Müllcontainer brannten

In der Nacht zu Donnerstag, 19. Februar, haben in Horrem zwei Müllcontainer gebrannt. Am Kastanienweg standen kurz vor 2 Uhr ein Müllcontainer sowie eine angrenzende Hecke in Flammen. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Es entstand lediglich ein Sachschaden. Wenig später wurde die Polizei erneut alarmiert: ein Abfallbehälter am Fichtenweg, unweit des ersten Brandortes, war in Brand geraten. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr ebenfalls vollständig gelöscht. Der Container wurde zerstört, an einem weiteren entstand Sachschaden. Außerdem wurde eine Mauer beschädigt.

In beiden Fällen verlief die Fahndung durch die Polizei negativ. Die Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 11 der Polizei im Rhein-Kreis Neuss dauern an. Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe und der allgemeinen Tatumstände kann eine mutwillige Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Zeugen, die weiterführende Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de bei den Ermittlern zu melden. (md/-oli)

Leerung wird nachgeholt

In Teilen von Nievenheim konnte die für den 17. Februar vorgesehene Leerung der gelben Tonnen nicht vollständig abgeschlossen werden. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit. Wie die Firma Schönmackers mitteilt, kam es aufgrund eines Fahrzeugausfalls zu Verzögerungen. Die noch ausstehenden Leerungen werden im Laufe dieser Woche nachgeholt. Betroffene Haushalte werden gebeten, ihre gelben Tonnen bis zur Entleerung weiter am Straßenrand stehen zu lassen. Bei Rückfragen steht die Firma Schönmackers direkt zur Verfügung – unter Tel. 0800/888 43 73 und per E-Mail an service.kempen@schoenmackers.de

Hinweis: Die gelbe Tonne ist nicht Bestandteil der originären städtischen Abfallentsorgung, sondern Teil eines privatwirtschaftlich organisierten Systems, des sogenannten Dualen Systeme. Ein Vertragsverhältnis zwischen der Stadt und dem Entsorgungsunternehmen besteht daher nicht. (md/-oli)

Blutspenden unverzichtbar

Vor dem nahenden Frühlingsbeginn liegt die Fastenzeit. Viele Menschen stellen sich jetzt die Frage, auf was sie verzichten können und worauf nicht. Das Rote Kreuz sagt ganz klar: „Blutspenden sind unverzichtbar!“ Am Montag, 2. März, kann von 16 bis 19 Uhr im katholischen Pfarrzentrum von St. Katharina, Am Burggraben 4, wieder Blut gespendet werden. Spender müssen mindestens 18 Jahre alt sein und sich am Tag der Spende gesund fühlen. Mitzubringen sind der Personalausweis oder Führerschein. Vorab kann kostenfrei unter Tel. 0800/119 49 11 oder online auf www.blutspende.jetzt einen Termin gebucht werden, um Wartezeiten zu vermeiden. (-oli)

25 Taten im Kreisgebiet

In der vergangenen Woche ist es insgesamt zu 25 Einbrüchen beziehungsweise Einbruchsversuchen im Kreisgebiet gekommen. In Neuss schlugen mutmaßliche Einbrecher elfmal zu. In Grevenbroich verzeichnete die Polizei im Rhein-Kreis Neuss sechs Taten, in Meerbusch vier Taten und in Dormagen drei Taten. In Kaarst kam es zu einer Tat. Einbrecher nutzen gezielt den Schutz der frühen Dunkelheit, um in Häuser und Wohnungen einzudringen.

Die Polizei ermittelt in jedem Fall, ruft aber immer wieder die Bevölkerung auf, bei der Einbruchsbekämpfung mitzuwirken. Erwiesenermaßen hilft vor allem eine aufmerksame Nachbarschaft, wenn man selber nicht Zuhause ist. Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte sofort den Notruf 110 wählen und mögliche Details – Zahl der Verdächtigen, Beschreibung der beobachteten Personen, Fluchtwege und -fahrzeuge – übermitteln. (md/-oli)

Tolle Stimmung in City

Ausgelassene Stimmung herrschte am Samstagnachmittag auch an der Langemarktstraße. (Foto: -oli)

Es dürfte der längste Eintopfsamstagumzug in der Dormagener Innenstadt gewesen sein, der am vergangenen Samstag ab 14.11 Uhr vom Schützenplatz und der Walhovener Straße aus kommend für ausgelassene Stimmung auf den Straßen und am Straßenrand der City gesorgt hat. So war erstmals auch die Hauptwache der Feuerwehr Dormagen mit einem Wagen zuzüglich Fußgruppe dabei. Die veranstaltende Karnevalsgesellschaft „Ahl Dormagener Junge“ hatte ebenfalls einen neuen Wagen am Start. Tausende Jecken riefen von der Seite aus „Kamelle“ und wurden vor allem in der Fußgängerzone mit dem Höhepunkt am Platz vor dem Historischen Rathaus reichlich versorgt. Bei den Kamelle in diesem Jahr erstmals dabei: eingeschweißte Frikadellen mit Senf, Verfallsdatum noch nicht abgelaufen – na dann, Prost und Mahrzeit! Insgesamt acht Großwagen, 40 Gruppen und fünf Musikgruppen waren am Valentinstag dabei. Der guten Stimmung taten auch die teilweise großen Lücken, die während des Umzugs in der Formation entstanden, keinen Abbruch. So gab es alleine auf der Langemarkstraße ab der Kulle einmal ein fettes Loch von etwa 300 Metern. Kein Problem, dort ist bis zur Einmündung in die Nettergasse immer wieder auch von den Häusern aus bei privaten Feiern für beste Karnevalsmusik und Partystimmung gesorgt. Nach dem Umzug wurde in den Gaststätten der Innenstadt, so zum Beispiel in und am „Streetlife“, und im Schützenhaus des Bürger-Schützen-Vereins Dormagen munter weiter gefeiert. (O. Baum)

Zweisprachiges Konzertprogramm

Am Samstag, 21. Februar, veranstaltet der Verein „WeltKulturbühne“ aus Köln in Zusammenarbeit mit dem Pir Sultan Abdal Volkshaus Dormagen in der Kulle an der Langemarkstraße 1-3 ein Konzert, das um 20 Uhr beginnt. Es handelt sich um ein gemeinsames interkulturelles Konzertprojekt. Die Hauptakteure sind Erdal Sahin, Musiker und Komponist aus Köln, und Bilgen Pehlivan, Kulturmanagerin. Gemeinsam mit dem Frauenchor der WeltKulturbühne und dem Chor des Pir Sultan Abdal Volkshauses Dormagen gestalten sie ein musikalisches Programm, das Kulturen verbindet und den interkulturellen Austausch fördert. Unter dem Titel „Yeşilsam – Mit seinen Liedern, Volksliedern und Tiraden“ gibt es ein zweisprachiges Programm (Deutsch-Türkisch), das sich mit Themen wie Erinnerung, Migration und gesellschaftlichem Zusammenleben auseinandersetzt und sich an ein breites Publikum richtet. Der Eintritt kostet 10 Euro pro Person (ermäßigt 7 Euro). (md/-oli)

Kein Polizist verletzt

Die Polizeibeamten, die am Altweiberdonnerstag Dienst im Rhein-Kreis Neuss hatten, mussten zwischen Donnerstag, 12. Februar, 9 Uhr, und Freitag, 13. Februar, 6 Uhr, insgesamt 17 Einsätze (2025 = 26 Einsätze) bewältigen, die in direktem Bezug zu Karneval standen. Die Polizei musste zwölf Platzverweis aussprechen und zwei Personen in Gewahrsam nehmen (2025 = einen Platzverweis, vier Ingewahrsamnahmen). Der eine oder andere Streit unter Feiernden musste ebenfalls geschlichtet werden. Hierbei spielte mitunter auch übermäßiger Alkoholkonsum eine Rolle. Es wurden sechs Strafanzeigen wegen Körperverletzung aufgenommen (2025 = neun Anzeigen). Die Polizei nahm viele Fahrzeugkontrollen vor und überprüfte die Verkehrstauglichkeit der Fahrzeugführer. Dabei stellten die Beamten eine Person fest, die sich trotz vorherigem Alkoholkonsum an das Steuer gesetzt hat (2025 = eine). Im Gebiet des Rhein-Kreises Neuss wurden keine Polizisten bei Einsätzen verletzt. (md/-oli)