitag erhielten Polizeibeamte gegen 15.55 Uhr Kenntnis von einem Fahrradfahrer, der an der Neckarstraße in Hackenbroich gestürzt war. Der 82-Jährige war mit dem Rad in Richtung Siegstraße unterwegs. Er wurde durch Rettungskräfte medizinisch versorgt. Dabei fiel seine verschwommene Aussprache und starker Alkoholgeruch auf. Darauf angesprochen gab er den Konsum von Alkohol zu. Ein durchgeführter Atemalkoholtest fiel deutlich aus. Darauf hin wurde eine Blutprobe im Krankenhaus fällig. Die weiteren strafrechtlichen Ermittlungen zum Unfall werden nun vom Verkehrskommissariat geführt. (md/-oli)

Zentrale nur teilweise besetzt

Der Rhein-Kreis Neuss weist darauf hin, dass die Telefonzentrale der Kreisverwaltung aufgrund krankheitsbedingter personeller Engpässe zurzeit nur eingeschränkt besetzt ist. So sind die zentralen Rufnummern 02181/601-0 und 02131/928-0 nur montags, dienstags und donnerstags jeweils von 7 bis 14 Uhr sowie mittwochs von 7 bis 12.30 Uhr erreichbar. Am Freitag ist die Telefonzentrale nicht besetzt. Bürger können ihre Anliegen während der Dienstzeiten der Kreisverwaltung auch direkt mit den Sachbearbeitern in den Ämtern besprechen. Eine Übersicht über die Ämter, Produktgruppen und Ansprechpartner mit den Durchwahlen findet sich auf der Start-Internetseite des Kreises online auf www.rhein-kreis-neuss.de. (md/-oli)

Inzidenz rauf auf knapp 650

Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 4.646 Personen (Vortag 4.686) eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für das Kreisgebiet liegt bei 647,6 (586,7). Der Aufenthaltsort der derzeit infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Rhein-Kreis:

Neuss = 1.465 (Vortag 1.518)
Dormagen = 407 (401)
Grevenbroich = 672 (688)
Meerbusch = 464 (446)
Kaarst = 488 (507)
Korschenbroich = 669 (623)
Jüchen = 319 (325)
Rommerskirchen = 157 (174). (md/-oli)

 

Falsche Wasserwerker

Am vergangenen Mittwoch klingelte ein vermeintlicher Wasserwerk-Mitarbeiter gegen 11.50 Uhr an der Tür einer Seniorin an der Straße „Am Hagedorn“ in Dormagen-Horrem. Mit der Begründung der Überprüfung eines möglichen Rohrbruchs erschlich sich der Unbekannte Zutritt ins Wohnungsinnere. Er ging seinen vermeintlichen Arbeiten im Badezimmer nach. Nach kurzer Zeit ging die Seniorin in einen anderen Raum und sah mehrere Unbekannte aus dem Schlafzimmer laufen, Schränke sowie Kommoden standen offen. Daraufhin flüchteten alle Unbekannten aus der Wohnung. Sie informierte die Polizei und stellte fest, dass Bargeld sowie Schmuck fehlte. Das Kriminalkommissariat 12 hat die weiteren Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 02131/300-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. (md/-oli)

Zeugnistelefon am 24. Juni

Für Fragen und Sorgen rund um die Zeugnisnoten bietet der Schulpsychologische Dienst des Rhein-Kreises Neuss am letzten Schultag vor den Sommerferien am Freitag, 24. Juni, von 9 bis 15.30 Uhr sein Zeugnistelefon an. Erfahrene Fachkräfte nehmen die Anrufe entgegen und behandeln diese selbstverständlich vertraulich. Die Anrufer bleiben auf Wunsch anonym. Nicht nur Schüler können sich an das Zeugnistelefon wenden. Die Experten stehen auch Eltern und Lehrern zur Verfügung. Das Zeugnistelefon des Schulpsychologischen Dienstes ist unter Tel. 02131/928-4070 erreichbar. (md/-oli)