Zons: Anwohner-Ausweis beantragen

Ab Mittwoch, 3. Juni, können Bewohner der Zonser Altstadt in der Tourist-Info, Schloßstraße 2-4, die neuen Anwohner-Parkausweise beantragen. Anrecht auf die Plakette, die zum Befahren und zum Parken in der Altstadt berechtigt, haben Bürger, die eine Meldeadresse in der Altstadt haben und dort auch wohnhaft sind. Dies muss durch einen gültigen Personalausweis, eine aktuelle Meldebestätigung oder, wenn beides noch nicht vorliegt, einen Miet- oder Kaufvertrag nachgewiesen werden. Da die Ausweise auf das KfZ-Kennzeichen ausgestellt werden, ist als Nachweis auch der Fahrzeugschein oder eine Bestätigung des Halters zur dauerhaften Überlassung des Fahrzeugs – etwa als Dienstwagen – nötig. Die Ausweise werden für den Zeitraum vom 1. Juli 2026 bis zum 30. Juni 2028 ausgestellt. Sie müssen bei einem Fahrzeugwechsel erneuert werden. Die Gebühr für den Anwohnerausweis beträgt 30 Euro. Auch 30 Euro kostet ein Besucherausweis, der für jeden Haushalt beantragt werden kann.

Die Ausgabe der Anwohner- und Besucherausweise erfolgt in der Tourist-Info nur an besonderen Wochentagen innerhalb der regulären Öffnungszeiten:  Mittwoch, 3. Juni, 10. Juni, 17. Juni und 24. Juni, jeweils von 10 Uhr bis 16 Uhr. Für Berufstätige bietet die Tourist-Info die Donnerstage, 18. Juni und 25. Juni, von 10 bis 18 Uhr an. An Dienstagen, Freitagen, am Wochenende und an Feiertagen ist keine Ausgabe. Weitere Infos gibt es bei Sandra Just unter Tel. 02133/257-647. (-oli/md)

Online-Beteiligung bis Ende Mai

Die Stadt Dormagen hat am 12. Mai im Rahmen eines Bürgerforums erste Ideen und Anregungen zum geplanten „Erlebnisraum Rheinaue“ gesammelt. Etwa 30 Teilnehmer aus Bürgerschaft, Politik und Verwaltung nutzten die Gelegenheit, sich über das Projekt zu informieren und ihre Vorstellungen zur zukünftigen Entwicklung des Rheinraums einzubringen. An mehreren Themenstationen konnten die Teilnehmenden ihre Einschätzungen und Ideen zur zukünftigen Gestaltung des Erlebnisraums einbringen. Diskutiert wurden unter anderem Freizeit- und Sportangebote, Natur- und Aufenthaltsqualitäten, Mobilität sowie die Verbindung zwischen Innenstadt und Rhein.

Viele Beiträge beschäftigten sich mit der Frage, wie Natur- und Freizeitnutzung in Einklang gebracht werden können. Zahlreiche Teilnehmer sprachen sich für den Erhalt naturnaher Bereiche aus und wünschten sich gleichzeitig attraktive Aufenthalts- und Bewegungsangebote, etwa bessere Fuß- und Radwege, Sitzgelegenheiten sowie Spiel- und Sportmöglichkeiten. Auch Themen wie Sauberkeit, Pflege und Sicherheit wurden intensiv diskutiert. Darüber hinaus wurden zahlreiche konkrete Ideen eingebracht – darunter „essbare“ Landschaften mit Streuobstwiesen, Spielangebote mit Bezug zur Rheinschifffahrt oder eine stärkere Sichtbarmachung der Dormagener Geschichte. Zudem wurde angeregt, lokale Vereine und Initiativen frühzeitig in die weitere Entwicklung einzubinden.

Die Ergebnisse des Bürgerforums fließen nun in die Auslobung des freiraumplanerischen Wettbewerbs ein. Ergänzend findet am Dienstag, 26. Mai, im Jugendtreffpunkt „Micado – das Café“ im Römerhaus, Kölner Straße 36, eine weitere Beteiligungsveranstaltung statt, die sich insbesondere an Jugendliche richtet. Die Onlinebeteiligung zum „Erlebnisraum Rheinaue“ läuft noch bis zum 31. Mai auf plan-portal.de/rheinaue. (md/-oli)

Vesper mit Kammerchor

Am Samstag, 30. Mai, beginnt um 18 Uhr die nächste musikalische Vesper in der evangelischen Christuskirche Dormagen an der Ostpreußenallee. Die liturgische Gestaltung übernimmt Pfarrer Frank Picht. Zu hören ist der Dormagener Kammerchor unter der Leitung von Kantor Georg Wendt. Im Anschluss wird zu einer kleinen Vespermahlzeit mit Zeit für Begegnung und Gespräche eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Spende zur Unterstützung der Kirchenmusik ist willkommen. (md/-oli)

Grundsteuer C ab 1. Januar 2027

Der Rat der Stadt Dormagen hat am Dienstag, 19. Mai, mehrheitlich die Einführung der Grundsteuer C zum 1. Januar 2027 beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt, Eigentümer unbebauter, aber baureifer Grundstücke über die geplante Regelung zu informieren. Nach aktuellen Prüfungen erfüllen derzeit 236 Grundstücke im Stadtgebiet die Voraussetzungen für die Grundsteuer C. Mit der Maßnahme sollen zusätzliche Anreize geschafft werden, um dringend benötigten Wohnraum zu gewinnen, indem baureife Flächen einer Bebauung zugeführt werden. Die Stadt ist bereit, die Grundstücke zum jeweiligen Bodenrichtwert anzukaufen.

Zudem wurde das Sicherheitskonzept für die geplante Polleranlage für die Zugänge zur Kölner Straße in der Innenstadt beschlossen. Das sieht vor, dass im ersten Schritt die Betonblöcke an der Kölner Straße durch absenkbare Poller getauscht werden. Mit den dabei gewonnenen Erfahrungen wird dann ein Umsetzungskonzept für Zons erarbeitet und zu gegebener Zeit dem Stadtrat vorgelegt. An der Kölner Straße sollen die Poller sowohl am südlichen als auch am nördlichen Ende (Nettergasse und Marktstraße) installiert werden. Diese werden dauerhaft hochgefahren sein. Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Anwohner mit Sondergenehmigung können die Poller jederzeit passieren. Außerhalb von Märkten und Veranstaltungen ist zwischen 5 und 11 Uhr ein Passieren für Berechtigte möglich. Die Poller senken sich bei Heranfahren ab. Dies ermöglicht dem Lieferverkehr den Zugang zur Kölner Straße. Für alle anderen ohne Sondergenehmigung ist das Befahren der Kölner Straße generell verboten. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 420.000 Euro.

Aufgrund eines Bürgerantrags wurde darüber hinaus über die geplante Kindertagesstätte auf dem Gelände der Lukaskirche in Stürzelberg diskutiert. Unter anderem ging es um die vorgesehene Größe der Einrichtung, den Standort und die Verkehrssituation. Beschlossen wurde, dass die Kita fünfgruppig anstatt sechsgruppig sein wird. Zur Parkplatzsituation informierte Hans-Werner Wenzel vom Evangelischen Sozialwerk, das Träger der Kita sein wird, dass bereits 16 Parkplätze zur Verfügung stehen und weitere sechs Kurzzeitparkplätze geschaffen werden. So würden insgesamt 22 Plätze zur Verfügung stehen. (-oli/md)

Bodenuntersuchungen auf Zuckerfabrik-Gelände

Auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik an der Europastraße beginnen in Kürze Bodenuntersuchungen. Die Maßnahmen sind Teil der Projektentwicklung und mit der Stadt Dormagen abgestimmt. Eigentümerin des Areals ist die in Moers ansässige EDEKA Rhein-Ruhr. Ziel der Untersuchungen ist es, die Boden- und Baugrundverhältnisse genauer zu analysieren und so eine verlässliche Grundlage für die nächsten Planungsschritte zu schaffen. Die Arbeiten werden von Mittwoch, 27. Mai, bis einschließlich Freitag, 29. Mai, vorgenommen. Beeinträchtigungen für die Anwohner wird es laut Edeka nicht geben. Geplant sind unter anderem Bohrungen sowie Schürfungen mithilfe von Baggern. Derartige Untersuchungen gehören bei der Entwicklung größerer Flächen zu den üblichen technischen und geologischen Vorbereitungen. (md/-oli)

Rückschlag bei LGD-Sanierung

Das Wirtschaftsministerium des Landes NRW hat über die Schließung des Förderprogramms „Rheinisches Revier“ informiert. Dies hat nach Angaben der Stadt unmittelbare Auswirkungen auf die geplante Sanierung des Leibniz-Gymnasiums Dormagen (LGD).

Die Förderquote von energetischen Sanierungen in kommunalen Gebäuden lag bei 95 Prozent. Die geplanten Gesamtkosten für das Projekt im Schulzentrum Hackenbroich beliefen sich auf rund 70 Millionen Euro und können durch die Stadt alleine nicht getragen werden. Vergleichbare Förderprogramme gibt es demnach derzeit nicht. Unklar ist auch, ob es eine Neuauflage des gerade beendeten Förderprogramms geben wird.

„Deshalb muss die bisherige Planung einer umfassenden Generalsanierung inklusive Interimsgebäude neu bewertet werden. Die Verwaltung wird zwei alternative Szenarien untersuchen: Zum einen soll geprüft werden, ob und an welchem Standort ein möglicher Neubau in Frage käme. Die zweite Variante wäre eine schrittweise Sanierung während des laufenden Schulbetriebs. Dazu könnte die leerstehende Fläche der Realschule genutzt werden. Beide Varianten werden in Bezug auf ihre Wirtschaftlichkeit und die zeitliche Dauer geprüft und gegenübergestellt“, teilte die Verwaltung am Vormittag mit. Berücksichtigt werden sollen zwingend erforderliche Maßnahmen in den Bereichen Brandschutz, Haustechnik (Heizungs- und Sanitäranlagen, bedarfsgerechte Elektroversorgung und IT-Ausstattung) und Dach, aber auch wünschenswerte Maßnahmen, wie beispielsweise die Runderneuerung der Decken, Wände und Böden, eine energieoptimierte Fassade, Grundrissanpassungen und erneuerte Außenanlagen.

„Diese Nachricht hat uns schwer getroffen und wirft uns in unseren Planungen zurück. Dennoch wollen wir für alle Beteiligten schnellstmöglich eine Lösung finden. Diese Lösung wird aufgrund der aktuell sehr angespannten Haushaltssituation sicher nicht so ausfallen, wie es mit dem Fördergeld möglich gewesen wäre. Dennoch ist es unser Ziel, eine möglichst umfassende Sanierung durchführen zu können“, erklärte Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Untersuchung der beiden neuen Szenarien werde mehrere Monaten dauern. Die sich aktuell am Markt befindlichen europaweiten Vergabeverfahren für die Planungsleistungen werden gestoppt. Nach Abschluss der Variantenprüfung werden die Ergebnisse zunächst mit der Schulgemeinde und in den politischen Gremien beraten. (-oli/md)

Digitaltag für Kinder und Jugendliche

Am Freitag, 26. Juni, steht bundesweit der siebte Digitaltag an. Er soll Menschen zusammenbringen, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten sowie Chancen und Herausforderungen zu diskutieren. Auch im Rhein-Kreis Neuss beteiligen sich daran zahlreiche Akteure mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, digitale Technologien verständlich zu vermitteln und praxisnah erlebbar zu machen.

Im Rhein-Kreis Neuss engagieren sich insbesondere die Partner des Coding-Netzwerks mit einem gemeinsamen Programm. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von öffentlichen Einrichtungen und gemeinnützigen Organisationen im Kreisgebiet und steht für eine enge interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Bildung. Ziel ist es, Kompetenzen im Bereich Programmierung, Robotik und Medien zu bündeln und durch gemeinsame Angebote nachhaltig zu stärken. Die Aktionen am Digitaltag richten sich an unterschiedliche Altersgruppen und ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang zu digitalen Themen. Kinder und Jugendliche können beispielsweise erste Erfahrungen im Programmieren sammeln, 3D-Druck ausprobieren oder kreative Anwendungen digital umsetzen. Ein Überblick:

– „Klick & Klang – gestalte dein sprechendes Umwelt-Plakat“, ein Angebot des Medienzentrums Rhein-Kreis Neuss und des Netzwerks „Zukunft durch Innovation“ in Kooperation mit dem TüftelLab. Weitere Informationen im Internet: https://rkn.nrw/pr260.

– „Einführung in den 3D-Druck“, Stadtbibliothek Dormagen: https://rkn.nrw/pr264

– „Entdecke Künstliche Intelligenz im Makerspace“, Stadtbibliothek Neuss: https://rkn.nrw/pr266.

Ob erste Programmiererfahrung oder kreative Digitalprojekte – der Aktionstag bietet die Gelegenheit, Zukunftstechnologien selbst auszuprobieren. Interessierte Kinder, Jugendliche und Familien sind eingeladen, die Angebote im Rhein-Kreis Neuss zu entdecken und Digitalisierung aktiv zu erleben. Informationen und Anmeldungen ab sofort bei den jeweiligen Veranstaltern. (md/-oli)