Gedenken an Holocaust

Erinnerung und Gedenken, verbunden mit Verantwortung: Am heutigen Dienstag, 27. Januar, erinnert die Stadt Dormagen am Holocaust-Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus und an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Dieser Tag soll deutlich machen: Geschichte bleibt nicht nur Geschichte, sie betrifft alle – auch heute. „Das Gedenken an den Holocaust ist Verpflichtung und Auftrag zugleich. Wir erinnern heute an die Menschen, die entrechtet, verfolgt und ermordet wurden – und wir stellen uns heute wie auch in Zukunft klar gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Ausgrenzung“, erklärte Bürgermeister Erik Lierenfeld. Der 27. Januar wurde 2005 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt. Er markiert den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau und steht heute weltweit als Zeichen der Erinnerung und Mahnung. (md/-oli)

Schlüsselübergabe um 11.11 Uhr

An Weiberfastnacht (Donnerstag, 12. Februar) befindet sich der Dormagener Rathausvorplatz wieder fest in vorwiegend weiblicher Hand. Ab 10.30 Uhr können sich die Fastelovendsjecken dort bei der Straßenkarnevalseröffnung warm schunkeln. Auf der Bühne treten die Karnevalsgesellschaften aus der Innenstadt, Delhoven, Delrath, Hackenbroich, Gohr, Stürzelberg und Zons auf. Sie sorgen mit ihren Tanzcorps und Musikeinlagen für närrische Stimmung. Auch die meisten Tollitäten aus dem Stadtgebiet werden den Möhnen zur Ehre auftreten. Um 11.11 Uhr gibt Bürgermeister Erik Lierenfeld den Stadtschlüssel an die Jecken ab. Bis etwa 13 Uhr dauert das Programm, das von der Stadt zusammen mit den Karnevalsgesellschaften organisiert wird. (md/-oli)

Zwei Einbrüche vor Ort

In der vergangenen Woche ist es zu 23 Einbrüchen respektive Einbruchsversuchen im Kreisgebiet gekommen. In Neuss schlugen Einbrecher neunmal zu. Sechs Taten hat die Polizei in Kaarst verzeichnet sowie drei Taten in Grevenbroich. In Dormagen und Meerbusch kam es zu jeweils zwei Taten. In Rommerskirchen waren Einbrecher einmal aktiv.

Einbrecher nutzen gezielt den Schutz der frühen Dunkelheit, um in Häuser und Wohnungen einzudringen. Die Polizei ermittelt in jedem Fall, ruft aber auch die Bevölkerung auf, bei der Einbruchsbekämpfung mitzuwirken. Zum einen hilft erwiesenermaßen eine aufmerksame Nachbarschaft: Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte sofort den Notruf wählen und mögliche Details – Zahl der Verdächtigen, Personenbeschreibung, Fluchtwege und -fahrzeuge – übermitteln.

Außerdem können Eigentümer und Mieter von Häusern und Wohnungen durch entsprechende Sicherungsmaßnahmen bereits im Vorfeld verhindern, dass es zu einem Einbruch kommt. Einbrecher agieren häufig unter Zeitdruck und mit einfachen Werkzeugen, wenn der Einstieg noch sofort gelingt, lassen sie meist von ihrem Vorhaben ab. Deswegen können Sicherungen an besonders beliebten Angriffspunkten – etwa Fenstern oder Terrassentüren – helfen. Welche Möglichkeiten es hierzu gibt, dazu beraten Experten der Polizei bei kostenfreien Vor-Ort-Terminen, die unter Tel. 02131/300-0 vereinbart werden können. (md/-oli)

Zwei Konzerte: Nachtgedanken

Nach dem großen Erfolg bei der Premiere im Vorjahr lädt der „Chor2020“ aus dem Chorhaus St. Michael Dormagen alle Interessierten erneut dazu ein, die magischen Stunden zwischen Abendrot und Morgengrauen musikalisch auf eine ganz besondere Weise zu erkunden. Denn die Nacht ist weit mehr als nur Stille, sondern bietet Raum für Träume, Sinnlichkeit und Reflexion. Am Freitag, 20. Februar, und am Samstag, 21. Februar, wird in der Kirche St. Maria vom Frieden unter der Leitung von Kantor Horst Herbertz ein abwechslungsreiches Programm geboten – gemeinsam mit dem Vokalensemble „Damenwahl“ und dem Saxophonisten Oliver Frücht. Präsentiert wird Musik aus verschiedenen Jahrhunderten – bereichert durch Rezitationen von HaKa Linß. Musik und Poesie sollen so wieder verschmelzen. Die Konzerte beginnen um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es online auf https://www.chorhaus-dormagen.de/tickets oder in der City-Buchhandlung Dormagen, Kölner Straße 110. (-oli)

Brand in Wohnung

Am Donnerstag, 22. Januar, bemerkte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Knechtstedener Straße in Horrem gegen 18.20 Uhr Rauch, der aus einer dortigen Wohnung kam. Die Feuerwehr löschte das Feuer und konnte so ein Übertreten der Flammen auf andere Gebäudeteile verhindern. Die Bewohner der betroffenen Wohnung waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht Zuhause. Die Wohnung ist nun jedenfalls unbewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache hat das Kriminalkommissariat 11 der Polizei im Rhein-Kreis Neuss übernommen. (md/-oli)

Mehr Spaß wagen

René Steinberg hat ein Motto: Die Welt ein bisschen besser lachen. Dazu ruft der bekannte Kabarettist in seinem aktuellen Programm „Radikale Spaßmaßnahmen“ am Freitag, 13. März, um 20 Uhr in der Kulturhalle an der Langemarkstraße 1-3 in der Dormagener Innenstadt auf. Steinberg hat alternativlos den Spaß im Auge. Er ist sich sicher: Wo der Spaß sitzt, da geht es lang – im Alltag, in Beziehungen, bei Bildung, anstrengenden Kindern und peinlichen Eltern, im gesellschaftlichen Miteinander und in der Politik. Mehr Spaß wagen, ist die Lösung. Eintrittskarten sind – auch im preisgünstigen Wunsch-Abo mit mindestens zwei weiteren Veranstaltungen in der Kulle (unter anderem True Crime, Distel Berlin, Simone Solga, Schlachtplatte 2027) online auf  dormagen.reservix.de (ohne www.) und in der City-Buchhandlung Dormagen, Kölner Straße 110, erhältlich. (md/-oli)

Schroven bleibt noch ein Jahr

Es hat sich etwas hingezogen, endete für den TSV Bayer Dormagen nun aber mit einem Erfolg: Der Handball-Zweitligist gab soeben die Verlängerung des Vertrages mit Finn Schroven bekannt. Mit dem 22-jährigen Rückraumrechten bindet der Verein einen wichtigen Schlüsselspieler für die Zukunft. Der Linkshänder hat seinen Vertrag um ein Jahr bis zum 30. Juni 2027 verlängert.

Schroven wechselte zur Saison 2024/25 vom VfL Gummersbach an den Höhenberg, nachdem er bereits in der Spielzeit 2023/24 per Zweitspielrecht für Dormagen auflief. Seitdem hat sich der 1,90 Meter große Spieler zu einem echten Leistungsträger in der Zweitliga-Mannschaft entwickelt. In der laufenden Spielzeit kommt der Rückraumrechte in 15 Einsätzen auf 69 Treffer. Er ist damit der zweitbeste Torschütze des TSV. Außerdem zählt er mit 71 Assists zu den besten Vorlagengebern der Zweiten Liga.

„Ich freue mich sehr, ein weiteres Jahr in Dormagen zu spielen“, so Finn Schroven zu seiner Verlängerung. „Ich fühle mich im Verein und dem Umfeld sehr wohl und hab richtig Bock weiterhin mit den Jungs und dem Trainerteam täglich zu arbeiten.“ Trainer Julian Bauer unterstreicht den Wert seines Spielers: „Finn ist mit seiner Eins-gegen-eins- und seiner Entscheidungsqualität ein absoluter Schlüsselspieler. Dementsprechend freuen wir uns sehr über die Verlängerung. Gleichzeitig ist es von ihm ein Vertrauensbeweis in die Entwicklung, die wir im Verein vornehmen wollen. Zusätzlich zu seiner handballerischen Qualität ist er jemand, der in der Kabine für viel Unterhaltung sorgt. Das ist sehr wichtig für eine Mannschaft.“

„Dass er bis 2027 verlängert hat, ist ein starkes Signal für unsere sportlichen Ziele“, betonte TSV-Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. Die Vertragsverlängerung gebe Planungssicherheit und „unterstreicht unseren Anspruch, Leistungsträger langfristig an den TSV zu binden, um so künftig höhere Ziele anzustreben.“ Schroven war bis 2019 beim TV Rheinbach aktiv. (-oli/md)