Offene Denkmäler

Der „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 8. September, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wahrzeichen. Zeitzeugen der Geschichte“. Auch die Stadt Dormagen beteiligt sich auf Initiative der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erneut an dem bundesweiten Veranstaltungsprogramm. Zahlreiche Denkmaleigentümer und ehrenamtlich Mitwirkende ermöglichen ein vielfältiges Angebot: Die Eröffnungsveranstaltung beginnt um 11.30 Uhr im Handwerkertrakt des Klosters Knechtsteden. Dort werden nach einer Begrüßung durch die stellvertretende Bürgermeisterin Katja Creutzmann die historische Schmiede, die heute wieder für Reparaturarbeiten genutzt wird, und der Deutz-Dieselmotor aus dem Jahr 1929 vorgeführt. Insgesamt 16 historische Orte im Stadtgebiet und – zusätzlich zu den Öffnungszeiten – mehr als 25 Einzelaktionen wie Führungen und Präsentationen umfasst das Programm. Historische Orte unter anderem in Zons und Gohr sowie das römische UNESCO-Welterbe in der Innenstadt sowie die Bunker-Erinnerungsstätte am Raphaelshaus sind zu besichtigen. Das gilt als Besonderheit in diesem Jahr auch für die beiden jüdischen Friedhöfe in Zons und in der Innenstadt. Alle Angebote sind kostenlos. Das komplette Programm finden Interessierte online auf www.dormagen.de/denkmaltag. (-oli/md)

Wie bei Highlandgames

Zum Tag der offenen Tür laden die Dormagener „Black Mill Knights“ für Samstag, 14. September, von 10 bis 17 Uhr auf ihr Vereinsgelände in Horrem, Rudolf-Harbig-Weg 1 (Sportanlage des RS Horrem) ein. „Als renommiertes Highlandgames-Team öffnen wir unsere Türen, um allen Interessierten einen spannenden Einblick in unsere traditionsreiche Sportart zu gewähren. An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, die einzelnen Disziplinen der Highlandgames hautnah auszuprobieren und Ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Werfen Sie mit uns gemeinsam den Baumstamm, zeigen Sie Ihre Stärke beim Steinstoßen oder versuchen Sie sich im Tauziehen“, so Mike Lierenfeld. Auf die Kinder warten eine Hüpfburg und das Pänz Mobil. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an info@blackmillknights.de oderunter Tel. 0177/333 42 98. (-oli)

Einbruch war erfolgreich

Aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rheinfelder Straße in Rheinfeld wurden am Dienstag, 3. September, zwischen 14.30 und 19.30 Uhr diverse Gegenstände entwendet. Wie die mutmaßlichen Tatverdächtigen in die Wohnung gelangten, ist Teil der Ermittlungen, die das Kriminalkommissariat 14 führt. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 02133/300-0 an. (-oli)

Wer kennt diese Frau?

Am Freitag, 30. August, kam es gegen 12.25 Uhr zu einem versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Josef-Schwarz-Straße in Gohr. Jemand hatte versucht, die Terrassentür aufzuschieben. Als der Hausbewohner sein Wohnzimmer betrat, entfernte sich die mutmaßliche Einbrecherin in Richtung der Straße „In der Lüh“. Die Frau sei circa 160 Zentimeter groß gewesen, stämmig gebaut und habe dunkle Keidung getragen. Sie soll schwarzes Haar und eine Umhängetasche mit goldener Kette getragen haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter Tel. 02131/300-0 an. (-oli)

Kein Königsbewerber

Der im Jahr 1926 gegründete St. Hubertus Bürger-Schützen-Verein (BSV) Delrath muss vorerst ohne einen neuen Kronprinzen auskommen. Denn am Montagabend, 2. September, erklärte sich auch in der vom Vorstand verlängerten Bewerbungsfrist bis 18.20 Uhr kein Schütze bereit, am Schießstand direkt neben dem Festzelt auf den Königsvogel zu schießen. Es folgte eine Beratung des Vorstandes mit den anwesenden Zugführern. Um 18.25 Uhr stand fest: Es gibt kein Schießen, also auch keinen neuen Kronprinzen. Der BSV-Vorstand hält sich allerdings folgenden Option offen: Sollte sich im weiteren Jahresverlauf doch noch ein Kandidat finden, wird das Königsvogelschießen nachgeholt. Schon im Vorjahr hatte es am Schützenfestmontag in Delrath eine längere Hängepartie gegeben, ehe doch ein Schütze den Hut in den Ring warf. Der wurde am Freitagabend des Festwochenendes, 30. August, zum neuen Schützenkönig gekrönt: S. M. Marc I. (Pütz), an dessen Seite Königin Melanie Reichelt regiert. (O. Baum)

Auto fuhr einfach weg

Am Freitag, 30. August, kam es in Horrem zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 55-jährige Radfahrerin leicht verletzt wurde. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen fuhr sie gegen 7.30 Uhr auf der Heesenstraße auf einem Fahrradschutzstreifen in Richtung des Einkaufs- und Gewerbeparks „Top West“. An der Kreuzung zur Straße „Am Rath“ übersah ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer die vorfahrtsberechtigte Dormagenerin. Diese wollte dem Auto ausweichen, kam dabei zu Fall und verletzte sich leicht. Der Autofahrer entfernte sich in unbekannte Richtung, was den Tatbestand der Unfallflucht erfüllen könnte. Bei dem Auto handelt es sich vermutlich um einen schwarzen Kleinwagen mit Neusser Kennzeichen. Das Verkehrskommissariat 1 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter Tel. 02131/300-0 bei der Kripo zu melden. (-oli)

Start für U23 des TSV

Am Samstag, 7. September, startet die U23-Mannschaft des TSV Bayer Dormagen in die neue Handball-Saison der Regionalliga Nordrhein. Das erste Spiel is um 18.30 Uhr bei der HSG Siebengebirge-Thomasberg. Nach einer erfolgreichen ersten Regionalliga-Saison im vergangenen Jahr, in der die U23 überraschend den zweiten Platz belegte und bis kurz vor Saisonende um den Aufstieg mitspielte, stehen die Zeichen in dieser Saison auf Kontinuität und Weiterentwicklung. Mit Moritz Adam übernimmt ein neuer Trainer das Ruder. Der 32-Jährige war zuvor Sportlicher Leiter der JSG „Handball Köln“: „Unser Ziel ist es, eine stabil gute Leistung abzurufen und uns einen sicheren Platz in der Tabelle zu erspielen. Ob es erneut für die Top-Plätze reicht, wird sich im Laufe der Saison zeigen.“ Auch der Kader der U23 hat sich in der Sommerpause verändert. Einige erfahrene Spieler wie Torwart Matthias Broy und Rückraumspieler Luca Rügenberg haben den Verein verlassen. Dafür verstärken drei Neuzugänge den Kader: Die Torhüter Janik Dürselen aus Neuss und Benjamin Ludorf von interaktiv Handball (Ratingen), der bereits in der Jugend in Dormagen spielte, sowie Rückraumspieler Levin Werschkull, der vom Bergischen HC II zurückgekehrt ist. Das Konzept bleibt auch unter dem neuen Trainer bestehen: Der Kader wird bewusst kleiner gehalten und jede Woche durch A-Jugend-Spieler aufgefüllt. So sollen die U19-Talente die Möglichkeit bekommen, Viertliga-Luft zu schnuppern. (-oli/md)