Der Bürger-Schützen-Verein (BSV) Dormagen hat ein neues Führungsduo: neuer Vorsitzender ist Sascha Polensky (links), neuer Regimentsoberst ist Volker Bruns. Sie wurden am Freitag, 16. Oktober, auf der gut besuchten Generalversammlung mit 248 stimmberechtigten Mitgliedern im Schützenhaus gewählt. Polensky, der vor seiner Wahl als Grenadiermajor zurücktrat, hatte keinen Gegenkandidaten. Nach dem einstimmigen Votum sprach er von einem „überwältigenden Ergebnis“. Da es sich um eine Ersatzwahl handelte, läuft seine Amtszeit nur über zwei Jahre. Der Adjutant von Generaloberst Andreas Ludwig, der sich an diesem Abend am Ende seiner Amtszeit – wie schon lange im Vorfeld angekündigt – unter minutenlangen, stehenden Ovationen von „seinen“ Schützen verabschiedete, hatte hingegen zwei Gegenkandidaten. In geheimer Wahl setzte sich Bruns mit großer Mehrheit der abgegebenen Stimmen gegen Martin Heinrichs und Hans-Jürgen Obladen durch. Zu seinem Adjutanten ernannte er direkt danach Matthias Hau junior. Die Amtszeit des neuen Regimentschefs, der bei seiner Vorstellung vor dem Wahlgang angekündigt hatte, er werde seinen Oberstehrenabend im Falle seiner Wahl mit den Schützen zusammenlegen und gemeinsam feiern, beträgt vier Jahre. Ursprünglich wollte Bruns nur für zwei Jahre als eine Art Übergangslösung kandidieren, hatte sich aber umentschieden: „Ich stehe hier, um für die vollen vier Jahre gewählt zu werden.“
Über die turnusgemäßen Wahlen zu insgesamt sieben Vorstandsämtern, über weitere wichtige Themen, die vom Vorstand in der Versammlung vorgetragen wurden, und über die mehrheitliche Ablehnung einer Satzungsänderung, die der Zug „Lahm Söck“ Mitte September beantragt hatte, wird unsere Redaktion in der Printausgabe von Rheinischer Anzeiger/Schaufenster am Samstag, 24. Oktober berichten. (Text/Foto: Oliver Baum)







