„Betreute“ Plauderbank

Die FreiwilligenAgentur Dormagen und der städtische Seniorenbeirat haben mit Unterstützung der Stadt eine Plauderbank auf dem Dorfanger in Horrem eröffnet. Das Projekt, das im Dezember 2024 beim Stadtteilwettbewerb 500 Euro gewonnen hat, wurde nun erfolgreich umgesetzt. Die vom Grünflächenamt frisch gestrichene Bank ist mit einem gut sichtbaren Schild als Plauderbank markiert und lädt jetzt alle Bürger zum Verweilen ein. Sechs Ehrenamtliche werden künftig an vier Tagen pro Woche bei trockenem Wetter auf der Plauderbank Platz nehmen und als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Die konkreten Zeiten werden in einem Schaukasten bekannt gegeben, der zeitnah installiert wird. (-oli)

Raubüberfall am Bahnhof

Am Bahnhof in Dormagen hat es in der Nacht von Dienstag, 8. Juli, auf Mittwoch, 9. Juli, einen bewaffneten Raubüberfall gegeben. Zwei Männer haben dort gegen 23.30 Uhr einen anderen Mann überfallen. Der wurde mit einem Gegenstand bedroht, der wie eine Pistole aussah, und so gezwungen, sein Bargeld auszuhändigen. Die beiden Täter liefen danach weg. Die Polizei suchte nach ihnen, jedoch ohne Erfolg. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, der erreicht die Polizei unter Tel. 02131/300-0. (-oli)

Durch Küchenfenster rein

Am Sonntag, 7. Juli, stellte ein Bewohner eines Einfamilienhauses an der Turmstraße in Zons gegen 4.15 Uhr eine unbekannte Person im Haus fest. Als der Tatverdächtige von den Bewohnern angesprochen wurde, flüchtete dieser in unbekannte Richtung. Der mutmaßliche Einbrecher ist circa 170 bis 180 Zentimeter groß, schlank und trug ein dunkles Oberteil mit Kapuze. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei gelangte der Mann über ein Küchenfenster in das Haus und entwendete eine Geldbörse. Das Kriminalkommissariat 14 der Polizei im Rhein-Kreis Neuss hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (-oli)

Noch Tickets für Basler

Für den Comedy-Abend mit Mario Basler am Freitag, 11. Juli, öffnet das städtische Kulturbüro um 18 Uhr die Abendkasse am Einlass zur Freilichtbühne Zons. Die Fußball-Show „Best of Basler ballert“ beginnt um 20 Uhr. In einer Zeit, in der Fußballprofis so aufregend wirken wie Zimmerpflanzen, knallt Basler mit überhöhter Geschwindigkeit laut hupend über Deutschlands Bühnen. „Mario hat einfach die Gabe, Menschen zu unterhalten“, hat schon sein alter Trainer Ottmar Hitzfeld gesagt. Basler war nicht nur ein Ausnahme-Fußballer und Freistoß-Künstler, er ist auch ein grandioser Geschichtenerzähler. Wenn er anfängt zu erzählen, gibt es oft kein Halten mehr. Denn der Ex-Nationalspieler erzählt, wie er gespielt hat – mit ganz viel Leidenschaft. Eintrittskarten gibt es nicht nur an der Abendkasse, sondern auch vorab zum günstigeren Preis im Ticket-Shop online auf dormagen.reservix.de (ohne www.) und in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen. (-oli)

„Dormagen ist sicher“

Rund 50 Interessierte waren am Donnerstagabend, 3. Juli, der Einladung der Stadtverwaltung zum Sicherheitsdialog in das „Haus für Horrem“ gefolgt. Erster Beigeordneter und Ordnungsdezernent Fritz Bezold sowie der Leiter der Polizeiwache Dormagen, Ralph Schelkmann, gaben zunächst einen Überblick über die aktuelle Situation im Bereich des Bahnhofs. Beide betonten, dass auf Grundlage der Fallzahlen – sowohl was ordnungsbehördliche als auch polizeiliche Einsätze betrifft – der Bahnhof unauffällig sei. Einige Bürger äußerten bei der Veranstaltung, dass ihr subjektives Empfinden deutlich negativer sei und sie sich teilweise nicht sicher fühlten. Aus dem Grund würden sie sich unter anderem eine stärkere Präsenz von Polizei und Ordnungsamt wünschen. Bürgermeister Erik Lierenfeld betonte, dass sie die Sorgen sehr ernst nehmen und sicherten zu, Maßnahmen zu ergreifen, das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern. Bezold sagte, dass die Verwaltung unabhängig von der Situation am Bahnhof seit einiger Zeit in konkreten Überlegungen ist, die Einsatzzeiten des städtischen Ordnungsdienstes künftig wochentags bis 22 Uhr auszuweiten. Zudem greift die Verwaltung die Anregung auf, einen gemeinsamen Ortstermin am Bahnhof zu organisieren. Einige Ratsmitglieder, Polizei, Ordnungsamt und Anwohner sollen sich dabei ein persönliches Bild von der Situation machen und die Eindrücke anschließend evaluieren. „Dormagen ist sicher. Das zeigen die Zahlen von Ordnungsamt und Polizei. Es geht aber nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie sicher sich die Menschen in ihrer Stadt fühlen. Das ist ein individueller, persönlicher Eindruck, der sich nicht wegdiskutieren lässt“, so der Bürgermeister. (-oli/md)

Unfall an Bushaltestelle

Am Donnerstag, 3. Juli, stieg ein 12-jähriges Kind gegen 14.28 Uhr aus einem Bus an der Haltestelle an der Kirche in Delhoven. Eine 34-jährige Dormagenerin befuhr mit ihrem Pkw die Hauptstraße. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei trat das Kind auf die Straße, dort kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Auto. Das Kind wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die 34-Jährige wurde für eine vorsorgliche Kontrolle auch stationär eingeliefert. Das Verkehrskommissariat 1 der Polizei im Rhein-Kreis Neuss hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Beobachtungen können unter Tel. 02131/300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de gemeldet werden. (-oli)

Zweite Liga mit 18 Teams

Die Handball-Bundesliga GmbH (HBL) hat am Donnerstag, 3. Juli, mitgeteilt: Die Zweite Bundeslliga wird mit 18 Mannschaften in die Saison 2025/26 starten. Ein Aufstockungsantrag auf 19 Teams hatte zuvor in der HBL-Versammlung in Köln keinen Erfolg.

„Am heutigen Donnerstag fand der Antrag des Dessau-Roßlauer HV im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung in Köln unter den Vertreterinnen und Vertretern des HBL schon frühzeitig keine Mehrheit. Bereits der Dringlichkeitsantrag zur Erweiterung der Tagesordnung wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt“, ist in der Mitteilung der HBL zu lesen. Mit dem Antrag auf Aufstockung der Zweiten Liga gab es somit keine inhaltliche Befassung.

Der Dessau-Roßlauer HV hatte nach dem durch das DHB-Bundessportgericht vorgegebenen Wiederholungsspiel am Sonntag, 29. Juni, zwischen TuSEM Essen und Dessau einen Antrag mit dem Ziel eingebracht, die Zweite Liga auf 19 Teams aufzustocken. In dem Wiederholungsspiel hatte sich das Team aus Ostdeutschland mit 30:24 endgültig den Klassenerhalt und mit Platz 10 auch die Teilnahme am DHB-Pokalwettbewerb 2025/26 gesichert. Essen beendete die Saison – wie auch schon nach dem letzten Spieltag – auf dem 16. Tabellenplatz. Der ASV Hamm-Westfalen stand mit Rang 17 nach dem Tabellenletzten HSG Konstanz als zweiter sportlicher Absteiger fest. Die Ostwestfalen spielen in der Saison 2025/26 in der Dritten Liga.

Der Tabellenvorletzte hatte zuvor die HBL mit der Bitte um Liga-Aufstockung kontaktiert, auch weil man um den „sportlichen Wettbewerb“ fürchte. „Die Ungewissheit betrifft ja nicht nur uns, sondern auch den Dessau-Roßlauer HV“, wird ASV-Geschäftsführer Markus Fuchs zitiert. Dabei gehe es um die Kaderplanung (Verträge für die Spieler für die Zweite oder für die Dritte Liga? Parallelplanung), den Dauerkartenverkauf (welche Ticketpreise?), eventuell wegfallende Erlöse aus dem TV-Vertrag und anders zu bewertende Verträge mit Sponsoren. In Fan-Diskussionen auf diversen Online-Kanälen war die Aufstockung der Zweiten Liga vor der HBL-Versammlung in Köln überwiegend sehr kritisch bewertet worden. (O. Baum)