Feierabendmarkt am 20. Mai

Es ist wieder Zeit für den beliebten Streetfood-Feierabendmarkt: Am Mittwoch, 20. Mai, verwandelt sich der Dormagener Rathausvorplatz wieder in einen kulinarischen Hotspot. Fast 20 Food- und Getränketrucks sind dabei, um den Menschen im Herzen der City einen Verwöhnabend zu bescheren. Geschlemmt werden kann ab 17 Uhr; Ende ist um 22 Uhr.

Das „Alte Rathaus“ beispielsweise möchte die Dormagener mit leckerem Elsässer Flammkuchen begeistern. „Kebbens Reisemetzgerei“ kommt mit Schaschlik und leckeren Bratwurstspezialitäten auf den Platz vor dem Historischen Rathaus. „Kaamulan“ präsentieren Leckereien von den Philippinen. Bei „EGO Food“ gibt es Dry Aged Rind Burger und belgische Pommes. Aus Bonn kommen „Nepal Magic Food“ nach Dormagen – an Bord mit nepalesischen Spezialitäten. „Black Unqiue“ brutzelt leckere Chickenburger. „Los Locos“ präsentiert mexikanische Tacos. Bei „Meck Frozen“ gibt es Frozen Yoghurt mit diversen Toppings. „Daniels Diner“ gehört zu den beliebtesten Trucks auf dem Dormagener Feierabendmarkt – dort gibt es „BBQ Sandwiches“ mit leckeren Soßen und Beef oder Pulled Pork. „Belly Breads“ kommt mit gefüllten Teigtaschen auf den Rathausplatz. Bei „Streetfood Souvlaki“ gibt es griechische Pitas und Grillteller. Bei „Ahoy“ wartet Kibbeling auf die Streetfood-Fans. Für den süßen Abschluss sorgen „MyPofferjes“ und die „Crepes Lok“. Kalte Getränke gibt es wie üblich auch – von Wein über Aperol bis hin zu Kölsch, Alt, spanischem Pils und Cocktails. (md/oli)

Illegalen Müll zurückverfolgt

Im Landschaftsschutzgebiet in Gohr ist vergangene Woche eine erhebliche Menge wilden Mülls abgelagert worden. In mehreren Säcken waren Bauschutt, Dämmwolle, in Scheiben geschnittene Autoreifen sowie übliche Renovierungsmaterialien zu finden. Darunter entdeckten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes Teile, die eindeutig zur Identifizierung des Verursachers führten.  Dieser wurde kontaktiert und aufgefordert, seinen Müll unverzüglich wieder abzuholen und regelkonform zu entsorgen. Der Verursacher erschien wenig später. Ihm konnten mehrere Beweise vorgelegt werden. Es wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Das illegale Wegwerfen von Müll kann mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro bestraft werden. Ein Teil des wilden Mülls wurde vom Verursacher wieder mitgenommen, den Rest entsorgten die Technischen Betriebe Dormagen. Die Kosten dafür werden dem Verursacher in Rechnung gestellt.

Die Höhe des Bußgeldes richtet sich immer nach der Art des Mülls beziehungsweise der Verunreinigung, des Ortes und der Menge. Generell gilt: Wer bereits geringfügige Mengen Abfall in ein Gewässer einbringt (zum Beispiel Picknickabfälle, Flaschen, Asche), muss mit einem Bußgeld von bis zu 2.000 Euro rechnen. Bei Waldbrandgefahren wie beispielsweise durch Feuermachen im Wald fällt ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro an. Das Entsorgen von Abfällen im Wald wird mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro geahndet, in Landschaftsschutzgebieten sogar bis zu 50.000 Euro. (md/-oli)

Schützenmusikerauszeichnung in Gold für Nowak

Patrick Hennecke (rechts) übernahm am vergangenen Sonntag den Stab des Tambourmajors von Heinz Nowak (4.v.r.).

Geprägt von großer Harmonie, viel Freude und frühsommerlichem Wetter verlief am vergangenen Wochenende die Gottestracht der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Straberg, in deren Mittelpunkt das gut gelaunte Königspaar Markus und Petra Fundament stand. Beim musikalischen Frühschoppen am Sonntagvormittag im Hubertussaal gab es einige emotionale Höhepunkte. Nach der Ehrung der Jubilare der Bruderschaft wurde Bernd May mit stehenden Ovationen zum Ehrenoberst und Ehrenmitglied ernannt. Der Höhepunkt war der Generationenwechsel beim Tambourcorps Viktoria Straberg: Heinz Nowak übergab das Amt des ersten Majors nach 32 Jahren an Patrick Hennecke. Bezirksbundesmeisterin Caroline Kamm überreichte dem 64-Jährigen, der seit über 50 Jahren Mitglied des Tambourcorps ist, den Schützenmusikerorden in Gold. „Diese Auszeichnung wird seltener verliehen als das St. Sebastianus-Ehrenkreuz“, betonte der gut aufgelegte Brudermeister Ulrich Baumer, der seinen Stellvertreter David Lemper und Geschäftsführer Klaus Saedler vor Beginn des Frühschoppens ungewollt auf Trapp hielt. Beide suchten auf Bitten Baumers im Keller die weiße Kiste mit den Abzeichen für die Jubilare. Die Kiste war aber braun, wie alle drei zusammen im Keller feststellten. Der guten Laune tat dies natürlich keinen Abbruch. Die ausführliche Berichterstattung über die traditionsreiche Gottestracht erfolgt in der nächsten Gesamtausgabe von Rheinischer Anzeiger und Schaufenster am Samstag, 16. Mai. (Text/Foto: Oliver Baum)

Erneut darauf reingefallen

Ein aufmerksamer Verkäufer hat am Donnerstag, 7. Mai, gegen 10 Uhr einen 64 Jahre alten Mann vor weiterem finanziellen Schaden bewahrt. Der Dormagener hatte in der Tankstelle am Akazienweg in Horrem mehrfach Prepaid-Zahlungskarten gekauft. Das war dem Verkäufer verdächtig vorgekommen und er hatte die Polizei benachrichtigt. Gut so, denn der 64-Jährige war auf Betrüger hereingefallen. Über eine Social-Media-App hatten die Täter Kontakt zu ihm aufgenommen und einen fünfstelligen Betrag als Geschenk versprochen. Das Geld sollte der Mann jedoch vorher mit Prepaid-Zahlungskarten freischalten. Der gutgläubige 64-Jährige hatte Karten im mittleren dreistelligen Wert an die Unbekannten übermittelt. Da dies nach Angaben der Täter erst 25 Prozent der notwendigen Summe sei, war der Dormagener erneut zur Tankstelle gegangen. Im Verlauf der Anzeigenaufnahme berichtete der Mann den Polizeibeamten, dass er zuvor schon einmal auf die Masche der Betrüger hereingefallen sei. In dem Fall hatte er einen niedrigen vierstelligen Betrag mittels Prepaid-Zahlungskarten an die Täter übermittelt, das versprochene Geld aber ebenfalls nie erhalten. So nach dem Motto: Aus Schaden nicht klug geworden. (-oli/md)

Auftakt für „Erlebnisraum Rheinaue“

Die Stadt Dormagen lädt alle interessierten Bürger zur öffentlichen Auftaktveranstaltung des freiraumplanerischen Wettbewerbs „Erlebnisraum Rheinaue“ ein. Ziel des Projekts ist es, die Rheinuferzonen und die angrenzenden Flächen im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) attraktiver zu gestalten und die Verbindung der Stadt zum Rhein zu stärken. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen bis zum Sommer verschiedene Entwürfe für den Bereich erarbeitet werden.

Zum Auftakt findet am Dienstag, 12. Mai, von 16.30 bis 17.30 Uhr eine gemeinsame Ortsbegehung am Rhein statt. Treffpunkt ist an der Feuerwehrgerätehaus in Rheinfeld, Oberster Monheimer Weg 2. Im Anschluss folgt von 18.30 bis 20.30 Uhr ein Auftaktforum mit Ideenmarkt im Großen Trausaal des Historischen Rathauses am Paul-Wierich-Platz 1. Für die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung wird um Anmeldung per E-Mail an rheinaue@plan-lokal.de gebeten. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Neben der Auftaktveranstaltung setzt die Stadt auch auf digitale Beteiligung: Vom 11. bis 31. Mai können Interessierte ihre Ideen, Wünsche und Anregungen online unter plan-portal.de/rheinaue einbringen. Die Beteiligungsplattform informiert zugleich über den weiteren Ablauf des Wettbewerbs. (md/-oli)

Neue Selbsthilfegruppe: Blasenkrebs

Am Dienstag, 12. Mai, startet eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema „Blasenkrebs“. Das Angebot richtet sich an Betroffene und deren Angehörige aus Düsseldorf, Neuss und Dormagen und bietet eine Plattform für Austausch, Information und gegenseitige Unterstützung. Die Leitung übernimmt Dr. Rudolf Kochs in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Düsseldorf sowie weiteren urologischen Klinikzentren. Ziel der Selbsthilfegruppe ist es, den Teilnehmern emotionale Unterstützung und fundierte medizinische Informationen anzubieten. Die regelmäßigen Treffen finden im Abstand von vier bis sechs Wochen in der Uniklinik Düsseldorf statt. Im Mittelpunkt stehen dabei persönliche Gespräche über individuelle Sorgen und Herausforderungen im Umgang mit der Erkrankung. Darüber hinaus werden aktuelle diagnostische und therapeutische Möglichkeiten der modernen Krebsmedizin verständlich erläutert: Ärzte und Experten aus krebsbegleitenden Institutionen werden regelmäßig durch Vorträge und persönliche Gespräche zur Verfügung stehen. So erhalten Betroffene und Angehörige die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und individuelle Fragen zu klären. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an rudolf-kochjs@gmx.de anmelden. (md/-oli)

Mitwandern für Frieden

Die internationale Friedensinitiative „Peace Walk“ macht am Montag, 11. Mai, Station in Dormagen. Die Stadt nutzt den Besuch, um gemeinsam mit den Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen für Frieden, Dialog und ein respektvolles Miteinander zu setzen, und lädt alle Interessierten dazu ein, die Gruppe auf einem Teilstück zu begleiten. Die Friedenswanderer treffen gegen 15 Uhr in Zons vor dem Rheintor (Ecke Parkstraße) ein. Dort besteht die Möglichkeit, sich der Gruppe anzuschließen. Gemeinsam geht es zu Fuß zum Historischen Rathaus. Der rund einstündige Marsch in die Innenstadt wird durch den städtischen Beigeordneten Dr. Torsten Spillmann begleitet. Für etwa 16 Uhr ist die Ankunft im Herzen der City geplant. Bürgermeister Erik Lierenfeld wird die Gruppe dort offiziell begrüßen. Danach lädt die Stadt zu einem Come-Together im Großen Trausaal im Historischen Rathaus ein. Am Dienstag, 12. Mai, bricht die Gruppe zur nächsten Teilwanderung auf. (-oli/md)