Stadtrat beschloss Feuerwerksverbote

In der Zonser Altstadt, am Kloster Knechtsteden und in Teilen von Hackenbroich gelten zum Jahreswechsel 2026/27 Feuerwerksverbote. Das hat der Rat der Stadt Dormagen in seiner Sitzung am Donnerstag, 5. November, einstimmig beschlossen. Mit den Verboten soll insbesondere die Sicherheit rund um die Silvesteraktivitäten erhöht werden. In der Zonser Altstadt und am Kloster Knechtsteden wird das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk der Kategorie F2 untersagt. Dazu zählen beispielsweise Raketen, Böller und Feuerwerksbatterien. Ziel ist es, die historischen und denkmalgeschützten Gebäude vor Bränden und Schäden zu schützen. Kleinfeuerwerk wie Wunderkerzen und Knallerbsen bleibt weiterhin erlaubt.

Auch für Teile von Hackenbroich beschloss der Stadtrat einstimmig ein Feuerwerksverbot. Hintergrund sind wiederholte gefährliche Vorfälle im sogenannten Flussviertel, bei denen in den vergangenen Jahren unter anderem Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mit Feuerwerkskörpern beworfen wurden. Neben dem Verbot des Abbrennens ist im Bereich des Kreisverkehrs Neckarstraße und Salm-Reifferscheidt-Allee auch das Mitführen entsprechender Feuerwerkskörper untersagt. Die Regelungen sollen dazu beitragen, die Anwohnenden sowie die Einsatzkräfte in der Silvesternacht besser zu schützen. (md/-oli)

Zweimal „Musik zum Advent“

Mit festlichen Klängen möchte der Musikzug der Feuerwehr Dormagen die Besucher auf die Weihnachtszeit einstimmen. Unter dem Titel „Musik zum Advent“ lädt die Feuerwehrkapelle, wie sie im Volksmnund oft genannt wird, für Sonntag, 20. Dezember, zu zwei Konzerten in die Kirche St. Martinus an der Hubertusstraße 1a in Zons ein. Die Konzerte beginnen um 15 Uhr und um 18 Uhr. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Der Eintritt kostet 12 Euro pro Person. Kinder im Alter bis zwölf Jahre zahlen 6 Euro für ihr Ticket. Eintrittskarten sind im Vorverkauf in der City-Buchhandlung Dormagen, Kölner Straße 110, und online auf www.musikzug-ffw-dormagen.de erhältlich. (-oli/md)

Buche muss gefällt werden

„Mit großem Bedauern“, so Verwaltungsleiter Frank Wyrich, muss die katholische Kirchengemeinde St. Michael Dormagen eine große Buche an der Kirche Maria vom Frieden an der Sebastian-Bach-Straße fällen lassen, um die Verkehrssicherungspflicht zu wahren. „Der Baum ist von einem Pilz befallen, wodurch seine Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet ist“, begründete Wyrich die Maßnahme. Es ist vorgesehen, den Stamm bis zu einer Höhe von etwa drei Metern stehen zu lassen. Als sogenannter Totholzstamm bietet er so auch künftig zahlreichen Tieren einen wichtigen Lebensraum. Er kann beispielsweise Vögeln, Insekten und anderen Kleinsttieren als Rückzugs- und Nistmöglichkeit dienen. (md/-oli)

Rheinturm wegen Sanierung gesperrt

Mit Denkmalfördermitteln des Landes NRW und beträchtlichem Engagement der Eigentümer wird das südliche Entree von Zons am Rheintor in den kommenden Wochen aufgewertet. Neben dem mittelalterlichen Stadttor steht das ehemalige Zollhaus, in dem sich heute unter anderem ein Eiscafé befindet. Dort wird die bröckelnde Putzfassade rund um die aus dem Mauerwerk hervorschauenden Basaltsteine instandgesetzt. Für die Sanierungsarbeiten müssen Baugerüste auch im Bereich zwischen dem inneren und dem äußeren Stadttor errichtet werden. Da sich auf dieser Seite die Rettungsfenster des Rheinturms befinden, ist eine öffentliche Nutzung des Turms während der Bauphase aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Der Turm wird daher vom 5. November bis einschließlich 4. Dezember für die Öffentlichkeit gesperrt. In Folge dessen können dort in dem Zeitraum auch keine Führungen stattfinden. Betroffen ist davon auch der nächste reguläre Führungstermin am 8. November, der von der SWD abgesagt wurde. Stand heute können die öffentlichen Führungen am 13. Dezember um 14 Uhr und um 15.30 Uhr wie geplant ablaufen. (-oli/md)

Amt zieht Freitag um

Das Rentenversicherungsamt der Stadt Dormagen zieht am Freitag, 6. November, aus den Räumen am Eingang des Familienbüros (Ecke Römerstraße/Castellstraße) in seine neuen Räume am Haupteingang des Neuen Rathauses am Paul-Wierich-Platz 2 um. Aufgrund des Umzugs können am Freitag keine Dienstleistungen angeboten werden. Ab Montag, 9. November, steht das Rentenversicherungsamt den Bürgern am neuen Standort wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung: montags von 8.30 bis 12 Uhr, dienstags von 8.30 bis 12 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr und freitags von 8.30 bis 12 Uhr. (-oli/md)

Vierfach: CDU hört zu

Unter dem Motto „Die CDU hört zu“ stellen sich André Heryschek (Kreistagsabgeordneter), Tina Kühn (Ratsmitglied) und Ulrich Millen (Vorsitzender CDA Dormagen) dem Gespräch mit allen Interessierten. Diese sind am Samstag, 7. November, von 10 bis 12 Uhr in der CDU-Geschäftsstelle an der Kölner Straße 116 in der Fußgängerzone willkommen, um Fragen zu stellen, Kritik zu äußern oder Verbesserungsvorschläge zu machen. Mit dabei sein wird auch die CDU-Landtagsabgeordnete Heike Troles, die unter anderem Dormagen in ihrem Walhkreis hat. (-oli)

Schuss ging in Fuß

Am Samstag, 31. Oktober, hat ein Unbekannter am Krokusweg in Rheinfeld gegen 19.15 Uhr mindestens einen Schuss auf einen 46-Jährigen abgegeben. Rettungskräfte transportierten das schwer verletzte Opfer in ein Krankenhaus. Das Motiv für die Tat ist bislang unklar. Hinweise zur Tatwaffe liegen ebenfalls noch nicht vor.

Der Dormagener hatte die Haustür geöffnet, nachdem es geklingelt hatte. Vor der Tür stand ein weiß gekleideter Mann, der eine Horrormaske trug. In der Hand hielt er eine weiße Plastiktüte. Unmittelbar danach traf den Hausbewohner ein Schuss in den Fuß. Danach flüchtete der Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Für das Opfer bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr. Die Polizei kann derzeit keine weiteren Auskünfte geben, ist bei der Klärung der Tat aber dringend auf Zeugen angewiesen. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich umgehend beim Kommissariat 11 der Kriminalpolizei unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (-oli/md)