Förderung für „Tatkraft“-Ideen

Ab Donnerstag, 1. Oktober, sind Bewerbungen aus dem Rheinischen Revier – und damit auch aus Dormagen – mit Ideen für nachhaltige und gemeinwohlorientierte Projekte im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Mit Tatkraft“ möglich. Mit dem Wettbewerb unterstützt das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) NRW Projekte, die einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und einem lebenswerten Miteinander in der Region leisten.

Dafür stehen jährlich rund eine Million Euro zur Verfügung. Gefördert werden vielfältige Vorhaben, unter anderem in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Kultur, Bildung, Sport, Soziales, Gesundheit, Jugend und Integration. Bewerben können sich Bürger ab 18 Jahren mit Hauptwohnsitz im Rheinischen Revier. Auch Vereine, Verbände, Initiativen, Kindertagesstätten, Schulen, Stiftungen, Kirchen und soziale Träger einschließlich gemeinnütziger Gesellschaften mit beschränkter Haftung (gGmbH) können Projektideen einreichen. Ebenfalls eingeladen sind ehrenamtlich engagierte Gruppen an kommunalen Einrichtungen.

„Der Wettbewerb ist ein tolles Angebot, weil er bürgerschaftliches Engagement stärkt und Menschen und Organisationen unterstützt, die die Region nachhaltig mitgestalten möchten“, so die städtische Nachhaltigkeitsmanagerin Lieselotte Heinz. „Auch in Dormagen gibt es viele engagierte Menschen und gute Projektideen. Mit der Förderung besteht die Chance, dass aus diesen Ideen konkrete Projekte werden.“ Für die ausgewählten Vorhaben sind Förderungen in Höhe von 5.000 oder 10.000 Euro möglich. Eine Jury wählt rund 140 Projekte aus. Zusätzlich werden 14 Publikumspreise im Rahmen eines Online-Votings vergeben.

Die Bewerbungsphase läuft vom 1. Oktober bis zum 30. November. Die Bewerbung erfolgt online über ein entsprechendes Formular. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen, Beratungsmöglichkeiten und zur Bewerbung gibt es online auf https://www.lanuk.nrw.de/themen/nachhaltigkeit/mittatkraft. (md/-oli)

Erzählcafé in Stadtbibliothek

Das Erzähl- und Literaturcafé der Stadtbibliothek Dormagen am Marktplatz 1 stellt am Mittwoch, 30. September, von 15 bis 16.30 Uhr den Austausch über Geschichten und Literatur in den Mittelpunkt. Das Café findet ausnahmsweise schon am letzten Mittwoch im Monat und nicht wie gewohnt turnusgemäß am ersten Mittwoch im Oktober statt. Die Teilnehmer können sich über Themen, die die Menschen im Alltag bewegen, austauschen: Erinnerungen und Erfahrungen sowie Literatur- und Lesetipps. Moderiert wird das Treffen von Gabriele Voßenack und Paul Koglin. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kaffee und Tee werden gegen eine Spende angeboten. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Netzwerk-Dormagen 55plus statt. Fragen dazu werden unter Tel. 02133/257-4159 oder per E-Mail an bib@stadt-dormagen.de beantwortet. (-oli/md)

Schadstoffe ab ins EGN-Mobil

Das Schadstoffmobil der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) steht den Bürgern im Auftrag der Stadt Dormagen für die kostenlose und bequeme Entsorgung von Sonderabfällen vor Ort in ihrem Stadtteil zur Verfügung. Schadstoffe sind Materialien, die beim Menschen gesundheitliche Schäden hervorrufen können oder die Umwelt beeinträchtigen. Die Zeiten und Standorte im Stadtgebiet am Dienstag, 29. September: 9.30 bis 10.45 Uhr Straberg, Linden-Kirch-Platz; 11.15 bis 12.30 Uhr Horrem, Schützenplatz, Am Rübenweg; 13.30 bis 14.45 Uhr Hackenbroich, Feuerwehrgerätehaus, Dorfstraße; 15.15 bis 16.30 Uhr Delhoven, Schützenplatz, Josef-Steins-Straße. Das Schadstoffmobil nimmt Sondermüll von A wie Abbeize bis Z wie Zementfarbe an. Nähere Informationen gibt es im Abfallkalender der Stadt, der am Anfang des Jahres an alle Haushalte verteilt wurde. Weitergehende Fragen beantwortet Angela Schmitz vom städtischen Umweltteam unter Tel. 02133/257-2067. (-oli/md)

Erntedankmesse in St. Odilia

Die katholische Kirchengemeinde St. Odilia lädt für Samstag, 26. September, um 18.30 Uhr zu einer Erntedankmesse ein. Jeder Besucher kann für den Erntedank-Tisch etwas mitbringen. Die diesjährigen Kommunionkinder in Gohr werden vorgestellt. Nach der Messe gibt es vor der Kirche einen gemütlichen Ausklang mit Federweisser und Zwiebelkuchen. Die zuvor gespendeten Gaben für den Erntedank-Tisch werden verkauft. Der Erlös geht an den Förderverein der Gohrer Grundschule, die ein Teilstandort der Friedensschule in Nievenheim ist. (piso/-oli)

Spenden für rollstuhlgerechte Rikscha

Seit knapp vier Jahren ermöglichen ehrenamtliche Rikscha-Piloten Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eine Ausflugsfahrt in und um Dormagen – und damit Teilhabe, Lebensfreude und Begegnung. Menschen mit Rollstuhl können das Angebot der FreiwilligenAgentur bislang jedoch nicht nutzen. Das könnte sich aber bald ändern. „Unsere Vision: Eine Rikscha für Rollstuhlfahrer, das heißt ein Fahrrad mit einer speziellen Plattform, auf der ein Rollstuhl sicher befestigt werden kann“, erklärt Barbara Funda. Für die Anschaffung dieses rollstuhlgerechten Fahrrads benötigt das Projekt „Rikscha Dormagen“ insgesamt 14.000 Euro. Für das Team ist diese Summe eine Herausforderung, aber auch ein Ziel, das gemeinsam erreicht werden kann und soll. „Wenn 2.800 Menschen jeweils 5 Euro spenden, kann die FreiwilligenAgentur der Diakonie Rhein-Kreis Neuss das Fahrrad anschaffen und in das Projekt aufnehmen. Viele kleine Beiträge können gemeinsam etwas Großes bewegen“, so Funda. Spenden können auf das Spendenkonto der Diakonie Rhein-Kreis Neuss (e.V.) mit der IBAN DE09 3055 0000 0059 1124 58 unter Angabe des Verwendungszwecks „Rikscha Dormagen“ eingezahlt werden. (av/-oli)

Zwei Ladekabel geklaut

Einen schnellen Ermittlungserfolg der Polizei hat ein aufmerksamer Zeuge am Montag, 21. September, in Dormagen möglich gemacht: Dank seiner präzisen Personenbeschreibung konnten Streifenbeamte einen mutmaßlichen Kabeldieb noch in Tatortnähe antreffen. Ein 54-jähriger Kölner steht im Verdacht, auf einem Parkplatz an der Lübecker Straße im Einkaufs- und Gewerbepark „TopWest“ die Kabel zweier Ladesäulen mit einem Bolzenschneider abgeschnitten zu haben. Der Zeuge hatte die Tat gegen 21.45 Uhr beobachtet und sofort den Notruf 110 gewählt.

Streifenbeamte stoppten den Mann an der Kieler Straße. Er war mit einem Fahrradgespann in Richtung Rostocker Straße unterwegs. Auf dem Anhänger entdeckten die Ordnungshüter das Diebesgut. Unter einer Decke verborgen lagen abgetrennte Kabelstücke, ein Bolzenschneider und Arbeitshandschuhe. Die Polizei stellte die Gegenstände sicher. Da der polizeibekannte Mann einen festen Wohnsitz in Deutschland hat, blieb er nach der Feststellung seiner Personalien auf freiem Fuß. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls. (-oli/md)

Bruderschaft: Kommunikation nach innen und außen verbessern

Viele Ideen, offene Gespräche und ein gemeinsames Ziel: Am Samstag, 19. September, trafen sich 28 Schützen aus verschiedenen Zügen gemeinsam mit dem Vorstand der Horremer Schützenbruderschaft zu einer Klausurtagung, in der es um die Gegenwart und vor allem um die Zukunft des Vereins ging. Die Zielsetzung: Bewährtes erhalten, neue Ideen entwickeln und die Bruderschaft für die kommenden Jahre lebendig und zukunftsfähig aufstellen. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging die inhaltliche Arbeit los. Dabei wurden verschiedene Themen diskutiert, es wurden gemeinsam Lösungen und neue Ansätzen gesucht. Ein besonders wichtiger Punkt kristallisierte sich dabei schnell heraus: die Kommunikation innerhalb der Bruderschaft, aber auch nach außen. Wie können Informationen besser weitergegeben werden? Wie können die einzelnen Züge und Mitglieder noch stärker miteinander ins Gespräch kommen? Wie kann die Bruderschaft ihre Aktivitäten und ihr Engagement auch nach außen noch besser sichtbar machen? Erste Antworten wurden gefunden; mit ihnen soll nun weitergearbeitet werden. Ein anderes wichtiges Thema: die Erstellung von Übersichten, aus denen hervorgeht, welche Aufgaben und organisatorischen Arbeiten anfallen, wo Unterstützung gebraucht wird und wie diese Aufgaben künftig besser verteilt werden können. Damit sollen Strukturen geschaffen werden, die das gemeinsame Engagement erleichtern und gleichzeitig dafür sorgen, dass wichtige Aufgaben nicht an wenigen Einzelnen hängen bleiben. Den Abschluss des gemeinsamen Tages bildete ein Mittagessen, bei dem die Gespräche in gemütlicher Runde fortgesetzt werden konnten. „Ich glaube, aus Sicht der Teilnehmer und auch aus meiner Sicht ist die Klausurtagung gut gelaufen. Man kann darauf gut aufbauen“, fasste Seminarleiter Bernhard Schmitt, Schriftführer im Vorstand der Bruderschaft, zusammen. Die Klausurtagung sei kein Endpunkt, sondern ein Anfang. Jetzt gelte es, die Gedanken gemeinsam weiterzuentwickeln und in konkrete Schritte umzusetzen. (-oli/md)