Benefizkonzert mit TonFolge

Am Sonntag, 6. November, beginnt in der Neuapostolischen Kirche in Horrem an der Weilerstraße 23 um 16 Uhr ein Benefizkonzert zu Gunsten der Hospizbewegung Dormagen. Das Ensemble „TonFolge“ mit Carsten Wüster (Klavier, Orgel), Jana Seibel-Schneider (Sopran) und Bernd Herholz (Leitung) spielt Chormusik zur stillen Zeit. Auf dem Programm stehen unter anderem Louis Lewandowski (Wie lieblich sind deine Wohnungen), Rudolf Mauersberger (Wie liegt die Stadt so wüst), Felix Mendelssohn Bartholdy (Verleih uns Frieden) sowie Werke von Reger, Durufle, Haßler, Humperdinck, Rutter, Rheinberger und anderen Komponisten. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Hospizbewegung vor Ort wird gebeten. Weitere Infos zur Arbeit der Hospizbewegung gibt es online auf www.hospizbewegung-dormagen.de. (-oli)

Fahrradfahrer verletzt

Ein 80 Jahre alter Fahrradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am gestrigen Donnerstag, 27. Oktober, gegen 11 Uhr an der Einmündung der Mathias-Giesen-Straße in die Emdener Straße im Einkaufs- und Gewerbepark TopWest leicht verletzt. Der Dormagener wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Senior hatte die Mathias-Giesen-Straße auf dem Geh- und Radweg in Richtung Kieler Straße befahren. Beim Überqueren der Kreuzung wurde er vom VW Golf eines 74 Jahre alten Autofahrers aus Köln erfasst und kam zu Fall. Der Fahrzeugführer hatte die Emdener Straße Richtung Mathias-Giesen-Straße befahren und beabsichtigt, an der Einmündung in Richtung Friedhof abzubiegen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Mann den Radfahrer übersehen, nachdem er zuvor mit seinem Wagen ein Stopp-Schild missachtet hatte. Da der Verletzte sein Fahrrad an der Unfallstelle zurücklassen musste, nahmen es Polizeibeamte zur Eigentumssicherung mit zur Wache. (md/-oli)

Sammelbilder im Heimatarchiv

Die Mitarbeiter des Heimatarchivs Worringen, Breiter Wall 4, präsentieren am Mittwoch, 2. November, eine Ausstellung mit und von Willi Goffart, einem Bayer-Ruheständler aus Dormagen. Der leidenschaftliche Sammler von Reklame-Sammelbildern ist im Besitz von zahlreichen Sammelbildern und ganzen Sammelalben, die er über Jahrzehnte gesammelt hat. Im Jahr 1992 setzte er seine Idee einer Tauschbörse erstmals in die Tat um. Zwei Jahrzehnte lang trafen sich im Bürgerhaus in  Horrem interessierte Sammler zum Tauschen, Kaufen und Verkaufen. Ständig war Goffart auf Antik- und Trödelmärkten unterwegs, um weitere Objekte für sein Hobby zu sammeln. Im Heimatarchiv wird nun eine Sammlung von Lesezeichen präsentiert. Unzählige interessante und teilweise historische Exemplare der vergangenen 120 Jahre werden dort zu sehen sein. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Vorstand bittet die Besucher um Verständnis, dass derzeit beim Betreten der Ausstellungsräume im Interesse aller Beteiligten die Pflicht zum Tragen eines Mundnasenschutzes besteht. (md/-oli)

Foto-Gruppe trifft sich

Die Gruppe „Fotografieren“ aus dem Netzwerk-Dormagen 55plus ist unter dem Motto „Raus aus dem Haus“ wieder gestartet. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 2. November, um 18 Uhr in der Innenstadt im Caritas-Mehrgenerationenhaus, Unter der Hecken 44. Dort geht es in die zweite Etage in den Offenen Treff (Aufzug vorhanden). Wer gerne fotografiert und auch mit der Handhabung der eigenen Digitalkamera vertraut ist, findet in der Gruppe „Fotografieren“ gleichgesinnte Menschen. Einmal im Monat trifft sich die Gruppe, jeweils am ersten Mittwoch im Monat von 18 bis 20 Uhr bei der Caritas. Dort werden auf USB-Sticks mitgebrachte Fotos auf einem Monitor angeschaut und besprochen, gemeinsam Schwerpunktthemen abgestimmt und die nächsten Fototouren geplant. Unter dem Motto „Raus aus dem Haus“ ist die Gruppe einmal im Monat auf vorher geplanten Touren zum Fotografieren unterwegs. Interessierte, die sich den Hobbyfotografen anschließen möchten, sind dazu jederzeit eingeladen. Weitere Infos gibt es bei Werner Bismar unter Tel. 01514/613 52 52 und online auf www.netzwerk-dormagen.de. (md/-oli)

Falsche Polizeibeamte

Am Montagnachmittag, 24. Oktober, erhielt ein lebensälterer Dormagener einen Anruf von vermeintlichen Polizeibeamten. Sie berichteten, dass sein Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei, da deren Mitarbeiter mit Kriminellen zusammenarbeiten würden. Er wurde im Laufe eines längeren Gesprächs weiter unter Druck gesetzt, bis er zu seiner Bank ging und einen hohen Geldbetrag abhob. Bei dem Geld, so der falsche Polizeibeamte am Telefon, könnte es sich um Falschgeld handeln, das der Senior übergeben sollte. Es wurde ein Treffpunkt an der Piwipper Straße in Rheinfeld vereinbart, an dem gegen 19.30 Uhr ein Unbekannter erschien und das Geld entgegennahm. Dieser behauptete, es handele sich in der Tat um Falschgeld; daher müsse er es sicherstellen. Erst im Nachhinein erkannte der Senior, dass es sich um einen Betrug gehandelt hatte. Er erstattete Anzeige. Der Unbekannte, der das Gedld mitnahm, soll zwischen 30 und 35 Jahre alt gewesen sein, von schlanker Statur und bekleidet mit einer schwarzen Kapuzenjacke und dunkler Hose. Er hatte dunkle Augen und die Kapuze über den Kopf gezogen. Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen übernommen. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 02131/300-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Weitere Informationen gibt es online auf https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/vorsicht-vor-betruegern. (md/-oli)

Drei weitere Todesopfer

Eine 81-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 79 und 85 Jahren – alle aus Neuss – sind in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 verstorben. Damit ist die Zahl der Todesopfer im Rhein-Kreis Neuss auf 658 gestiegen. Im Kreisgebiet ist bei 3.823 Personen (Vortag 3.617) eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen. In Dormagen gibt es 426 Infizierte (405), in Rommerskirchen sind es 126 (108). Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für den Rhein-Kreis bei 538,3 (528,2). (md/-oli)

Beratung zum Einbruchschutz

Ein Einbruch in das eigene Zuhause ist für viele Menschen ein schockierendes Ereignis. Neben dem finanziellen Verlust und den angerichteten Schäden bleibt bei vielen Betroffenen ein Gefühl von Angst und Unsicherheit zurück. Was viele Haus- und Wohnungseigentümer nicht wissen: Die meisten herkömmlichen Fenster und Türen bieten keinen ausreichenden Schutz vor Einbruch. Im Rhein-Kreis Neuss ereigneten sich laut Kriminalstatistik im vergangenen Jahr 470 solcher Wohnungseinbrüche. Dabei blieb es bei über der Hälfte der Taten – auch wegen vorhandener Sicherungstechnik – beim Versuch.

Unter dem Motto „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ rät die Polizei: „Lassen Sie sich von unseren Fachberatern kostenlos zum      Einbruchschutz beraten! Seien Sie in Ihrer Nachbarschaft aufmerksam! Wählen Sie im Verdachtsfall 110!“ Eigentümer und Mieter von Wohnungen und Häusern haben am Freitag, 28. Oktober, von 9 bis 16 Uhr die Möglichkeit, sich vom Fachberater der Polizei telefonisch beraten zu lassen. Interessierte erreichen ihn unter Tel. 02131/300-25522. (md/-oli)