Einen Fall ungewöhnlicher Hilfsbereitschaft erlebte ein Motorradfahrer am Dienstag, 4. August, auf der B9. Kurz vor einer Ampel musste der Fahrer herunterschalten. Dabei sprang das Kupplungsseil aus der Halterung, sodass sich kein Leerlauf mehr einlegen ließ. Die Maschine konnte deshalb nicht aus eigener Kraft von der Fahrbahn geschoben werden. Nach kurzer Zeit hielt ein junger Autofahrer an und bot seine Hilfe an. Gemeinsam versuchten sie, das Motorrad zu bewegen. Da dies jedoch nicht sicher möglich war, entschied sich der Motorradfahrer, auf den ADAC-Abschleppdienst zu warten.
Der Helfer fragte, ob der Motorradfahrer Wasser bei sich habe. Als dieser verneinte, holte er zunächst aus seinem Fahrzeug einen Eimer und bot ihn als Sitzgelegenheit für die Wartezeit an. Der Motorradfahrer, in diesem Moment wohl etwas weniger umsichtig, lehnte dankend ab. Anschließend machte der Helfer sich auf den Weg, Wasser zu besorgen. Während der Motorradfahrer mit dem ADAC telefonierte, kehrte der junge Mann zurück – mit einer 0,75-Liter-Flasche Wasser und einem Schokoriegel, falls eine Unterzuckerung auftreten sollte. Diese umsichtige und selbstverständliche Hilfeleistung beeindruckte den Motorradfahrer sehr. Er hatte vor einigen Jahren bei großer Hitze und ohne Wasser über zwei Stunden auf den Abschleppdienst warten müssen – und hatte dabei nichts zu trinken. Diesmal ließ der Abschleppdienst jedoch nicht sehr lange auf sich warten. (md/-oli)






