Am Freitag, 4. September, ereignete sich in Horrem gegen 21.02 Uhr ein Verkehrsunfall mit Personenschaden, an dem ein Notarztwagen beteiligt war. Der Einsatzwagen, in dem neben dem Notarzt noch ein Rettungsassistent saß, befand sich mit eingeschaltetetem Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Rettungseinsatz. Von der L280 aus kommend war der Notarztwagen auf der L380 in Richtung Horremer Straße unterwegs. In entgegengesetzter Richtung befuhren hintereinander ein 24-jähriger Kölner und ein 18-jähriger Nievenheimer mit ihren Autos die L380. Auf dieser kam es zwischen der Kreuzung zur Horremer Straße (K12) und zur Franz-Gerstner Straße (L380/L280) zu einem Unfall.
Aufgrund des entgegenkommenden Notarztwagens reduzierte der 18-Jährige seine Geschwindigkeit. Der ihm nachfolgende Kölner bemerkte dies nicht rechtzeitig und fuhr auf das Heck des vorausfahrenden Nievenheimers auf. Danach verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte auf die Fahrbahn der Gegenrichtung, wo er frontal mit dem Einsatzfahrzeug kollidierte. Aufgrund der rechts- und linksseitig der Fahrbahn befindlichen Leitplanken war ein Ausweichen nicht möglich. Der 24-Jährige und die Notarztwagenbesatzung erlitten durch die Kollision leichte Verletzungen und wurden durch weitere Rettungskräfte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Es entstand erheblicher Sachschaden. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr und ein Spezialfahrzeug eines Abschleppunternehmens mussten ausgelaufene Betriebsstoffe von der Fahrbahn entfernen. Der Unfallort musste für den Zeitraum der Unfallaufnahme für etwa zwei Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Durch sogenannte Verkehrslenkungsmaßnahmen der Polizei kam es nur zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. Der ursprüngliche Rettungseinsatz des Notarztwagens wurde durch einen anderen Notarztwagen wahrgenommen. (-oli/md)






