In der vergangenen Woche ist es insgesamt zu 16 Einbrüchen respektive Einbruchsversuchen im Gebiet des Rhein-Kreis Neuss gekommen. In Neuss schlugen mutmaßliche Einbrecher sechs Mal zu. Vier Taten hat die Polizei in Meerbusch verzeichnet sowie jeweils zwei Taten in Korschenbroich, Grevenbroich und Dormagen. Einbrecher nutzen gezielt den Schutz der frühen Dunkelheit, um in Häuser und Wohnungen einzudringen. Die Polizei ermittelt in jedem Fall, ruft aber auch die Bevölkerung auf, bei der Einbruchsbekämpfung mitzuwirken. Zum einen hilft erwiesenermaßen eine aufmerksame Nachbarschaft: Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte sofort den Notruf 110 wählen und mögliche Details – Zahl der Verdächtigen, Personenbeschreibung, Fluchtwege und -fahrzeuge – übermitteln.
Außerdem können Eigentümer und Mieter von Häusern und Wohnungen durch entsprechende Sicherungsmaßnahmen bereits im Vorfeld verhindern, dass es zu einem Einbruch kommt. Einbrecher agieren häufig unter Zeitdruck und mit einfachen Werkzeugen, wenn der Einstieg noch sofort gelingt, lassen sie meist von ihrem Vorhaben ab. Deswegen können Sicherungen an besonders beliebten Angriffspunkten – etwa Fenstern oder Terrassentüren – helfen. Welche Möglichkeiten es hierzu gibt, dazu beraten Experten der Polizei bei kostenfreien Vor-Ort-Terminen, die unter Tel. 02131/300-0 vereinbart werden können. (md/-oli)









