Belohnungen ausgelobt

Im Zuge der Ermittlungen rund um den Leichenfund am Waldsee in Hackenbroich von vergangenen Mittwoch (meinDormagen berichtete mehrfach) haben Beamte des Kriminalkommissariats 11 des Polizeipräsidiums Düsseldorf zahlreiche Befragungen und Vernehmungen von Zeugen vorgenommen. Die Spuren und Hinweise werden fortlaufend ausgewertet, deuten zum jetzigen Zeitpunkt – so die Kripo – auf ein Kapitalverbrechen hin. Bislang kam es aber nicht zur Ergreifung eines Tatverdächtigen. Daher loben die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Stadt Dormagen jeweils eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Verurteilung eines Tatverdächtigen führen. Sachdienliche Hinweise für die Mordkommission „Waldsee“ nimmt die Polizei unter Tel. 02131/300-0 oder 0211/870-0 sowie per E-Mail an poststelle@polizei.nrw.de oder persönlich an jeder Polizeidienststelle entgegen. (-oli/md)

Forstarbeiten im Tannenbusch

Seit dem heutigen Freitag, 30. Januar, erfolgen im Tannenbusch bei Delhoven Forstarbeiten. Die Waldflächen werden im Rahmen einer nachhaltigen Nutzung durchforstet, um gesunde Bäume zu fördern und den Eichenprachtkäfer einzudämmen. Die Maßnahme wird gemeinsam vom städtischen Grünflächenamt sowie vom Landesbetrieb „Wald und Holz NRW“ durchgeführt. Die Arbeiten finden auch am Holzweg statt. Wege werden kurzzeitig gesperrt. Die Stadt bittet ausdrücklich darum, die Sperrungen zur eigenen Sicherheit zu beachten. (md/-oli)

Große Suchaktion

Der Tod des 14-Jährigen aus Eritrea, der am Mittwoch, 28. Januar, gegen 17 Uhr zwischen der Salm-Reifferscheidt-Alle und dem Waldsee in Hackenbroich aufgefunden wurde, war am Donnerstagabend, 29. Januar, sogar in den Hauptnachrichten des Fernsehsenders RTL ein Thema. Dort wurden Polizisten einer Hunderschaft gezeigt, die den Bereich rund um den Ort, an dem die Leiche gefunden wurde, nach Spuren und Gegenständen absuchten. Spürhunde waren mit im Einsatz, auch die Tauchergruppe der Polizei aus Wuppertal. Der Jugendliche, der mit seiner Familie seit 2018 in einer städtischen Unterkunft lebte, hatte die Realschule Hackenbroich besucht und war in verschiedenen Freizeitgruppen engagiert. (-oli)

BHC traf einmal mehr

Der TSV Bayer Dormagen hat kurz vor dem Rückrundenstart einen wertvollen Härtetest absolviert. Beim Handball-Erstligisten Bergischer HC unterlag das Team von Trainer Julian Bauer mit 37:36 (19:18). Nach 15 Minuten lag der BHC mit 14:10 vorne. Der Zweitligist benötigte fand aber zunehmend besser in die Begegnung. Zur Halbzeit war der TSV wieder in Schlagdistanz. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein offenes Testspiel mit hohem Tempo. In den letzten Minuten hatten beide Teams Torchancen, den Gäösten gelang der Ausgleich aber nicht mehr. „Für uns war das ein gelungener Test“, ordnete Bauer die Testspielniederlage ein. Nach der EM-Pause geht es für den TSV in der Zweiten Liga am Freitag, 6. Februar, um 19 Uhr mit dem Heimspiel gegen den TuS N-Lübbecke weiter. Knapp 1.400 Tickets sind Stand heute für die Partie schon verkauft. (-oli/md)

Todesfall: Unterstützung durch Stadt

Die Stadt Dormagen ist zutiefst bestürzt über den Tod eines 14-jährigen Jugendlichen, dessen Leiche im Bereich des Waldsees zwischen Delhoven und Hackenbroich gefunden wurde (meinDormagen berichtete). Der Verstorbene lebte seit dem Jahr 2018 im Stadtgebiet und wohnte in einer städtischen Unterkunft. Das städtische Amt für Integration und Soziales stand in gutem und regelmäßigem Kontakt mit der Familie. Der 14-Jährige besuchte eine städtische Schule. „Der Tod dieses jungen Menschen macht uns alle tief betroffen. Im Namen der Stadt Dormagen spreche ich der Familie, den Freundinnen und Freunden sowie allen, die ihm nahestanden, mein aufrichtiges Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen“, erklärte Bürgermeister Erik Lierenfeld. In enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung hat die Stadt Maßnahmen zur Unterstützung der Schulgemeinschaft eingeleitet: Schüler sowie Lehrkräfte erhalten professionelle psychologische Betreuung. (md/-oli)

Leiche lag am Waldsee

Am Mittwoch, 28. Januar, haben Spaziergänger gegen 17 Uhr im Bereich des Waldsees an der Salm-Reifferscheidt-Allee in Hackenbroich einen leblosen Körper gefunden. Ein Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des Dormageners feststellen. Der 14-Jährige wies Verletzungen auf, ein Tötungsdelikt konnte nicht ausgeschlossen werden. Eine Mordkommission unter Leitung des Polizeipräsidiums Düsseldorf übernahm noch am Auffundort die weiteren Ermittlungen rund um Tathergang und Hintergründe. Die Polizei ist dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zu Tat oder Täter geben? Hinweise nimmt die Polizei an jeder Dienstelle, unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen. (md/-oli)

59,7 Millionen Euro für Wohnungsbau

Mehr als 59,7 Millionen Euro (2024 = 41,5 Millionen Euro) an Landesmitteln zur Wohnraumförderung hat der Rhein-Kreis Neuss im vergangenen Jahr bewilligt. In allen Förderbausteinen der öffentlichen Wohnraumförderung konnten die bereitgestellten Mittel damit vollständig bereitgestellt werden. Die Mittel entfielen auf die Mietwohnraumförderung mit rund 34 Millionen Euro, die Quartiersförderung mit 12,6 Millionen Euro, die Eigentumsförderung mit 7,4 Millionen Euro sowie die Modernisierungsförderung mit 5,7 Millionen Euro. „Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum im Kreisgebiet“, betonte Landrätin Katharina Reinhold.  Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Mietwohnraum- und Quartiersförderung. Die Gesamtsumme von mehr als 59,7 Millionen Euro verteilt sich wie folgt auf die Kommunen: Dormagen rund 38,6 Millionen Euro, Kaarst rund 6,4 Millionen Euro, Grevenbroich rund 5,7 Millionen Euro, Jüchen rund 3,6 Millionen Euro, Neuss rund 3,5 Millionen Euro, Korschenbroich rund 1,1 Millionen Euro und Meerbusch 866.000 Euro. In Rommerskirchen wurden im Förderjahr 2025 keine entsprechenden Mittel verausgabt. (md/-oli)