Trauerspaziergang

Der monatliche „Trauerspaziergang“ der Hospizbewegung Dormagen lädt Menschen dazu ein, sich in der Natur zu bewegen und einen neuen Zugang zu ihrer Trauer zu finden. In den etwa anderthalb Stunden gibt es Raum für Stille und für Gespräche mit anderen Trauernden. Interessierte sind eingeladen, an dem von ausgebildeten Trauerbegleiterinnen begleiteten, kostenfreien Angebot am Samstag, 24. Januar, ab 14 Uhr teilzunehmen. Treffpunkt ist die Bushaltestelle am Parkplatz vor dem Klosterhof in Knechtsteden. Weitere Infos gibt es unter Tel. 02133/47 86 61 oder per E-Mail an buero@hospizbewegung-dormagen.de. (-oli)

Wahlen zum Erbentag

Die Erbentagswahl des Deichverbandes Dormagen/Zons geht am Sonntag, 18. Januar, von 8 bis 18 Uhr in der Deichzentrale des Deichverbandes an der Uferstraße 19b in Stürzelberg über die Bühne. Wahlberechtigt sind alle stimmberechtigten Verbandsmitglieder des Deichverbandes. Gesucht wird ein weiteres Mitglied des Erbentages. Nach dem Ausscheiden von Mitgliedern muss die in der Satzung erforderliche Anzahl von 14 Mitgliedern wieder erreicht werden. (md/-oli)

Bäume durchforsten

Im Waldstück an der Adolf-von-Menzel-Straße (Kolping-Siedlung) und am Bürgerwald (am Malerviertel II) in Dormagen-Nord werden aus Sicherheitsgründen in den kommenden Wochen tote, eng stehende und stark geschädigte Bäume entnommen. Es handelt sich nach Angaben der Stadt um eine Maßnahme im Rahmen einer regelmäßigen Durchforstung. Das Ziel sei es, den gesunden Bäumen und Jungpflanzen mehr Raum zu geben. Die Maßnahme wird vom städtischen Grünflächenamt gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW vorgenommen. (-oli/md)

Parkplatzgebühr erhöht

Am Tannenbusch in Delhoven wurde die Parkplatzgebühr zum 1. Januar für die Wochenendtage von 2,50 auf 3 Euro erhöht. Grund dafür sind nach Angaben der Stadt Dormagen gestiegene Kosten in mehreren Bereichen. Dazu zählen unter anderem steigende Ausgaben für Futter und Pflege infolge einer zunehmend vielfältigeren und anspruchsvolleren Tierhaltung sowie höhere Kosten für die Instandhaltung des Geländes inklusive der Parkflächen. Der Eintritt in den Tierpark selber ist weiterhin kostenlos. (-oli/md)

Cannabis-Shops ausgehoben

Einsatzkräfte der Polizei in Hamburg und der Polizei im Rhein-Kreis Neuss haben am Montag, 12. Januar, in Hamburg und Dormagen jeweils zwei Cannabis-Shops sowie zwei Wohnungen durchsucht und unter anderem mehrere Kilogramm Cannabidiol-Blüten (CBD-Blüten) beschlagnahmt.

Ein Hinweis führte die Beamten des Drogendezernates des Landeskriminalamtes Hamburg (LKA 68) auf die Spur eines 39-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Im Rahmen der Ermittlungen verdichteten sich die Anhaltspunkte, dass er als Betreiber zweier Cannabis-Shops in der Hamburger HafenCity und in Dormagen gewerbsmäßig illegal Handel mit Cannabis betreibt. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse beim zuständigen Amtsgericht, die gestern Vormittag vollstreckt wurden. In dem Geschäft am Überseeboulevard beschlagnahmten die Polizisten unter anderem circa 3,9 Kilogramm CBD-Blüten, rund 150 Gramm Haschisch, vorgedrehte Joints sowie Verpackungsmaterialien. In der Filiale in Dormagen, die mittlerweile durch einen 45-jährigen Deutschen betrieben wird, stellten die Einsatzkräfte rund 850 Gramm CBD-Blüten sicher.

In einer von dem 39-Jährigen angemieteten Wohnung in der Oeverseestraße beschlagnahmten die Ermittler weitere etwa 2,6 Kilogramm CBD-Blüten und etwa 200 Gramm Haschisch. In seiner Dormagener Wohnung wurden keine verfahrensrelevanten Gegenstände entdeckt. Neben den Ermittlungen gegen die beiden Filialbetreiber führen die Strafverfolgungsbehörden nun auch Ermittlungen gegen einen 22-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der als Verkäufer in dem Shop in der HafenCity tätig war. Geprüft wird auch, welchen Wirkstoffgehalt die CBD-Blüten aufweisen. (md/-oli)

In Nachbarschaft aufpassen

In der vergangenen Woche ist es insgesamt zu 16 Einbrüchen respektive Einbruchsversuchen im Gebiet des Rhein-Kreis Neuss gekommen. In Neuss schlugen mutmaßliche Einbrecher sechs Mal zu. Vier Taten hat die Polizei in Meerbusch verzeichnet sowie jeweils zwei Taten in Korschenbroich, Grevenbroich und Dormagen. Einbrecher nutzen gezielt den Schutz der frühen Dunkelheit, um in Häuser und Wohnungen einzudringen. Die Polizei ermittelt in jedem Fall, ruft aber auch die Bevölkerung auf, bei der Einbruchsbekämpfung mitzuwirken. Zum einen hilft erwiesenermaßen eine aufmerksame Nachbarschaft: Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte sofort den Notruf 110 wählen und mögliche Details – Zahl der Verdächtigen, Personenbeschreibung, Fluchtwege und -fahrzeuge – übermitteln.

Außerdem können Eigentümer und Mieter von Häusern und Wohnungen durch entsprechende Sicherungsmaßnahmen bereits im Vorfeld verhindern, dass es zu einem Einbruch kommt. Einbrecher agieren häufig unter Zeitdruck und mit einfachen Werkzeugen, wenn der Einstieg noch sofort gelingt, lassen sie meist von ihrem Vorhaben ab. Deswegen können Sicherungen an besonders beliebten Angriffspunkten – etwa Fenstern oder Terrassentüren – helfen. Welche Möglichkeiten es hierzu gibt, dazu beraten Experten der Polizei bei kostenfreien Vor-Ort-Terminen, die unter Tel. 02131/300-0 vereinbart werden können. (md/-oli)

Fahrerflucht: Zeugen gesucht

Im Nachgang eines Unfalls, der sich am Dienstag, 30. Dezember 2025, ereignet hat, ist die Polizei nun auf der Suche nach einem flüchtigen Autofahrer. Dieser soll in Dormagen gegen 6.40 Uhr von der Johannes-Bock-Straße kommend in die Nettergasse, Fahrtrichtung K18, abgebogen sein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem 40-jährigen Fahrradfahrer, der auf der Nettergasse fuhr. Dieser kam zu Fall und verletzte sich leicht. Der Autofahrer setzte seine Fahrt offenbar fort, ohne anzuhalten.Unterwegs war er in einem schwarzen BMW mit Kölner Kennzeichen. Hinweise nimmt die Polizei per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de oder unter Tel. 02131/300-0 an. (md/-oli)