Vierjähriger schwer verletzt

Ein vier Jahre alter Junge ist am Samstag, 6. Juni, gegen 12.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Wieskirchenstraße in Hackenbroich schwer verletzt worden. Rettungskräfte transportierten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam es zu einer Kollision zwischen dem Kind und dem Wagen einer 76 Jahre alten Frau. Die Dormagenerin blieb unverletzt. Sie war mit ihrem Kleinwagen auf der Wieskirchenstraße in Richtung Dormagener Straße unterwegs und hatte den Jungen, der beim Spielen vom Gehweg auf die Fahrbahn gekrabbelt war, nicht bemerkt. Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 1 der Polizei im Rhein-Kreis Neuss unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (md/-oli)

Spirituelles Picknick

Die katholischen Pfarrgemeinden der Pastoralen Einheit Dormagen laden für Samstag, 13. Juni, um 12 Uhr zu einer Gemeinschaftsveranstaltung in den Tierpark Tannenbusch in Delhoven ein. Vormittags besteht die Möglichkeit zu einer Sternpilgerung aus den verschiedenen Gemeindeteilen. Der Weg zum Tannenbusch erfolgt individuell. Vorschläge zu Treffpunkten und -zeiten für Pilger aus dem Seelsorgebereich Dormagen-Süd gibt es online auf www.st-michael-dormagen.de. Um 12 Uhr treffen sich alle auf der Spielwiese in der Nähe der Waldgaststätte. Dort findet um 12.30 Uhr ein Mittagsgebet statt. Thematisch wird es um den Besuch der drei Männer bei Abraham aus dem Buch Genesis gehen. Anschließend sind alle zu einem Picknick eingeladen. Sitzgelegenheiten stehen zur Verfügung, Essen und Geschirr muss selbst mitgebracht werden. (md/av)

Ambulante Wohnsituation bei Pflegebedürftigkeit

Unter dem Titel „My home is my castle!“ lädt die Seniorenbeauftragte der Stadt Dormagen, Monika Brockers, in Kooperation mit dem städtischen Seniorenbeirat zu einem Vortrag rund um die Sicherung der ambulanten Wohnsituation im Falle einer Pflegebedürftigkeit ein. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 18. Juni, um 16.30 Uhr im Großen Trausaal des Historischen Rathauses. Im Mittelpunkt steht der Grundsatz „ambulant vor stationär“. Ziel ist es, Senioren Wege aufzuzeigen, wie sie auch bei fortschreitender Pflegebedürftigkeit möglichst lange in ihrem gewohnten Zuhause bleiben können. Vorgestellt werden praktische Tipps und Anregungen, wie vorhandene Hilfs- und Unterstützungsangebote in den eigenen vier Wänden sinnvoll genutzt und miteinander kombiniert werden können. Der Vortrag richtet sich vor allem an Dormagener Senioren, die ihre Selbstständigkeit im eigenen Wohnumfeld erhalten möchten, ebenso wie an pflegende Angehörige und interessierte Personen aller Altersgruppen aus Dormagen. Es besteht auch die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Sie wird von Johanna Afa unter Tel. 02133/257-3041 oder per E-Mail an johanna.afa@stadt-dormagen.de möglich. (md/-oli)

Schwer verletzt beim S-Bahn-Surfen

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Mittwochabend, 3. Juni, auf der Bahnstrecke zwischen Neuss-Süd und -Allerheiligen. Ein 16-jähriger Jugendlicher erlitt beim S-Bahn-Surfen lebensgefährliche Verletzungen. Nach aktuellen Ermittlungen der Polizei lag der Jugendliche auf dem Dach einer fahrenden S11, als er von einem Lichtbogen der 15.000 Volt führenden Oberleitung erfasst wurde. Am Bahnhof Allerheiligen stürzte der schwerstverletzte Teenager vom Zug und wurde durch Reisende aufgefangen. Nach der Erstversorgung durch diese und eingetroffene Rettungskräften wurde der 16-Jährige mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Duisburg geflogen. Er ist inzwischen außer Lebensgefahr. Die Bundespolizei ermittelt nun zum genauen Aufstiegsort des Jugendlichen. (md/-oli)

Infotag im FriedWald

Interessiere können beim Waldinfotag am Sonntag, 7. Juni, den FriedWald näher kennenlernen. Um 11 und 13 Uhr finden rund einstündige Waldführungen mit Förstern statt. Sie zeigen die Schönheiten des Waldes und erklären die Idee der Bestattung in der Natur. Interessierte haben jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu  stellen – von der Vorsorge, über den Ablauf einer Beisetzung bis hin zu den Grabarten und Kosten. Im Anschluss ist auch eine persönliche Baumauswahl möglich. Treffpunkt ist jeweils eine Viertelstunde vor Beginn an der Infotafel am FriedWald-Parkplatz. Der Navigationspunkt: Parkplatz Chorbusch, Further Weg, 50769 Köln. Um Anmeldung online auf www.friedwald.de/dormagen oder unter Tel. 06155/84 81 00 wird gebeten. (md/-oli)

Letzter Ehrenabend für Ludwig

Heute Abend geht der letzte Oberstehrenabend für Andreas Ludwig über die Bühne. Es dürfte besonders voll werden, wobei der passionierte Golfer zusammen mit seiner Frau Sabine wie immer nur persönliche Einladungen ausgesprochen hat, die nicht übertragbar sind. Der Regimentschef des Bürger-Schützen-Vereins (BSV) Dormagen hatte schon vor längerer Zeit bekannt gegeben, dass er nach Ablauf seiner Amtszeit in der Generalversammlung Ende Oktober nicht wieder kandidieren wird. Stellt sich naturgemäß die Frage, wer sein Nachfolger werden könnte. Nicht offiziell bestätigt, aber ein naheliegender Ansatz: Sein Adjutant Volker Bruns wirft im Herbst offiziell seinen Hut in den Ring. Die offizielle Verabschiedung Ludwigs wird der BSV-Vorstand um den Vorsitzenden Stephan Seher sicherlich ebenfalls im Herbst vornehmen. Heute beim Ehrungsabend in und an der städtischen Kulturhalle soll es aber trotzdem schon eine Überraschung für den Oberst geben.

Ludwig wurde Anfang November 2017 als Nachfolger von Hans-Jakob „Jacky“ Luckas einstimmig zum Regimentschef gewählt. Zuvor war der ehemalige Berufssoldat bei der Bundeswehr acht Jahre lang der Adjutant von Luckas – zusammen mit Bruns. Ludwig und Bruns hatten zuvor schon in der Leitung der vierten Jägerabteilung gut zusammengearbeitet. Der Noch-Oberst war 1977 bei den „Scharfschützen“ in den BSV eingetreten. Seit 1982 gehört er dem von ihm mitgegründeten Scheibenschützenzug „Hal drop“ an. Mit seiner Sabine, die er im Oktober 1988 geheiratet hat, lebt Ludwig in der Innenstadt. Sein Bruder Ralf war 2010/11 der Dormagener Schützenkönig. (O. Baum)

Sozialkaufhaus für Dormagen

Die Tafel Dormagen ist in den vergangenen Jahren zu einem großen Verteilzentrum geworden, das mehr als 30 Tafeln im Umkreis von rund 50 Kilometern versorgt. 85 Personen – darunter 65 Ehrenamtliche – kümmern sich in Rheinfeld um die Kunden. Nun ist ein neuer Schritt geplant: Zusätzlich zur Tafel soll ein Sozialkaufhaus entstehen, in dem günstige, gebrauchte Kleidung, Hausrat und Möbel angeboten werden. „Wir haben festgestellt, dass der Bedarf an günstiger Kleidung und Lebensmittel immer weiter steigt. Bei der hohen Inflation können sich immer weniger Menschen einen großen Einkauf im Supermarkt leisten. Darüber hinaus steigt das Interesse an Nachhaltigkeit bei Kleidung“, so Tafel-Leiterin Claudia Manousek. Geplant ist ein Neubau eines zweigeschossigen Gebäudes mit einer Nutzfläche von circa 600 Quadratmetern. Dieses soll angrenzend an das jetzige Gebäude an der Bürger-Schützen-Allee 3 entstehen. Das Kaufhaus soll durch die Tafel Dormagen betrieben werden. Da die zu erwartenden Verkaufserlöse nicht ausreichen werden, um die Kosten für den Betrieb zu decken, wird der Tafel seitens der Stadt ein Betriebskostenzuschuss gewährt. „Für uns ist das ein guter Invest in die Sozialstruktur“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Tafel hat die Mission Lebensmittel zu retten und armutsbetroffenen Menschen zu helfen. Zudem betreibt die Tafel Dormagen bereits jetzt eine Kleiderkammer für günstige Kleidung und Sonderposten. Zukünftig soll das Angebot um Elektroartikel wie beispielsweise Waschmaschinen, Trockner und Kleinmöbel erweitert werden. Bürger können entsprechende Spenden dem Sozialkaufhaus anbieten. Nach entsprechender Prüfung durch das Sozialkaufhaus, ob es sich um Ware mit Wiederverkaufswert handelt, können die Gegenstände vor Ort abgegeben werden. Die zentrale Logistik und Freiwilligenkoordination erfolgen durch die Tafel Dormagen. Die Eröffnung des Sozialkaufhauses ist für das Frühjahr 2028 geplant. (-oli/md)