Schlechtestes Ergebnis

Bei den Anmeldezahlen für das Schuljahr 2019/20 für die weiterführenden Schulen im Stadtgebiet hat die Sekundarschule ihr bislang schlechtestes Ergebnis eingefahren: Nur 28 Anmeldungen für die derzeit im Umbau befindliche Schule, deren Schüler für den Unterricht immer auch in das Gebäude der auslaufenden Realschule am Sportpark wechseln müssen, liegen der Schulleitung und damit auch der städtischen Schulverwaltung vor. Dass das nicht nur an der immer teurer werdenden und immer länger dauernden Sanierung des Schulgebäudes liegt, das wird das SCHAUFENSTER in seiner Ausgabe am Samstag, 23. Februar, beleuchten. (-oli)

Die Sekundarschule entwickelt sich mehr und mehr zum Problemfall für die Stadt Dormagen. (Foto: Archiv)

„CityBeach“ in Ferien

In diesem Jahr soll es im Sommerurlaub – zumindest wenn es nach der Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SWD) geht – nicht an die Nord-, Süd- oder Ostsee gehen, sondern mitten in die Dormagener Innenstadt. Auf dem Platz vor und neben dem Historischen Rathaus lädt vom 12. Juli (Beginn der Sommerferien) bis zum 28. Juli der „SWD-City Beach“ mit Beachparty, Strandclub, Cocktailbar und Sportfläche alle Interessierten dazu ein, den Sommer mitten in der Stadt zu genießen.

Die Aufsichtsratsvorsitzende Tanja Gaspers, Geschäftsführer Michael Bison (hinten) und Thomas Schmitt (Stadtmarketing) freuen sich auf den „SWD-CityBeach“. (Foto: -oli)

Der Chempark als Hauptsponsor sowie weitere Unternehmen machen den „SWD-CityBeach“ erst möglich. Organisiert wird die innerstädtische Strandoase federführend vom Stadtmarketing der SWD. „Mit geballter Kraft der örtlichen Wirtschaft werden wir ein Sommer-Event auf die Beine stellen, dass es so in Dormagen bislang noch nicht gegeben hat“, ist sich SWD-Geschäftsführer Michael Bison sicher und ergänzt: „Wir planen Aktionen für die ganze Familie.“ Eine Kinder-Planschparty wird es am Wochenende 26./27. Juli geben, Generationen umspannende Sportwettbewerbe, ein Firmen-Turnier (BeachSoccer als Firmen-Cup und auch als Familien-Cup, also zwei Wettbewerbe) am Wochenende 19./20.7., lange Einkaufstage und ein Streetfood-Festival. Auch die Abschlussveranstaltung des diesjährigen kreisweiten Wettbewerbs „Stadtradeln“ wird in den Reigen der Events auf dem SWD-CityBeach eingebettet. Dormagen hatte den Wettbewerb im vergangenen Jahr gewonnnen (SCHAUFENSTER berichtete) und ist damit in diesem Jahr der Ausrichter des großen Finales. Chillen im Liegestuhl mit den Füßen im Sand inklusive, das ist das Motto im Sommer in der Innenstadt. Denn der Strandclub vor dem Historischen Rathaus ist täglich geöffnet. Für sportliche Aktivitäten wird eine zweite Fläche neben dem Rathaus und neben der Caféserie Lemke angelegt, auf der ein zehn mal 15 Meter großer „Käfig“ Ballspiele aller Art ermöglicht.

Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt spricht von einem „bunten Programm mit Spiel, Spaß und Sport“. Vereine, Kindertagesstätten, Schulen, Offene Ganztagsschulen und andere örtliche Akteure sind aufgerufen, sich an der Gestaltung des Strandprogramms zu beteiligen und ihre Vorschläge einzubringen. „Wir stellen die Fläche gerne zur Verfügung, wenn zum Beispiel ein Verein sie für seine Aktivitäten nutzen möchte“, so Schmitt. Interessenten sollten sich rechtzeitig bei der SWD melden, damit die Nutzung des Sport-Strandes koordiniert werden kann. Eröffnet wird der SWD-CityBeach am ersten Wochenende der Sommerferien mit der Mega-Beachparty von Eventmacher Marc Pesch, der die 90er-Kultband „Mr. President“ (12. Juli) und die Kölsch-Rocker „Paveier“ (13. Juli) auf einer großen Bühne präsentiert. (-oli/-sf)

Happy end durch Hüter

Handball-Zweitligist TSV Bayer Dormagen hat am Freitagabend, 15. Februar, einen wichtigen Heimsieg im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Gegen den TV Hüttenberg setzte sich die Mannschaft von Trainer Dusko Bilanovic in einer extrem spannenden Schlussphase auf das ganze Spiel gesehen verdient mit 21:20 (Halbzeit 12:8) durch. Damit verabschiedeten sich die Hausherren vorerst aus der Abstiegszone. Über weite Strecken der Partie, in der der Aufsteiger vor knapp 1.450 Zuschauern im Sportcenter immer in Führung lag (19:14; 49. Minute), war der TSV die bessere Mannschaft. Erst als die 3:2:1-Abwehrformation der Gäste ab der 50. Minute noch offensiver, teilweise im 3:3 bis zur Mittellinie, agierte, kam Sand ins Getriebe des Dormagener Angriffs. Hinzu kamen etliche nicht nachvollziehbare Entscheidungen der Schiedsrichter, die den Hüttenbergern bei der Aufholjagd bis zum 20:20 (59.) halfen. Am Ende war es Rückraumspieler Ian Hüter, der den TSV von Linksaußen mit seinem Tor zum 21:20 sechs Sekunden vor dem Ende erlöste. Die ausführliche Berichterstattung folgt in der nächsten Ausgabe des Rheinischen Anzeigers am Mittwoch, 20. Februar. (Oliver Baum)