Königinnentag in Gohr

Im Rahmen des diesjährigen Jubiläums (100 Jahre) veranstaltet die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Gohr um ihren Brudermeister Michael Klefisch den Königinnentag des Bezirksverbandes Nettersheim. Im Festzelt am Bruderschaftsweg wird am Samstagabend, 7. März, gefeiert. Los geht es schon um 16.30 Uhr mit einem kleinen Festzug zur Pfarrkirche St. Odilia, wo um 17 Uhr der Festgottesdienst beginnt. Um 17.45 Uhr heißt es Antreten für den Abmarsch zum Festzelt. Dort startet um 19 Uhr der Festball mit allen Ehrengästen und Gästen, in dessen Rahmen es Ehrungen der Königspaare geben wird. (md/-oli)

Bilanz der Polizei

In der vergangenen Woche ist es insgesamt zu 17 Einbrüchen beziehungsweise Einbruchsversuchen im Kreisgebiet gekommen. In Grevenbroich und Neuss schlugen mutmaßliche Einbrecher jeweils sechsmal zu. In Rommerskirchen verzeichnet die Polizei zwei Taten, in Dormagen und Jüchen jeweils eine Tat. In Meerbusch kam es zu einem Einbruch. Das Kriminalkommissariat 14 der Polizei im Rhein-Kreis Neuss hat die Ermittlungen übernommen. Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte sich mit der Polizei unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de in Verbindung setzen. (md/-oli)

Hospizbewegung bildete Ehrenamtlich fort

Für die 35 Teilnehmer der Hospizbewegung Dormagen war es ein intensives Fortbildungswochenende im Kloster Langwaden. Dr. Annette Wille-Friederichs, Fachärztin für Innere Medizin und Palliativärztin sowie Klinische Direktorin des SAPV-Teams Köln, Rheinisch-Bergischer-Kreis und Dormagen, referierte über aktuelle und zugleich sensible Themen: den rechtlichen Rahmen des assistierten Suizids, Fragen der Suizidprävention, das sogenannte Sterbefasten, die palliative Sedierung sowie den Umgang mit Notfällen im ehrenamtlichen Einsatz. Die Ehrenamtlichen setzten sich intensiv mit medizinischen, ethischen und juristischen Aspekten auseinander und mit ihrer eigenen hospizlichen Haltung: Wo beginnt Selbstbestimmung? Wo braucht es Schutz? Wie können wir aufmerksam zuhören, ohne vorschnell zu bewerten?  Deutlich wurde: Suizidprävention hat Vorrang. Palliativmedizin bedeutet, Menschen in schwerer Krankheit „wie mit einem Mantel zu umhüllen“ – ihre Lebensqualität, Würde und Selbstbestimmung stehen im Mittelpunkt. Gleichzeitig braucht es Klarheit im Umgang mit Todeswünschen, um zwischen situativer Verzweiflung und einer freiverantwortlichen Entscheidung differenzieren zu können. Qualifizierte Fortbildungen sind für die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen unverzichtbar. Sie geben Ehrenamtlichen Sicherheit, Fachwissen, Raum für Reflexion und stärken damit die hospizliche Arbeit. (md/-oli)

„Schutzraum 1944“ besichtigen

Im März 1945 wurde Dormagen als letzte Stadt des heutigen Rhein-Kreises Neuss durch amerikanische Truppen befreit. 81 Jahre später erinnert der Verein „Luftschutzanlagen Rhein-Kreis Neuss“ an dieses historische Datum und lädt zur ersten Führung des Jahres ein. Die Sonderführung beginnt am Freitag, 6. März, um 19 Uhr in der Erinnerungsstätte am Raphaelshaus. Die ehemalige Luftschutzanlage wurde im Juni 2022 als begehbarer Lernort eröffnet und kann im Rahmen der Führung ausführlich erkundet werden. Im „Schutzraum 1944“ erhalten die Teilnehmer Einblicke in die allgemeine Geschichte des Luftschutzes, in die Besonderheiten der Dormagener Anlage sowie in die Ereignisse rund um den 6. März 1945. Darüber hinaus wird die ehrenamtliche Forschungs- und Dokumentationsarbeit des Vereins vorgestellt. Eine Anmeldung ist erforderlich und online auf  www.luftschutzanlagen-rhein-kreis-neuss.de möglich. (md/-oli)

Seniorennachmittag: Am 5. März für 22. April anmelden

Musik, Theater oder ein Vortrag in gemütlicher Atmosphäre, davor und danach anregende Gespräche bei einer Tasse Kaffee und Gebäck. Das ist das Erfolgsrezept der Senioren-Nachmittage. Das städtische Kulturbüro bietet 2026 in Kooperation mit dem Seniorenbeirat sechs eigens für Menschen im reiferen Lebensalter konzipierte Nachmittage in der Kulle an der Langemarkstraße an.

Nach dem bereits ausgebuchten Musik-Nachmittag mit einem Jugendchor aus dem Chorhaus St. Michael Dormagen am Mittwoch, 4. März, geht es am Mittwoch, 22. April, um 15 Uhr weiter. Bürgermeister Erik Lierenfeld und „Eddy the Butcher“ servieren den Gästen selbst zubereitete Currywürste mit verschiedenen Geschmacksstufen. Auszüge aus seiner kommenden Komödie „Bankräuberspiel (Sans Atout)“ zeigt das Galerietheater Zons am Mittwoch, 20. Mai. Am Mittwoch, 16. September, geht es mit Tanzaufführungen der Ballettetage Dormagen weiter. Unter der Leitung von Nina Bauer zeigt die „Schulcompanie DaCoDo“ ihr Können. Hoch im Kurs stehen die Vorträge von Dr. Stephen Schröder. Der Leiter des Kreisarchivs hält am Dienstag, 17. November, einen kurzweiligen Vortrag mit Regionalbezug. Der Programmreigen endet am Dienstag, 15. Dezember, musikalisch. Der Männerchor Bayer Dormagen stimmt mit Liedern zum Advent auf das Fest ein. Der Eintritt ist frei. Kaffee, Wasser und Gebäck werden kostenlos gereicht. Die Gäste sitzen an Tischen. Zwischen dem Geschehen auf der Bühne bleibt genug Zeit für Gespräche. Einlass ist jeweils um 14.30 Uhr, Beginn um 15 Uhr, das Ende gegen 17 Uhr.

Anmeldungen nimmt das Kulturbüro jeweils am Tag (ab 9 Uhr) nach einem Senioren-Nachmittag für den dann folgenden Termin unter Tel. 02133/257-4112 und per E-Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de entgegen. Am Donnerstag, 5. März, sind ab 9 Uhr die Anmeldungen für den Senioren-Nachmittag am 22. April möglich. (-oli/md)

Gedenken an Kriegsende

Der 5. März ist der Tag, an dem vor 81 Jahren der Zweite Weltkrieg vor Ort zu Ende ging: Dormagen wurde durch US-Truppen der Alliierten vom Nationalsozialismus befreit. Zur Erinnerung daran werden Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule gemeinsam mit der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin Katja Creutzmann einen Kranz am Mahnmal neben dem Haupteingang des Historischen Rathauses in der Innenstadt niederlegen. Das Gedenken beginnt am Donnerstag, 5. März, um 10 Uhr. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Dormagener Egmont Worms, der zusammen mit weiteren Vereinsvertretern an der Kranzniederlegung teilnehmen wird. Auch alle interessierten Bürger sind dazu eingeladen. (md/-oli)

Orgel Punkt mit Chieslak

Am Sonntag, 1. März, öffnet die Basilika Knechtsteden um 16 Uhr wieder ihre Pforten für den „Orgel Punkt“. Die neue Orgelkonzertreihe über jeweils 45 Minuten wird mit der Seelsorgebereichskirchenmusikerin Miroslawa Chieslak aus St. Marien, Neuss, fortgeführt. Sie wird eine kleine Epochenreise anbieten, die sich der fastenzeitlichen Musik verschreibt. Von der Renaissance bis hin zur Romantik bietet Chieslak das Präludium und die Fuge in g-Moll von Buxtehude, Musik von Böhm oder auch zeitgenössische Klänge von Wiesenberg an. In der illuminierten Klosterbasilika wird diesmal nur auf der historischen englischen Holt-Orgel von 1849 gespielt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. (md/-oli)