Zwei Veranstaltungstipps gegen mögliche Langeweile in den Sommerferien hat das Kulturbüro der Stadt Dormagen im Angebot: Das Mitmach-Konzert mit Volker Rosin und das Figurentheaterstück „Rosis erster Wackelzahn“ garantieren Spaß für die ganze Familie.
Mit seinem neuen Programm „Das Disco Krokodil “ bringt Volker Rosin am Sonntag, 2. Juli, um 11 Uhr die Kinder auf der Zonser Freilichtbühne zum Singen und Tanzen. Der „König der Kinder-Disco“ hat nicht nur seine neuen Hits „Die Kuh Mathilde“, „Baby Hai“ und „Mama Laudaaa“ im Gepäck, sondern auch die beliebten Klassiker „Der Gorilla mit der Sonnenbrille“, „Das singende Känguru“ und „Das Lied über mich“. Das Konzert für Mädchen und Jungen ab vier Jahren dauert knapp eine Stunde, anschließend erfüllt Rosin Foto- und Autogrammwünsche.
Für Familien mit Mädchen und Jungen ab drei Jahren ist die turbulente Geschichte „Rosis erster Wackelzahn“ am Sonntag, 30. Juli, um 15 Uhr in der Theaterscheune Knechtsteden bestens geeignet. Die kleine Maus Rosi hat einen besonders widerspenstigen Wackelzahn. Die Zahnfee mit einem goldenen Taler, Bruder Max und der drollige Freund Bertie wollen helfen. Ob das aber wohl gut geht? Das witzige Stück mit dem beliebten Seifenblasen-Figurentheater dauert 45 Minuten.
Eintrittskarten für beide Vorstellungen sind im Vorverkauf günstiger als an der Tageskasse und über den Ticket-Shop online auf www.dormagen.reservix.de sowie in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in der Dormagener Innenstadt, erhältlich. Weitere Infos gibt es im Kulturbüro unter Tel. 02133/257-338. (md/-oli)
Spannend wurde es am gestrigen Schützenfestmontag beim Königsvogelschießen in Horrem. Es gab am Nachmittag zwar nur einen Bewerber, Manfred Wagner (2.v.r.) vom 2. Grenadierzug, dafür erwies sich aber das hölzerne Federvieh auf dem angemieteten, mobilen Schießstand – der der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Horrem wird derzeit umgebaut – als äußerst robust. Die 164 Schuss, die der 62-Jährige tapfer und unterstützt von seinen Zugkameraden bei sommerlichen Temperaturen abgab, waren nach Angaben der Vermieterin aus Münster durchaus normal. Um das Schießen dann aber doch abzukürzen, entschieden der Vorstand und Schießmeister Jürgen Schumacher (links), dass die Waffe und die Munition (Schrot) gewechselt wurden. So war es um 19.07 Uhr mit dem 179. Schuss endlich so weit und der neue Kronprinz 2023/24 stand endlich fest. Wagner, der seit 2016 der zweite Schießmeister der Bruderschaft ist und beim Festkommers am vergangenen Sonntag mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet worden war, arbeitet als Gebäudereiniger und spielt in seiner Freizeit, wenn sich diese einmal nicht um das Schützenwesen dreht, gerne Schach und Skat. Seine verstorbenen Eltern, Klaus und Ludowika Wagner, waren das Königspaar 1994/95, als die Bruderschaft ihr 75-jähriges Bestehen feierte. Bevor Wagner am Gewehr aktiv wurde, waren folgenden Pfänderschützen erfolgreich: Marcel Büchmann (linker Flügel; dargestellt als rotes Zepter), Andreas Euler (Kopf = Krone) und Henryk Volkmann (rechter Flügel = grünes Herz). (Text/Foto: Oliver Baum)






