Zwei Einbrüche vor Ort

In der vergangenen Woche ist es zu 23 Einbrüchen respektive Einbruchsversuchen im Kreisgebiet gekommen. In Neuss schlugen Einbrecher neunmal zu. Sechs Taten hat die Polizei in Kaarst verzeichnet sowie drei Taten in Grevenbroich. In Dormagen und Meerbusch kam es zu jeweils zwei Taten. In Rommerskirchen waren Einbrecher einmal aktiv.

Einbrecher nutzen gezielt den Schutz der frühen Dunkelheit, um in Häuser und Wohnungen einzudringen. Die Polizei ermittelt in jedem Fall, ruft aber auch die Bevölkerung auf, bei der Einbruchsbekämpfung mitzuwirken. Zum einen hilft erwiesenermaßen eine aufmerksame Nachbarschaft: Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte sofort den Notruf wählen und mögliche Details – Zahl der Verdächtigen, Personenbeschreibung, Fluchtwege und -fahrzeuge – übermitteln.

Außerdem können Eigentümer und Mieter von Häusern und Wohnungen durch entsprechende Sicherungsmaßnahmen bereits im Vorfeld verhindern, dass es zu einem Einbruch kommt. Einbrecher agieren häufig unter Zeitdruck und mit einfachen Werkzeugen, wenn der Einstieg noch sofort gelingt, lassen sie meist von ihrem Vorhaben ab. Deswegen können Sicherungen an besonders beliebten Angriffspunkten – etwa Fenstern oder Terrassentüren – helfen. Welche Möglichkeiten es hierzu gibt, dazu beraten Experten der Polizei bei kostenfreien Vor-Ort-Terminen, die unter Tel. 02131/300-0 vereinbart werden können. (md/-oli)