Das Winfried-Bode-Trio spielt am Sonntag, 2. August, um 15.15 Uhr im Internationalen Phono+Radio-Museum Dormagen, Bahnhofstraße 2-4 in der Innenstadt. Der Kölner Sänger, Gitarrist und Songwriter ist ein Kind der 50er- und 60er-Jahre. Die musikalische Vielfalt der „goldenen Jahre“ der populären Musik spiegelt sich in seinem Repertoire wider: ein bunter Stilmix aus Rock ’n‘ Roll, Country, Folk, Blues und Schlagern. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Kultur willkommen. Die Museumsführung startet um 14.15 Uhr. Platzreservierungen nimmt Volkmar Hess unter Tel. 02162/4 51 28 und per E-Mail an volkmar@grammofon.de entgegen. (md/-oli)
Kategorie: Allgemein
Machbarkeitsstudie für Wertstoffhof wird geprüft
Im Stadtgebiet sorgen neben dem städtischen Baubetriebshof zahlreiche Flächenpaten dafür, dass Dormagen eine saubere Stadt ist und bleibt. Unterstütztung kommt zudem von der Gruppe „Rhein clean up“. Darüber hinaus sammeln einmal im Jahr mehr als 5.000 Freiwillige beim „Frühjahrsputz“ einen Vormittag lang zusammen den Müll im gesamten Stadtgebiet. Alle engagieren sich ehrenamtlich. Dafür bedankte sich die Stadt mit einer Einladung zum Austausch in der Kulle.
Rund 50 dieser Ehrenamtler nahmen an der Sauberkeitskonferenz teil, berichteten von ihren Erfahrungen und gaben Hinweise auf vorhandene Mängel. „Die Flächenpaten sind unsere Augen und Ohren in der Stadt, was die Sauberkeit angeht. Wir haben mehrere gute Ideen und Verbesserungsvorschläge mitnehmen können und werden einige davon zeitnah umsetzen. Ich danke allen Engagierten für ihren unermüdlichen Einsatz“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld. Die Verwaltung sei für alle Hinweise aus der Bürgerschaft dankbar, die über den Mängelmelder eingereicht werden. Eine Verbesserungsidee aus der Vergangenheit war unter anderem der Austausch von Müllbehältern. Dieser ist bereits teilweise umgesetzt. Insgesamt hat die Stadt aber noch nicht den passenden Behälter (Austausch bei einem kaputten Mülleimer) gefunden, der allen Ansprüchen genügt. Insgesamt gibt es mehr als 1.000 Müllbehälter im Stadtgebiet. An mehreren öffentlichen Mülleimern in der Innenstadt wurden zudem Sensoren installiert, die den Füllstand des Behälters aufzeichnen und übermitteln. So soll auch das Intervall der Leerung überprüft werden. Als nächstes soll dieses System in Straberg eingesetzt werden, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Eine weitere Idee zur Verbesserung der Müllentsorgung ist die Einführung eines Wertstoffhofes in Dormagen. Dann müssten die Bürger nicht mehr mit größeren Mengen an Unrat zur Mülldeponie nach Neuss fahren. Das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie liegt seit Mai vor und wird zurzeit verwaltungsintern geprüft. Der Stadtrat muss danach überlegen, wie die Finanzierung eines solchen Wertstoffhofes gesichert werden kann.
Da sich die Kosten für die Entsorgung von wildem Müll jährlich in Dormagen auf rund 600.000 Euro belaufen, plant die Stadt zudem eine Aufklärungskampagne. „Wenn wir die 600.000 Euro Entsorgungskosten einsparen würden, könnten wir dafür beispielsweise zwei nagelneue Spielplätze oder drei Skater- oder Calisthenics-Anlagen bauen, 400 bis 500 neue Bäume pflanzen oder einen Bürgerhaushalt einführen“, so der Verwaltungschef. Geplant ist zudem eine erneute Taschenaschenbecheraktion, bei der die kleinen Behälter an Raucher ausgeteilt werden. Zeitgleich wird das im Laufe des Jahres personell verstärkte Ordnungsamt durch mehr Kontrollen und Gespräche mehr Aufklärungsarbeit leisten. Für eine originelle Reduzierung der Zigarettenkippen sollen demnächst öffentliche Abstimm-Aschenbecher sorgen. Die speziellen Kästen sind in zwei Hälften geteilt mit zwei getrennten Einwurfschlitzen. Jede Öffnung steht für eine Antwort auf eine einfache Frage. Mit der Entsorgung ihrer Zigarettenkippe geben Raucher so gleichzeitig ihre Stimme ab. Durch eine transparente Vorderseite ist der Abstimmungsstand jederzeit sichtbar.
Aus der Bürgerschaft selbst kommen über den Mängelmelder jährlich mehrere tausend Hinweise. 2025 waren es 2.984 Meldungen, bis zum 30. Juni 2026 bereits 1.730. Einige von ihnen stammen auch von den Flächenpaten, die auch bei dem jetzigen Austausch weitere gute Hinweise gaben. Alle Hinweise und Ideen wurden von der Verwaltung aufgenommen und werden nun geprüft. (-oli/md)
13 Einbrüche im Kreisgebiet
Im Laufe der vergangenen Woche ist es im Gebiet des Rhein-Kreises Neuss zu insgesamt 13 Einbrüchen gekommen. Viermal schlugen die Einbrecher dabei in Jüchen zu, drei Taten wurden in Grevenbroich registriert, jeweils zwei in Neuss und Meerbusch sowie jeweils eine Tat in Dormagen und Korschenbroich. Die Taten in Dormagen sowie jeweils eine in Grevenbroich, Jüchen und Neuss blieben nach aktuellem Ermittlungsstand der Poliztei im Versuchsstadium stecken. In allen Fällen nimmt die Kripo Zeugenhinweise unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen.
Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss rät gerade bei den aktuell hochsommerlichen Temperaturen zur Vorsicht: Auch wenn es heiß ist, sollten Türen und Fenster nicht offenbleiben, wenn man nicht im Haus oder in der Wohnung ist. Solche Einstiegsmöglichkeiten werden von Verbrechern ausgenutzt, um sich Zutritt zu verschaffen. Bei verdächtigen Beobachtungen sollte sofort die Polizei unter 110 informiert werden. (md/-oli)
Altpapier ab in Container
Der mobile Altpapiercontainer der Firma EGN steht im Auftrag der Stadt Dormagen am Samstag, 1. August, an folgenden Standorten im Stadtgebiet: Schützenplatz an der Ecke Walhovener Straße/B9 in Rheinfeld von 8 bis 9 Uhr, Rheintorplatz in Zons von 9.30 bis 10.30 Uhr,
Sportparkplatz in Stürzelberg von 10.45 bis 11.45 Uhr, Parkplatz der Gesamtschule in Nievenheim von 12.30 bis 13.30 Uhr und Schützenplatz in Hackenbroich von 13.45 bis 14.45 Uhr. (md/-oli)
Täter namentlich bekannt
In einem Lebensmitteldiscounter an der Wilhelm-Zaun-Straße in Delrath soll ein 17 Jahre alter Jugendlicher am Montag, 27. Juli, gegen 13.20 Uhr eine Stange Zigaretten im Wert von annähernd 100 Euro gestohlen und einen Angestellten mit einem Messer bedroht haben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Dormagener den Discounter in Begleitung von zwei Gleichaltrigen betreten. Während einer seiner Begleiter an der Kasse bezahlte, nahm der 17-Jährige eine Stange Zigaretten und verließ den Laden ohne zu bezahlen. Vor dem Eingang fiel ihm die Stange herunter, ein 23 Jahre alter Angestellter hob die Zigaretten auf. Daraufhin zog der Jugendliche ein bereits geöffnetes Klappesser aus dem Hosenbund, bedrohte den Angestellten und forderte die Herausgabe der Tabakwaren. Danach entfernte sich der namentlich bekannte Täter mit seiner Beute. (md/-oli)
Drei Einsätze in drei Tagen
Am Samstag, 25. Juli, kam es gegen 16.45 Uhr zu einem Brand in einer leerstehenden Tennishalle am Mühlenbuschweg in Straberg. Dort brannten etwa fünf Quadratmeter Unrat auf dem Boden, die von der Feuerwehr gelöscht wurden. Ein Zeuge hatte drei Jungen im Alter von elf bis 15 Jahren gesehen. Sie waren zur Rückseite des Gebäudes gegangen und wenig später in Richtung Mühlenbuschweg davongelaufen. Unmittelbar danach bemerkte der Zeuge Rauch. Eines der Kinder soll einen Rucksack getragen haben. Alle drei sollen Russisch oder Ukrainisch gesprochen haben.
Eine 38 Jahre alte Frau aus Dormagen soll am Sonntag, 26. Juli, gegen 6.50 Uhr am Raphaelsweg in der Dormagener Innenstadt das Auto eines Nachbarn in Brand gesteckt haben. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie die Frau einen mit Zeitungspapier und einer Flüssigkeit gefüllten Putzeimer anzündete und ihn unter das Auto stellte. Die Feuerwehr löschte auch diesen Brand. Durch die Hitze der Flammen wurde auch die Fensterscheibe eines angrenzenden Wohnhauses beschädigt. Die psychisch auffällige Frau hatte sich zunächst vom Tatort entfernt, war später jedoch wieder selbstständig zurückgekehrt und wurde in eine Fachklinik eingewiesen.
Am Montag, 27. Juli, befuhr ein 30-jähriger Dormagener gegen 17.17 Uhr mit seinem Quad die Sankt-Peter-Straße im Gewerbegebiet St. Peter in Richtung B9. Kurz vor Höhe der Einmündung zur Edisonstraße kam das Fahrzeug aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit der dortigen Bushaltestelle. Der 30-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das Quad wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die Scheibe der Haltestelle wurde beschädigt. Während der Unfallaufnahme war der Bereich teilweise gesperrt.
Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen. (-oli/md)
Bauer verlängert bis Juni 2030
Der TSV Bayer Dormagen hat den Vertrag mit dem Trainer der Zweitliga-Handballmannschaft, Julian Bauer, um drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2030 verlängert. Der 31-Jährige wechselte im Sommer 2024 vom SC Magdeburg an den Höhenberg und unterschrieb zunächst einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. Bereits Ende 2024 verlängerte der TSV die Zusammenarbeit vorzeitig bis 2027. „So eine Vertragsverlängerung ist im Leistungssport alles andere als selbstverständlich. Das weiß ich sehr zu schätzen. Für uns als Familie war die Entscheidung ein No-Brainer. Wir fühlen uns im Verein und mit dem gesamten Umfeld sehr wohl“, erklärte Bauer. „Ich möchte diese hochtalentierte Mannschaft kontinuierlich weiterzuentwickeln. Mich treibt der Anspruch an, Erfolg im Leistungssport nachhaltig und langfristig aufzubauen. Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit der Mannschaft und meinem Trainerteam weiterzugehen“, so der 31-Jährige. TSV-Handball-Geschäftsführer Björn Barthel sieht in der langfristigen Verlängerung einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Vereins: „Julian hat unserer Mannschaft eine klare Identität verliehen. Besonders beeindruckend ist, wie konsequent er junge Spieler fördert und gleichzeitig attraktiven, erfolgreichen Handball spielen lässt. Wir sind überzeugt, dass Julian der richtige Trainer ist, um den eingeschlagenen Weg in den kommenden Jahren erfolgreich fortzusetzen.“ (md/-oli)
Machbarkeitsstudie für Wertstoffhof wird geprüft
Im Stadtgebiet sorgen neben dem städtischen Baubetriebshof zahlreiche Flächenpaten dafür, dass Dormagen eine saubere Stadt ist und bleibt. Unterstütztung kommt zudem von der Gruppe „Rhein clean up“. Darüber hinaus sammeln einmal im Jahr mehr als 5.000 Freiwillige beim „Frühjahrsputz“ einen Vormittag lang zusammen den Müll im gesamten Stadtgebiet. Alle engagieren sich ehrenamtlich. Dafür bedankte sich die Stadt mit einer Einladung zum Austausch in der Kulle.
Rund 50 dieser Ehrenamtler nahmen an der Sauberkeitskonferenz teil, berichteten von ihren Erfahrungen und gaben Hinweise auf vorhandene Mängel. „Die Flächenpaten sind unsere Augen und Ohren in der Stadt, was die Sauberkeit angeht. Wir haben mehrere gute Ideen und Verbesserungsvorschläge mitnehmen können und werden einige davon zeitnah umsetzen. Ich danke allen Engagierten für ihren unermüdlichen Einsatz“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld. Die Verwaltung sei für alle Hinweise aus der Bürgerschaft dankbar, die über den Mängelmelder eingereicht werden. Eine Verbesserungsidee aus der Vergangenheit war unter anderem der Austausch von Müllbehältern. Dieser ist bereits teilweise umgesetzt. Insgesamt hat die Stadt aber noch nicht den passenden Behälter (Austausch bei einem kaputten Mülleimer) gefunden, der allen Ansprüchen genügt. Insgesamt gibt es mehr als 1.000 Müllbehälter im Stadtgebiet. An mehreren öffentlichen Mülleimern in der Innenstadt wurden zudem Sensoren installiert, die den Füllstand des Behälters aufzeichnen und übermitteln. So soll auch das Intervall der Leerung überprüft werden. Als nächstes soll dieses System in Straberg eingesetzt werden, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Eine weitere Idee zur Verbesserung der Müllentsorgung ist die Einführung eines Wertstoffhofes in Dormagen. Dann müssten die Bürger nicht mehr mit größeren Mengen an Unrat zur Mülldeponie nach Neuss fahren. Das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie liegt seit Mai vor und wird zurzeit verwaltungsintern geprüft. Der Stadtrat muss danach überlegen, wie die Finanzierung eines solchen Wertstoffhofes gesichert werden kann.
Da sich die Kosten für die Entsorgung von wildem Müll jährlich in Dormagen auf rund 600.000 Euro belaufen, plant die Stadt zudem eine Aufklärungskampagne. „Wenn wir die 600.000 Euro Entsorgungskosten einsparen würden, könnten wir dafür beispielsweise zwei nagelneue Spielplätze oder drei Skater- oder Calisthenics-Anlagen bauen, 400 bis 500 neue Bäume pflanzen oder einen Bürgerhaushalt einführen“, so der Verwaltungschef. Geplant ist zudem eine erneute Taschenaschenbecheraktion, bei der die kleinen Behälter an Raucher ausgeteilt werden. Zeitgleich wird das im Laufe des Jahres personell verstärkte Ordnungsamt durch mehr Kontrollen und Gespräche mehr Aufklärungsarbeit leisten. Für eine originelle Reduzierung der Zigarettenkippen sollen demnächst öffentliche Abstimm-Aschenbecher sorgen. Die speziellen Kästen sind in zwei Hälften geteilt mit zwei getrennten Einwurfschlitzen. Jede Öffnung steht für eine Antwort auf eine einfache Frage. Mit der Entsorgung ihrer Zigarettenkippe geben Raucher so gleichzeitig ihre Stimme ab. Durch eine transparente Vorderseite ist der Abstimmungsstand jederzeit sichtbar.
Aus der Bürgerschaft selbst kommen über den Mängelmelder jährlich mehrere tausend Hinweise. 2025 waren es 2.984 Meldungen, bis zum 30. Juni 2026 bereits 1.730. Einige von ihnen stammen auch von den Flächenpaten, die auch bei dem jetzigen Austausch weitere gute Hinweise gaben. Alle Hinweise und Ideen wurden von der Verwaltung aufgenommen und werden nun geprüft. (-oli/md)
13 Einbrüche im Kreisgebiet
Im Laufe der vergangenen Woche ist es im Gebiet des Rhein-Kreises Neuss zu insgesamt 13 Einbrüchen gekommen. Viermal schlugen die Einbrecher dabei in Jüchen zu, drei Taten wurden in Grevenbroich registriert, jeweils zwei in Neuss und Meerbusch sowie jeweils eine Tat in Dormagen und Korschenbroich. Die Taten in Dormagen sowie jeweils eine in Grevenbroich, Jüchen und Neuss blieben nach aktuellem Ermittlungsstand der Poliztei im Versuchsstadium stecken. In allen Fällen nimmt die Kripo Zeugenhinweise unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen.
Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss rät gerade bei den aktuell hochsommerlichen Temperaturen zur Vorsicht: Auch wenn es heiß ist, sollten Türen und Fenster nicht offenbleiben, wenn man nicht im Haus oder in der Wohnung ist. Solche Einstiegsmöglichkeiten werden von Verbrechern ausgenutzt, um sich Zutritt zu verschaffen. Bei verdächtigen Beobachtungen sollte sofort die Polizei unter 110 informiert werden. (md/-oli)
Altpapier ab in Container
Der mobile Altpapiercontainer der Firma EGN steht im Auftrag der Stadt Dormagen am Samstag, 1. August, an folgenden Standorten im Stadtgebiet: Schützenplatz an der Ecke Walhovener Straße/B9 in Rheinfeld von 8 bis 9 Uhr, Rheintorplatz in Zons von 9.30 bis 10.30 Uhr,
Sportparkplatz in Stürzelberg von 10.45 bis 11.45 Uhr, Parkplatz der Gesamtschule in Nievenheim von 12.30 bis 13.30 Uhr und Schützenplatz in Hackenbroich von 13.45 bis 14.45 Uhr. (md/-oli)
Täter namentlich bekannt
In einem Lebensmitteldiscounter an der Wilhelm-Zaun-Straße in Delrath soll ein 17 Jahre alter Jugendlicher am Montag, 27. Juli, gegen 13.20 Uhr eine Stange Zigaretten im Wert von annähernd 100 Euro gestohlen und einen Angestellten mit einem Messer bedroht haben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Dormagener den Discounter in Begleitung von zwei Gleichaltrigen betreten. Während einer seiner Begleiter an der Kasse bezahlte, nahm der 17-Jährige eine Stange Zigaretten und verließ den Laden ohne zu bezahlen. Vor dem Eingang fiel ihm die Stange herunter, ein 23 Jahre alter Angestellter hob die Zigaretten auf. Daraufhin zog der Jugendliche ein bereits geöffnetes Klappesser aus dem Hosenbund, bedrohte den Angestellten und forderte die Herausgabe der Tabakwaren. Danach entfernte sich der namentlich bekannte Täter mit seiner Beute. (md/-oli)
Drei Einsätze in drei Tagen
Am Samstag, 25. Juli, kam es gegen 16.45 Uhr zu einem Brand in einer leerstehenden Tennishalle am Mühlenbuschweg in Straberg. Dort brannten etwa fünf Quadratmeter Unrat auf dem Boden, die von der Feuerwehr gelöscht wurden. Ein Zeuge hatte drei Jungen im Alter von elf bis 15 Jahren gesehen. Sie waren zur Rückseite des Gebäudes gegangen und wenig später in Richtung Mühlenbuschweg davongelaufen. Unmittelbar danach bemerkte der Zeuge Rauch. Eines der Kinder soll einen Rucksack getragen haben. Alle drei sollen Russisch oder Ukrainisch gesprochen haben.
Eine 38 Jahre alte Frau aus Dormagen soll am Sonntag, 26. Juli, gegen 6.50 Uhr am Raphaelsweg in der Dormagener Innenstadt das Auto eines Nachbarn in Brand gesteckt haben. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie die Frau einen mit Zeitungspapier und einer Flüssigkeit gefüllten Putzeimer anzündete und ihn unter das Auto stellte. Die Feuerwehr löschte auch diesen Brand. Durch die Hitze der Flammen wurde auch die Fensterscheibe eines angrenzenden Wohnhauses beschädigt. Die psychisch auffällige Frau hatte sich zunächst vom Tatort entfernt, war später jedoch wieder selbstständig zurückgekehrt und wurde in eine Fachklinik eingewiesen.
Am Montag, 27. Juli, befuhr ein 30-jähriger Dormagener gegen 17.17 Uhr mit seinem Quad die Sankt-Peter-Straße im Gewerbegebiet St. Peter in Richtung B9. Kurz vor Höhe der Einmündung zur Edisonstraße kam das Fahrzeug aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit der dortigen Bushaltestelle. Der 30-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das Quad wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die Scheibe der Haltestelle wurde beschädigt. Während der Unfallaufnahme war der Bereich teilweise gesperrt.
Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen. (-oli/md)
Bauer verlängert bis Juni 2030
Der TSV Bayer Dormagen hat den Vertrag mit dem Trainer der Zweitliga-Handballmannschaft, Julian Bauer, um drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2030 verlängert. Der 31-Jährige wechselte im Sommer 2024 vom SC Magdeburg an den Höhenberg und unterschrieb zunächst einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. Bereits Ende 2024 verlängerte der TSV die Zusammenarbeit vorzeitig bis 2027. „So eine Vertragsverlängerung ist im Leistungssport alles andere als selbstverständlich. Das weiß ich sehr zu schätzen. Für uns als Familie war die Entscheidung ein No-Brainer. Wir fühlen uns im Verein und mit dem gesamten Umfeld sehr wohl“, erklärte Bauer. „Ich möchte diese hochtalentierte Mannschaft kontinuierlich weiterzuentwickeln. Mich treibt der Anspruch an, Erfolg im Leistungssport nachhaltig und langfristig aufzubauen. Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit der Mannschaft und meinem Trainerteam weiterzugehen“, so der 31-Jährige. TSV-Handball-Geschäftsführer Björn Barthel sieht in der langfristigen Verlängerung einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Vereins: „Julian hat unserer Mannschaft eine klare Identität verliehen. Besonders beeindruckend ist, wie konsequent er junge Spieler fördert und gleichzeitig attraktiven, erfolgreichen Handball spielen lässt. Wir sind überzeugt, dass Julian der richtige Trainer ist, um den eingeschlagenen Weg in den kommenden Jahren erfolgreich fortzusetzen.“ (md/-oli)








