Gelungene Jubiläumsfeier

Der Musikzug der Feuerwehr (vorne) und das Tambourcorps Concodia musizierten im Festzelt gekonnt zusammen. (Foto: -oli)

Ein volles Festzelt konnte der Vorstand der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Gohr rund um Brudermeister Michael Klefisch am vergangenen Sonntag anlässlich des Sebastianusfestes vermelden. Nach der Heiligen Messe in der Kirche St. Odilia war das Regiment zum Festzelt am Bruderschaftsweg gezogen, um dort das 100-jährige Bestehen der Schützenbruderschaft zu feiern. Dort hin kamen nicht nur viele Mitglieder der Dorfgemeinschaft, zum Beispiel der Jecken der „Turfgrafen“, sondern auch Schützenabordnungen aus Nievenheim und Delrath. Der stellvertretende Bürgermeister Thomas Freitag überbrachte Klefisch Grüße von Rat und Verwaltung der Stadt Dormagen. Für beste musikalische Unterhaltung sorgte der Musikzug der Feuerwehr Dormagen unter der Leitung von Markus Plachta, der zweimal zwei Stücke zusammen mit dem Tambourcorps Concodia Gohr unter der Leitung von Tambourmajor Simon Schade intonierte (Foto). Passend zur Jubiläunsfeier war dabei an erster Stelle der Marsch „In Harmonie vereint“ von Siegfried Rundel. Harmonisch und stimmungsvoll ging es auch weiter im Festzelt zu, in dem Klefisch die Moderation übernahm. Höhepunkt war die Präsentation von 5.000 Fotos aus der Historie der Bruderschaft, die auf einer Großbildleinwand gezeigt wurden und reges Interesse fanden. Ab 14 Uhr gab es dann, passend dazu, auch Kaffee und Kuchen. Die ausführliche Berichterstattung über das Sebastianusfest gibt es am Samstag, 7. Februar, in der Printausgabe von Rheinischer Anzeiger/Schaufenster. (O. Baum)

Große Beteiligung an Trauerzug

Anlässlich des Todes des 14-jährigen Schülers der Realschule Hackenbroich gab es am Samstag, 31. Januar, um 17 Uhr einen Trauerzug vom Waldsee in Hackenbroich aus bis zum Walter-Reuber-Weg in Delhoven, wo der Getötete mit seiner Familie in einer städtischen Unterkunft lebte. Veranstalterin des Trauerzuges war Kerstin Ruhe, eine Nachbarin der Familie. Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit der Familie des verstorbenen Jugendlichen. Mehr als 1.000 Menschen gingen mit, auch am Straßenrand war sehr viel los – unter anderem säumten in Delhoven unzählige Kerzen den Weg zu der Unterkunft. Ruhe hatte am Freitagvormittag ihren Vorschlag für den Trauerzug bei Facebook gepostet. Die Stadtverwaltung unter der Federführung von Bürgermeister Erik Lierenfeld versuchte darauf hin, den passenden organisatorischen Rahmen zu schaffen: So kam es am Samstag schon ab 15 Uhr zu verkehrlichen Einschränkungen und Sperrungen im betroffenen Bereich. Die Salm-Reifferscheidt-Allee wurde zwischen dem Kreisverkehr Salm-Reifferscheidt-Allee/Hackenbroicher Straße und der Stommelner Straße vollständig gesperrt. Ab 17 Uhr, als sich der Trauerzug in Bewegung setzte, kam es zu weiteren Sperrungen zwischen Delhoven und Hackenbroich – in Delhoven insbesondere auf der Hauptstraße. Überregionale Medien, darunter der Fernsehsender RTL, berichteten über den Zug. (-oli)

Belohnungen ausgelobt

Im Zuge der Ermittlungen rund um den Leichenfund am Waldsee in Hackenbroich von vergangenen Mittwoch (meinDormagen berichtete mehrfach) haben Beamte des Kriminalkommissariats 11 des Polizeipräsidiums Düsseldorf zahlreiche Befragungen und Vernehmungen von Zeugen vorgenommen. Die Spuren und Hinweise werden fortlaufend ausgewertet, deuten zum jetzigen Zeitpunkt – so die Kripo – auf ein Kapitalverbrechen hin. Bislang kam es aber nicht zur Ergreifung eines Tatverdächtigen. Daher loben die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Stadt Dormagen jeweils eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Verurteilung eines Tatverdächtigen führen. Sachdienliche Hinweise für die Mordkommission „Waldsee“ nimmt die Polizei unter Tel. 02131/300-0 oder 0211/870-0 sowie per E-Mail an poststelle@polizei.nrw.de oder persönlich an jeder Polizeidienststelle entgegen. (-oli/md)

Forstarbeiten im Tannenbusch

Seit dem heutigen Freitag, 30. Januar, erfolgen im Tannenbusch bei Delhoven Forstarbeiten. Die Waldflächen werden im Rahmen einer nachhaltigen Nutzung durchforstet, um gesunde Bäume zu fördern und den Eichenprachtkäfer einzudämmen. Die Maßnahme wird gemeinsam vom städtischen Grünflächenamt sowie vom Landesbetrieb „Wald und Holz NRW“ durchgeführt. Die Arbeiten finden auch am Holzweg statt. Wege werden kurzzeitig gesperrt. Die Stadt bittet ausdrücklich darum, die Sperrungen zur eigenen Sicherheit zu beachten. (md/-oli)

Große Suchaktion

Der Tod des 14-Jährigen aus Eritrea, der am Mittwoch, 28. Januar, gegen 17 Uhr zwischen der Salm-Reifferscheidt-Alle und dem Waldsee in Hackenbroich aufgefunden wurde, war am Donnerstagabend, 29. Januar, sogar in den Hauptnachrichten des Fernsehsenders RTL ein Thema. Dort wurden Polizisten einer Hunderschaft gezeigt, die den Bereich rund um den Ort, an dem die Leiche gefunden wurde, nach Spuren und Gegenständen absuchten. Spürhunde waren mit im Einsatz, auch die Tauchergruppe der Polizei aus Wuppertal. Der Jugendliche, der mit seiner Familie seit 2018 in einer städtischen Unterkunft lebte, hatte die Realschule Hackenbroich besucht und war in verschiedenen Freizeitgruppen engagiert. (-oli)

BHC traf einmal mehr

Der TSV Bayer Dormagen hat kurz vor dem Rückrundenstart einen wertvollen Härtetest absolviert. Beim Handball-Erstligisten Bergischer HC unterlag das Team von Trainer Julian Bauer mit 37:36 (19:18). Nach 15 Minuten lag der BHC mit 14:10 vorne. Der Zweitligist benötigte fand aber zunehmend besser in die Begegnung. Zur Halbzeit war der TSV wieder in Schlagdistanz. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein offenes Testspiel mit hohem Tempo. In den letzten Minuten hatten beide Teams Torchancen, den Gäösten gelang der Ausgleich aber nicht mehr. „Für uns war das ein gelungener Test“, ordnete Bauer die Testspielniederlage ein. Nach der EM-Pause geht es für den TSV in der Zweiten Liga am Freitag, 6. Februar, um 19 Uhr mit dem Heimspiel gegen den TuS N-Lübbecke weiter. Knapp 1.400 Tickets sind Stand heute für die Partie schon verkauft. (-oli/md)

Todesfall: Unterstützung durch Stadt

Die Stadt Dormagen ist zutiefst bestürzt über den Tod eines 14-jährigen Jugendlichen, dessen Leiche im Bereich des Waldsees zwischen Delhoven und Hackenbroich gefunden wurde (meinDormagen berichtete). Der Verstorbene lebte seit dem Jahr 2018 im Stadtgebiet und wohnte in einer städtischen Unterkunft. Das städtische Amt für Integration und Soziales stand in gutem und regelmäßigem Kontakt mit der Familie. Der 14-Jährige besuchte eine städtische Schule. „Der Tod dieses jungen Menschen macht uns alle tief betroffen. Im Namen der Stadt Dormagen spreche ich der Familie, den Freundinnen und Freunden sowie allen, die ihm nahestanden, mein aufrichtiges Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen“, erklärte Bürgermeister Erik Lierenfeld. In enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung hat die Stadt Maßnahmen zur Unterstützung der Schulgemeinschaft eingeleitet: Schüler sowie Lehrkräfte erhalten professionelle psychologische Betreuung. (md/-oli)