Anlässlich des Todes des 14-jährigen Schülers der Realschule Hackenbroich gab es am Samstag, 31. Januar, um 17 Uhr einen Trauerzug vom Waldsee in Hackenbroich aus bis zum Walter-Reuber-Weg in Delhoven, wo der Getötete mit seiner Familie in einer städtischen Unterkunft lebte. Veranstalterin des Trauerzuges war Kerstin Ruhe, eine Nachbarin der Familie. Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit der Familie des verstorbenen Jugendlichen. Mehr als 1.000 Menschen gingen mit, auch am Straßenrand war sehr viel los – unter anderem säumten in Delhoven unzählige Kerzen den Weg zu der Unterkunft. Ruhe hatte am Freitagvormittag ihren Vorschlag für den Trauerzug bei Facebook gepostet. Die Stadtverwaltung unter der Federführung von Bürgermeister Erik Lierenfeld versuchte darauf hin, den passenden organisatorischen Rahmen zu schaffen: So kam es am Samstag schon ab 15 Uhr zu verkehrlichen Einschränkungen und Sperrungen im betroffenen Bereich. Die Salm-Reifferscheidt-Allee wurde zwischen dem Kreisverkehr Salm-Reifferscheidt-Allee/Hackenbroicher Straße und der Stommelner Straße vollständig gesperrt. Ab 17 Uhr, als sich der Trauerzug in Bewegung setzte, kam es zu weiteren Sperrungen zwischen Delhoven und Hackenbroich – in Delhoven insbesondere auf der Hauptstraße. Überregionale Medien, darunter der Fernsehsender RTL, berichteten über den Zug. (-oli)









