Zwei Ladekabel geklaut

Einen schnellen Ermittlungserfolg der Polizei hat ein aufmerksamer Zeuge am Montag, 21. September, in Dormagen möglich gemacht: Dank seiner präzisen Personenbeschreibung konnten Streifenbeamte einen mutmaßlichen Kabeldieb noch in Tatortnähe antreffen. Ein 54-jähriger Kölner steht im Verdacht, auf einem Parkplatz an der Lübecker Straße im Einkaufs- und Gewerbepark „TopWest“ die Kabel zweier Ladesäulen mit einem Bolzenschneider abgeschnitten zu haben. Der Zeuge hatte die Tat gegen 21.45 Uhr beobachtet und sofort den Notruf 110 gewählt.

Streifenbeamte stoppten den Mann an der Kieler Straße. Er war mit einem Fahrradgespann in Richtung Rostocker Straße unterwegs. Auf dem Anhänger entdeckten die Ordnungshüter das Diebesgut. Unter einer Decke verborgen lagen abgetrennte Kabelstücke, ein Bolzenschneider und Arbeitshandschuhe. Die Polizei stellte die Gegenstände sicher. Da der polizeibekannte Mann einen festen Wohnsitz in Deutschland hat, blieb er nach der Feststellung seiner Personalien auf freiem Fuß. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls. (-oli/md)

Bruderschaft: Kommunikation nach innen und außen verbessern

Viele Ideen, offene Gespräche und ein gemeinsames Ziel: Am Samstag, 19. September, trafen sich 28 Schützen aus verschiedenen Zügen gemeinsam mit dem Vorstand der Horremer Schützenbruderschaft zu einer Klausurtagung, in der es um die Gegenwart und vor allem um die Zukunft des Vereins ging. Die Zielsetzung: Bewährtes erhalten, neue Ideen entwickeln und die Bruderschaft für die kommenden Jahre lebendig und zukunftsfähig aufstellen. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging die inhaltliche Arbeit los. Dabei wurden verschiedene Themen diskutiert, es wurden gemeinsam Lösungen und neue Ansätzen gesucht. Ein besonders wichtiger Punkt kristallisierte sich dabei schnell heraus: die Kommunikation innerhalb der Bruderschaft, aber auch nach außen. Wie können Informationen besser weitergegeben werden? Wie können die einzelnen Züge und Mitglieder noch stärker miteinander ins Gespräch kommen? Wie kann die Bruderschaft ihre Aktivitäten und ihr Engagement auch nach außen noch besser sichtbar machen? Erste Antworten wurden gefunden; mit ihnen soll nun weitergearbeitet werden. Ein anderes wichtiges Thema: die Erstellung von Übersichten, aus denen hervorgeht, welche Aufgaben und organisatorischen Arbeiten anfallen, wo Unterstützung gebraucht wird und wie diese Aufgaben künftig besser verteilt werden können. Damit sollen Strukturen geschaffen werden, die das gemeinsame Engagement erleichtern und gleichzeitig dafür sorgen, dass wichtige Aufgaben nicht an wenigen Einzelnen hängen bleiben. Den Abschluss des gemeinsamen Tages bildete ein Mittagessen, bei dem die Gespräche in gemütlicher Runde fortgesetzt werden konnten. „Ich glaube, aus Sicht der Teilnehmer und auch aus meiner Sicht ist die Klausurtagung gut gelaufen. Man kann darauf gut aufbauen“, fasste Seminarleiter Bernhard Schmitt, Schriftführer im Vorstand der Bruderschaft, zusammen. Die Klausurtagung sei kein Endpunkt, sondern ein Anfang. Jetzt gelte es, die Gedanken gemeinsam weiterzuentwickeln und in konkrete Schritte umzusetzen. (-oli/md)

Noch mit Frühbucher-Preisen

Für die Vorstellungen mit Mirja Boes und ihrer Band „HonkeyDonkeys“ am 2. Juli 2027 sowie für die mit Michael Mittermeier am 7. Juli 2027 auf der Freilichtbühne Zons laufen am 30. Oktober die Frühbucher-Preise aus. Für beide Abende sind nur noch etwa 150 Tickets erhältlich. Darauf weist Olaf Moll, Leiter des Kulturbüros der Stadt Dormagen, hin.

Sollte es danach noch Eintrittsk geben, kosten diese im Schnitt rund 3 Euro mehr als derzeit. Boes und ihre Band kehren nach ihrem Zons-Debüt 2025 mit ihrem neuen Programm „carpfe diem – lutsche den Tag“ an dem Freitag um 20 Uhr in die ehemalige Zollfeste zurück. Mittermeier steht an dem Mittwoch um 20 Uhr schon zum dritten Mal nach 2022 und 2025 auf der Freilichtbühne. Im Gepäck hat er dann sein neues Programm „OLDBOY …sind wir bald da?“.

Karten gibt es im Ticket-Shop online auf dormagen.reservix.de (ohne www.) und in der City-Buchhandlung Dormagen, Kölner Straße 110 in der Innenstadt. Beide Vorstellungen sind Programmpunkte des siebten Zonser Kabarett- und Comedy-Festivals. Das Festival wird unterstützt von Rheinglück Immobilien, Mux & Harf Automobiltechnik, der VR Bank, der energieversorgung dormagen, dem Autohaus Gottfried Schultz (Dormagen), Hitzblech Markierung und von der Niederlassung von „Fiedler Reinigungstechnik“. Medienpartner ist von Anfang an unsere Zeitung „Rheinischer Anzeiger“. (-oli/md)

Ein Einbruch im Stadtgebiet

In der vergangenen Woche kam es im Rhein-Kreis Neuss zu sechs vollendeten Einbrüchen und drei Einbruchsversuchen. Das teilte die Kreispolizeibehörde heute mit. In Neuss fanden drei Einbrüche und ein Einbruchsversuch statt. In Meerbusch kam es zu zwei Einbrüchen und in Grevenbroich zu zwei Einbruchsversuchen. In Dormagen ereignete sich ein Einbruch. Das Kriminalkommissariat 14 hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Hinweise werden wie immer unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass Einbrecher häufig unter Zeitdruck operieren. Von dem Moment, in dem sie ihr Ziel angehen, bis zur Flucht mit der Beute vergehen oft nur wenig Minuten. Wenn der Einbruch nicht so schnell ablaufen kann, lassen die Verbrecher häufig von ihrem Vorhaben ab. Deswegen können häufig schon einfache Sicherheitsmaßnahmen helfen, ein Haus oder eine Wohnung gegen unbefugtes Betreten zu schützen. „Achten Sie immer darauf, Fenster und Türen zu schließen, wenn Sie nicht im Haus sind“, rät die Polizei. Sie berät Eigentümer und Mieter kostenlos sowie herstellerneutral zu Möglichkeiten des Einbruchsschutzes. Ein Termin beim Bürger vor Ort kann unter Tel. 02131/300-0 vereinbart werden. (-oli/md)

Weihnachtskonzerte mit mehr als nur Lametta

Die beiden Chöre DaCapo und TonArt aus dem Chorhaus St. Michael Dormagen freuen sich auf drei gemeinsame Weihnachtskonzerte der etwas anderen Art. Unter dem Motto „Mehr als Lametta“ geht es am Wochenende 12./13. Dezember auf der Bühne der BvA-Aula mit 120 Sängern plus Band musikalisch rund. Der Ticketverkauf startet am Donnerstag, 24. September.

Die Setliste, die für jeden Chor alleine fünf und gemeinsam singend sechs Songs vorsieht haben die vier verantwortlichen Chorleiter zusammengestellt: Leonie Herbertz, Sebastian Schlömer, David Welfens und Martin Kirchhübel. Mitte November steht ein intensives Probenwochenende für beide Chöre zusammen im Römerhaus an. Im Schatten von St. Michael kommt es dann auch zu einem ersten Einspielen mit der Band. Danach stehen noch vier Proben für den Feinschliff an, ehe am 11. Dezember die Generalprobe im Gymnasium an der Haberlandstraße 14 (Schulzentrum am Bahnhof Dormagen) folgt. Die Vorfreude ist bei allen Beteiligten, die im Sommer mit den Proben begonnen haben, schon groß.

Das Konzept für die rund zweistündigen Konzerte (Samstag um 15.30 Uhr und 19.30 Uhr, Sonntag um 16 Uhr, jeweils mit einer Pause) wurde von den Vorstandsteams und den Chorleitern der beiden Chöre zusammen entwickelt. Dabei wurde bewusst nicht auf das durch DaCapo seit vielen Jahren bekannte und beliebte Format „The Christmas Way“ gesetzt. Da TonArt deutlich jünger ist, wurde bewusst entschieden, diesmal im Dezember auf weltlichere Töne zu setzen. Die Konzertbesucher können sich zum Beispiel auf eine sphärische Version von „Enjoy the Silence“ (Depeche Mode) und das thematisch passende „Spät dran“ (beim Kauf der Weihnachtsgeschenke) von Oliver Gies freuen. Ein stimmungsvoller Höhepunkt wird sicherlich das schwedische Weihnachtslied „Jul, jul, strålande jul“ (Gustaf Nordqvist). Haben sie auf einem Weihnachtsmarkt schon mal Musik von Abba gehört?

Die Eintrittskarten gibt es ab Donnerstag, 24. September, online auf www.chorhaus-dormagen.de/tickets und in der City-Buchhandlung Dormagen, Kölner Straße 110 in der Innenstadt (Fußgängerzone). Ein Erwachsener zahlt für sein Ticket 22 Euro, ermäßigt sind es für Schüler, Studenten und Behinderte ab einem Behinderungsgrad von 70 Prozent 12 Euro (beide Preise inkl. VVK-Gebühren). (Oliver Baum)

Nachmittag mit Senioren Union

Die Senioren Union Dormagen veranstaltet anlässlich des Weltseniorentages am Donnerstag, 1. Oktober, ab 14.30 Uhr einen musikalischen Nachmittag im Internationalen Phono+Radio-Museum, Bahnhofstraße 2-4. Der Weltseniorentag macht auf die Situation, Bedürfnisse und Potenziale von Senioren aufmerksam und soll zudem für Altersarmut, Einsamkeit und Diskriminierung sensibilisieren. Das Neusser Duo „Take Two“ spielt Hits der 50er-Jahre bis heute. Die Senioren können sich auf eine fröhliche Stimmung bei Golden Oldies, Kaffee und Kuchen sowie auf das Tanzpaar Monika und Manfred Kehl freuen. Die Teilnahme kostet 18 Euro. Mit der Überweisung des Kostenbeitrags auf das Konto der Senioren Union unter dem Stichwort „Phonomuseum 2026“ (IBAN: DE33 3056 0548 3004 7680 26) bis Freitag, 25. September, erfolgt die Anmeldung. (md/av)

 

Neue Monografie über Schreiber

Aquarelle, Gouachen und Ölgemälde, Glasfenster für Sakralbauten und Bildungseinrichtungen: Otto Andreas Schreiber gehört zu den bedeutendsten Künstlern in der Dormagener Stadtgeschichte. Über den vielseitigen Maler und Zeichner (1907 bis 1978) ist eine neue Monografie erschienen, die die Autoren Professor Dr. Konrad Donhuijsen und Helmut Garritzmann am Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr in der Glasgalerie des städtischen Kulturhauses, Langemarkstraße 1-3 in der Innenstadt, vorstellen. Alle Interessierten können daran teilnehmen. Der Eintritt ist frei.

Die neue Monografie über Schreiber, der ab dem Jahr 1954 in Dormagen lebte und arbeitete, rückt vor allem seine Glasmalerei im Rheinland in den Mittelpunkt. Das künstlerische Werk des in Westpreußen geborenen Schreibers umfasst neben Zeichnungen, Aquarellen und Ölgemälden auch Glasfenster und Mosaiken. Insgesamt schuf er mehr als 2.000 Gemälde. In der über 5.000 Exponate zählenden städtischen Kunstsammlung nehmen seine Werke einen wichtigen Platz ein. Einige Arbeiten werden bei der Buchpräsentation in der Glasgalerie zu sehen sein. (-oli/md)