Die Stadt Dormagen hat die Instandsetzung der Kunstrasenplätze in Zons, Straberg und Nievenheim abgeschlossen. Anfang September waren auf insgesamt vier Plätzen Verklumpungen des verwendeten Kunststoffgranulats festgestellt worden (wir berichteten in unserer Printausgabe).
Eine Fachfirma das verklumpte Material auf drei Sportanlagen entfernt und durch Quarzsand ersetzt. Damit stehen die Plätze den Vereinen ab sofort wieder für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung. Ursache der Verklumpungen war die nachlassende Beständigkeit des bisher verwendeten Kunststoffgranulats. Durch Alterung sowie die Einwirkung von Hitze und Sonneneinstrahlung kann das Material mit der Zeit seine ursprüngliche Beschaffenheit verlieren und verkleben. Aufgrund der damit verbundenen Verletzungsgefahr für die Sportler sowie möglicher Schäden am Kunstrasen mussten die Anlagen in Zons, Straberg, Nievenheim und Horrem gesperrt werden. Die Stadt stellte den Vereinen zwischenzeitlich Ersatzflächen auf anderen Sportanlagen und in Sporthallen zur Verfügung, sodass der Trainingsbetrieb fortgesetzt werden konnte.
Mitte November sollen abhängig von der Witterung auch die Sportanlage in Stürzelberg und das Kunstrasenkleinspielfeld in Horrem bearbeitet werden. In Stürzelberg erfolgt der Austausch vorsorglich, da dort das gleiche Füllmaterial verwendet wurde und somit ebenfalls Verklumpungen entstehen könnten. Ein frühzeitiger Austausch soll verhindern, dass sich das Material später nur noch schwer entfernen lässt. Die Stadt rechnet mit Gesamtkosten mit einem mittleren fünfstelligen Bereich. (-oli/md)
Der Bürger-Schützen-Verein (BSV) Dormagen hat ein neues Führungsduo: neuer Vorsitzender ist Sascha Polensky (links), neuer Regimentsoberst ist Volker Bruns. Sie wurden am Freitag, 16. Oktober, auf der gut besuchten Generalversammlung mit 248 stimmberechtigten Mitgliedern im Schützenhaus gewählt. Polensky, der vor seiner Wahl als Grenadiermajor zurücktrat, hatte keinen Gegenkandidaten. Nach dem einstimmigen Votum sprach er von einem „überwältigenden Ergebnis“. Da es sich um eine Ersatzwahl handelte, läuft seine Amtszeit nur über zwei Jahre. Der Adjutant von Generaloberst Andreas Ludwig, der sich an diesem Abend am Ende seiner Amtszeit – wie schon lange im Vorfeld angekündigt – unter minutenlangen, stehenden Ovationen von „seinen“ Schützen verabschiedete, hatte hingegen zwei Gegenkandidaten. In geheimer Wahl setzte sich Bruns mit großer Mehrheit der abgegebenen Stimmen gegen Martin Heinrichs und Hans-Jürgen Obladen durch. Zu seinem Adjutanten ernannte er direkt danach Matthias Hau junior. Die Amtszeit des neuen Regimentschefs, der bei seiner Vorstellung vor dem Wahlgang angekündigt hatte, er werde seinen Oberstehrenabend im Falle seiner Wahl mit den Schützen zusammenlegen und gemeinsam feiern, beträgt vier Jahre. Ursprünglich wollte Bruns nur für zwei Jahre als eine Art Übergangslösung kandidieren, hatte sich aber umentschieden: „Ich stehe hier, um für die vollen vier Jahre gewählt zu werden.“





