Die Stadt Dormagen erhält Bundesmittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien für die Sanierung der Zonser Windmühle. Darüber informierte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen, Carl-Philipp Sassenrath (CDU): „Ich freue mich sehr, dass es uns gemeinsam gelungen ist, diese Unterstützung einzuwerben.“ Die Windmühle sei ein Wahrzeichen der Region und dank der Bundesförderung „kehrt dieses prägende Wahrzeichen nun zurück“, erklärte der Neusser.
Die Förderung erfolgt im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms des Bundes und ist Teil der Kulturbau-Offensive des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer. Für die aktuelle Förderrunde stellt der Bund bundesweit insgesamt 120 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesem Programm werden national bedeutsame oder das kulturelle Erbe mitprägende Denkmäler bei ihrer Erhaltung unterstützt. Gefördert werden insbesondere Maßnahmen zur Substanzerhaltung und Restaurierung denkmalgeschützter Bauwerke.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 300.000 Euro. 108.901,66 Euro davon steuert nun der Bund hinzu. Konkret geht es um die dringend notwendige Erneuerung der Galerie der Windmühle. Ohne die Instandsetzung hätte sie aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen. Auch die Flügel der Mühle werden instandgesetzt. Zudem ist geplant, diese elektrisch drehbar zu machen. „Gerade in Zeiten knapper kommunaler Haushalte ist es wichtig, dass der Bund Verantwortung für unser kulturelles Erbe übernimmt und in unsere Geschichte investiert“, führte dazu der SPD-Bundestagsabgeordnete Daniel Rinkert aus. Auch der Grevenbroicher veröffentlichte zu der Förderung eine Pressemitteilung. (md/-oli)









