Turn the Radio on

Die beiden jungen Chöre im Chorhaus St. Michael Dormagen freuen sich auf ihre beiden Konzerte Anfang Juli. (Foto: Chorhaus)

„VoiceOver“ und „TonArt“, die jungen Chöre im Chorhaus St. Michael Dormagen, laden wieder zum Sommerkonzert in die städtische Kulturhalle an der Langemarkstraße 1-3 ein. Am Samstag, 7. Juli, um 18 Uhr und Sonntag, 8. Juli, um 17 Uhr finden die beiden Konzerte rund um das Motto „Turn the Radio on“ unter der Leitung von Lisa Meier und David Mertin statt. Neben „Evergreens“ aus dem Radio werden auch aktuelle Radio-Hits gesungen, begleitet von einer Band und einem Streichersemble. Die jungen Sänger proben bereits seit einigen Monaten an den „Radio-Songs“ und auch eine Probenfahrt steht noch an, in der das musikalische Programm intensiv vorbereitet wird. Das Publikum darf sich ein weiteres Mal auf eine bunte Mischung aus Rock, Pop und Jazz freuen. Eintrittskarten für die beiden Konzerte sind ab Mittwoch, 23. Mai, in der City-Buchhandlung an der Kölner Straße 58 und per E-Mail an „info@chorhaus-dormagen“ erhältlich. Der Eintritt kostet für Kinder, Schüler sowie Studenten 6 € und für Erwachsene 12 €. (eb/-oli)

Neue Schnellboot-Linie startet heute an der „Piwipp“

Die MS Dormagen legt heute um 11.30 Uhr das erste Mal an der „Piwipp“ Richtung Zons und Düsseldorf ab. (Repro: piso)

Bis zum Jahresanfang dachte manch ein Dormagener, die Mitarbeiter der neuen städtischen Tochtergesellschaft „Stadtmarketing und Wirtschaft“ (SWG) sitzen versteckt in irgendwelchen städtischen Hinterzimmern und beratschlagen nur neue Ideen für Stadtfeste, Weihnachtsmärkte und Events in der Zollfeste. Dann aber „knallte“ es beim Neujahrsempfang der Stadt Dormagen – und das so richtig.

Bürgermeister Erik Lierenfeld stellte den erstaunten Gästen das neue Stadtlogo vor: „DORMAGEN Natürlich! Am Rhein.“ Der Marketing-Clou von Geschäftsführer Michael Bison und seinem SWG-Team ging voll auf. Jetzt – drei Monate später – präsentieren die Dormagener Werbefachleute die erste große Marketing-Aktion zum neuen Logo. Natürlich am Rhein. Im städtischen Auftrag besorgten die Macher ein Schnellboot aus der Konkursmasse eines Reeders vom Bodensee. Erst einmal leihweise. Das Boot soll in den nächsten vier Monaten probeweise, zweimal an jedem Samstag und jedem Sonntag, als Linienschiff die „Piwipp“ und Zons mit Düsseldorf verbinden. Es startet am Anleger des „Piwipper Böötchen“ in Rheinfeld, schippert über Zons nach Benrath und legt dann an einem Anleger vor der Düsseldorfer Altstadt an. Ziel dieses Experiments der Tourismusstrategen ist, Besucher der beliebten Ausflugziele Düsseldorfer Altstadt und Schloss Benrath nach Zons und Dormagen zu locken, der neuen Perle am (Nieder-)Rhein. Natürlich!

Auch die Dormagener Bevölkerung soll das Boot als neue Freizeitattraktion annehmen. Das schmucke Schiff verfügt neben einer Kaffee- und Kuchentheke auch über eine Cocktailbar und eine moderne Musikanlage. 37 Passagiere haben auf dem Rhein-Cruiser Platz. (Tiere und Fahrräder werden leider nicht befördert.) In den vier Probemonaten wird der Verein „Piwipper Böötchen“ die Flusskapitäne stellen. Wenn die Testphase gut läuft und das Ausflugsangebot angenommen wird, plant die SWG den Ankauf des Schnellboots. Dann wird auch ein eigener Kapitän eingestellt. Die Jungfernfahrten finden am heutigen Ostersonntag statt. Die erste Abfahrt ab dem Schiffsanleger an der „Piwipp“ ist um 11.30 Uhr,  die zweite um 16 Uhr. Wieder einmal sorgt das SCHAUFENSTER dabei für eine tolle Aktion exklusiv für seine Leser. Denn an den beiden ersten Rheinkreuzfahrten dürfen diese kostenlos teilnehmen. Für das Unterhaltungsprogramm an Bord sorgen SCHAUFENSTER-DJ Marc Pesch und das SCHAUFENSTER-Schiffsmaskottchen „Hase Hein“. Die Speisen und Getränke werden auf der Jungfernfahrt zum Selbstkostenpreis abgegeben. Bezahlt werden kann allerdings nur in DM (Deutsche Mark); EC- und Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Wer dabei sein möchte, muss einfach nur das grüne SCHAUFENSTER-Logo von der Titelseite ausschneiden und mit zur „Piwipp“ bringen. Dort wird das Logo gegen einen Fahrschein eingetauscht – jeweils eine halbe Stunde vor der planmäßigen Abfahrt.

Wer nicht mitfahren möchte, sollte sich trotzdem das Spektakel der ersten Jungfernfahrt nicht entgehen lassen. Das Stadtmarketing hat ein schönes Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie vorbereitet. Vor der Abfahrt singt der Männerchor Bayer Dormagen einige Shanty-Lieder und die Band „Altreucher“ spielt zum letzten Mal die kölschen Lieder „Warum ist es am Rhein so schön“, „Ich hab den Vater Rhein in seinem Bett gesehen“ und „Eine Rheinfahrt die ist lustig“. Erst danach startet das Boot zur ersten Fahrt. Begleitet vom „Piwipper Böötchen“, den beiden Dormagener DLRG-Booten sowie den Booten der Werksfeuerwehr und der Feuerwehr Dormagen als Schiffscorso. Außerdem erklingt die Ouvertüre aus der Oper „Rheingold“ – gespielt vom Big Band-Orchester der Musikschule Dormagen. Durch das Programm führt André Heryschek von der SWG verkleidet als „Käpt’n Blaubär“. Auch am Fähranleger in Zons wird die Jungfernfahrt feierlich mit einem Unterhaltungsprogramm aller erster Kajüte begleitet. Die beiden Tambourcorps aus Zons und Stürzelberg spielen gemeinsam ein Rheinlieder-Medley. Das Schnellboot kommt unter den Wasserfontainen zahlreicher Feuerwehrschläuche zum ersten Mal an den Anleger. KInder können in den herunterkommenden Wasserspritzern in ihren Badesachen herumtollen, wenn denn das Wetter mitspielt. Vor Ort führt der ehemalige SWG-Mitarbeiter Guido Schenk in seinem Gewand als Zonser Nachtwächter durch das Programm. (-I.S. Nitwar)

Vandalismus in mittlerweile vier Schulgebäuden

Bisher Unbekannte drangen in der Nacht von Mittwoch, 28. März, 18 Uhr, auf Donnerstag, 29. März, 7.30 Uhr, in die „Schule am Chorbusch“ an der Hackhauser Straße in Hackenbroich ein. Das Lehrerzimmer und Sekretariat wurden durchwühlt. Was den Vandalen, die in den Gängen auch einen Feuerlöscher entleerten, an Beute in die Hände fiel, ist bislang noch nicht bekannt. Die Spurenauswertung dauert an.
Sowohl am Willy-Brandt-Platz direkt am Bahnhof als auch am Max-Reger-Weg verschafften sich Unbekannte in den Tagen davor gewaltsam Zutritt zu drei Schulgebäuden. Sie brachen Fenster und im Folgenden auch innenliegende Türen auf. Die Täter beschädigten Mobiliar und nahmen nach ersten Erkenntnissen der Polizei auch kleinere Bargeldbeträge an sich. Der jeweilige Tatzeitraum konnte beim Berufsbildungszentrum am Willy-Brandt-Platz auf Montag, 26. März, 20.45 Uhr, bis Dienstag, 27. März, 7 Uhr, eingegrenzt werden. Bei der Realschule am Sportpark am Max-Reger-Weg geht die Kriminalpolizei davon aus, dass die Tat zwischen Freitag, 23. März, 17 Uhr, und Dienstag, 27. März, 12.45 Uhr, begangen wurde. Insbesondere dort deuteten Verwüstungen auf Vandalismus als Motivation für den Einbruch hin.
Zuvor waren (die gleichen?) Vandalen bereits in das Gebäude des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums an der Haberlandstraße eingestiegen. Zwischen Freitag (23. März), 22.20 Uhr, und Montag (26. März), 10.30 Uhr, hatten Unbekannte ein Fenster eingeschlagen und waren so in das Gebäude gelangt. Dort öffneten sie in mehreren Räumen Schränke und Behältnisse und verteilten die Gegenstände daraus auf dem Boden. Außerdem leerten die Eindringlinge mehrere Feuerlöscher. Die Einbrecher hinterließen folglich eine größere Verwüstung. Ob sie auch etwas entwendetet haben, kann noch nicht gesagt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Hinweise werden von den Ermittlern unter Tel. 02131/300-0 entgegengenommen. (pol/-oli)